Spielberichte

Zwei Siege, acht Tore und eine kaputte Tür

In der sechsten Meisterschaftsrunde sichert sich das 2.-Liga-Frauenteam des UHC Wängi mit zwei Vollerfolgen vier Punkte und verringert den Abstand auf Leader Wesen. Im Spiel gegen die Kadetten Schaffhausen setzen sich die Thurgauerinnen verdient mit 3:1 durch, bevor sie sich gegen das viertplatzierte Disentis einen harter 5:4-Sieg erarbeiten.

Deborah Rutz, 19.02.12

Widnau
- Der sechste Meisterschaftsspieltag in Widnau begann mit viel Krach – und das wortwörtlich. Weil beim Spiel tags zuvor Heini Bosshart des UBN Bassersdorf-Nürensdorf (Herren, Grossfeld, 1. Liga) eine Matchstrafe erhielt und seinen Frust an der Garderobentüre ausliess mussten sich die Frauen des UHC Wängi nicht nur ohne Türe begnügen, sondern Evelyne Gehrig musste noch vor Spielbeginn einen sturmen Kopf kurieren, nachdem der routinierten Verteidigerin die Türe auf den Kopf gefallen war. Abgesehen von einer kleiner Beule und einer sehnlichst vermissten Garderobentüre hatte dieser Zwischenfall aber keine Folgen. Im Gegenteil, der Krach sorgte bereits vor Spielbeginn dafür, dass die Frauen unter Captain und Spieltrainerin Katja Böllenrücher hellwach in die Partie gegen Kadetten UH Schaffhausen stiegen.

Verdienter Sieg gegen Schaffhausen

Von Beginn an waren die Frauen des UHC Wängi die bessere Mannschaft und kamen immer wieder zu Torchancen. Nachdem in der vorangehenden Runde vor allem die Chancenauswertung bemängelt wurde, sah es in Widnau schon früh besser aus. In der neunten Minute sorgte Sandra Stark mit ihrem zweiten Saisontreffer für die erlösende und zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Der zwischenzeitliche Ausgleich (16. Minute) für die Kadetten war ein unnötiger Zwischenfall in einer sonst soliden Leistung der Thurgauerinnen. Spieltrainerin Böllenrücher brachte Wängi noch vor der Pause (19. Spielminute) mit 2:1 in Führung. Nach dem Seitenwechsel spielte auch Schaffhausen offensiver und gestaltete die Partie ausgeglichener. Vor allem Schaffhausens Keeper Darja Fuhrer hielte die Spannung mit sehenswerten Paraden hoch. Trotz der Leistungssteigerung der Munotstädterinnen in den zweiten 20 Minuten war es der UHC Wängi, der zu besseren Torchancen kam. In der 29. Minute sorgte Böllenrücher mit ihrem zweiten Treffer an diesem Tag für die vorzeitige Entscheidung. Schaffhausen gelang es daraufhin nicht mehr zu reagiere und Wängi feierte den siebten Sieg in dieser Saison.

Viel Ruhe und flatternde Nerven

Die zweite Partie begann ganz nach dem Geschmack der Frauen aus Wängi. Bereits nach zehn Minuten führen die Thurgauerinnen mit 3:0. Tamara Kühne (6. Minute), Böllenrücher mit Saisontreffer Nummer fünf (9. Minute) und Janine Hagen mit ihrem sechsten Tor in dieser Meisterschaft (10. Minute) brachten den UHCW bereits früh in Führung. Wegen einem Stellungsfehler (16. Minute) und eine unnötigen Konter in der 19. Minute war die Partie zur Pause wieder offen. Als die Frauen des D.B. Disentis zwei Minuten nach dem Seitenwechsel wieder reüssierten, war der komfortable Vorsprung der Wängemerinnen weg. Und es kam noch schlimmer: Nach einem Stellungsfehler in der Wängener Abwehr gelang den Bündnerinnen nach einer halben Stunde die erstmalige Führung.

Spieltrainerin Böllenrücher nahm daraufhin ein Timeout und stellte auf zwei Blöcke um. Es war eine Massnahme, die Wirkung zeigte: Der UHC Wängi kam hellwach auf das Feld zurück und überzeugte im Forechecking. Die Zweikämpfe wurden wieder gewonnen, der Ball rollte vermehrt in den Reihen der Thurgauerinnen und die Abschlüsse auf das gegnerische Tor wurden zahlreicher. Valerie Wiedmann sorgte zwei Minuten vor Spielende mit ihrem ersten Saisontreffer nicht nur für den Ausgleich, sondern in erster Linie für die Erlösung: nach einer 3:0-Führung und einem 3:4-Rückstand zeichnete sich zumindest ein Unentschieden und damit ein wertvoller Punkt ab. Dank einer sehenswerten Aktion von Stark kam es sogar noch besser. Die Stürmerin erzielte in der 39. Minute mit ihrem zweiten Treffer an diesem Sonntag die erneute Führung für Wängi. Ein Vorsprung, den die Thurgauerinnen mit solider Defensivarbeit über die Zeit retteten. Der 5:4-Sieg war verdient, wen auch hart umkämpft. Am Ende freuten sich die Frauen des UHC Wängi verdientermassen über acht erzielte Tore, vier wertvolle Punkte und die Tatsache, dass man ein Team auch in einer Garderobe ohne Türe durchaus erfolgreich auf einen Ernstkampf einschwören kann.

Meisterschaftsentscheidung vertagt

Für Spannung sorgten an diesem Spielsonntag neben dem UHC Wängi auch andere; namentlich waren es Leader Weesen und Verfolger Nesslau, die sich in Widnau im Direktduell gegenüberstanden. Im zweiten Spiel der beiden Aufstiegskandidaten gingen die Toggenburgerinnen in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Obwohl Weesen daraufhin offensiver agierte und dem Publikum ein spannendes Spitzenspiel zeigte, gelang es dem Leader nicht, die Partie zu drehen. Durch die beiden Siege des UHC Nesslau Sharks und des UHC Wängi bleiben die beiden Teams Weesen auf den Fersen. Vor der abschliessenden Runde am Sonntag, 11. März in Schaffhausen (unter anderem mit dem Direktduell UHC Wesen – UHC Wängi, Anpfiff um 15:30 Uhr), belegen Nesslau und Wängi die Ränge zwei und drei, punktgleich, mit lediglich einem Zähler Rückstand auf Leader Weesen. Am letzten Spieltag haben somit sowohl Weesen wie auch Nesslau und Wängi noch die Möglichkeit den Meistertitel zu holten. Bereits jetzt steht fest, dass sich der UHC Wängi die Saison unter den Top-Drei abschliessen wird.

Kadetten UH Schaffhausen - UHC Wängi   1:3 (1:2, 0:1)
Tore: 9. Stark 0:1; 16. Kadetten UH Schaffhausen 1:1; 19. Böllenrücher 1:2; Böllenrücher 1:3.

UHC D.B. Disentis - UHC Wängi   4:5 (2:3, 2:2)
Tore: 6. Kühne 0:1; 9. Böllenrücher 0:2; 10. Hagen 0:3; 16. D.B. Disentis 1:3; 19. D.B. Disentis 2:3; 22. D.B. Disentis 3:3; 29. D.B. Disentis 3:4; 38. V. Wiedemann 4:4; 39. Stark 4:5.

UHC Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Gubler, Hagen, Jerg, Kühne, Stark, Stricker, V. Wiedemann, Schmid, Schwager. Captain: Böllenrücher.

 


 

Der Ball wollte einfach nicht rein

Das 2.-Liga-Frauenteam des UHC Wängi holte sich zwar beim 1:1-Unentschieden gegen Gastgeber Tägerwilen einen Punkt, am Ende konnte Wängi mit der Ausbeute aber nicht zufrieden sein. Noch nie erzielten die Thurgauerinnen so wenige Treffer. Bei der 0:3-Niederlage gegen die Nesslau Sharks blieb Wängi zum ersten Mal in dieser Saison torlos.

Deborah Rutz, 22.01.12

Tägerwilen - Bereits 28 Treffer hatten die Frauen des UHC Wängi in den acht ersten Partien der Saison erzielt. Nur Leader Wesen (29 Treffer) und die Nesslau Sharks (36 Treffer) haben noch mehr Tore erzielt. Bis zum fünften Spieltag in Tägerwilen zeichnete sich Wängi in erster Linie durch Effizienz und Geduld aus. In den Partien gegen die Nesslau Sharks (0:3) und Tägerwilen (1:1) war davon allerdings wenig zu sehen. 70 Minuten lang mussten die Thurgauerinnen auf ihren ersten und einzigen Treffer an diesem Spieltag warten – solange wie noch nie in dieser Saison.

Torlos zur Niederlage

Beim Saisonauftakt in der Sporthalle Schwanden Ende September hatte das junge Team des UHC Wängi etwas überraschend gegen die Favoriten aus Nesslau mit 4:3 gesiegt. Der UHC Nesslau Sharks stand bereits vor der Saison auf der Liste der Aufstiegsaspiranten, ganz im Gegenteil zu Wängi. Die Frauen des UHCW überzeugten in der Vorrunde mit sechs Siegen, einem Unentschieden und lediglich einer Niederlage (1:4 gegen Wesen). Dennoch blieb die Favoritenrolle in der Rückrundenpartie bei den Toggenburgerinnen. Die Nesslau Sharks gingen bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Zwar fanden die Frauen des UHC Wängi danach immer besser in die Partie und kamen zu mehreren guten Möglichkeiten, ein Tor wollte ihnen aber nicht gelingen. In der Vergangenheit war eine solche Situation jeweils kein Problem für das junge Team von Trainerin Simone Stamm gewesen, denn bis zu diesem Spieltag überzeugen die Thurgauerinnen unter anderem mit ihrer Geduld. Einem Rückstand begegneten sie stets mit Ruhe und Überlegung. Dieses Mal gelang dies den Wängemerinnen allerdings nicht. Noch vor der Pause erhöhten die Nesslau Sharks ihren Vorsprung auf 2:0 (19.).

Nach dem Seitenwechsel kam der UHC Wängi immer wieder zu guten Torchancen, der Ball wollte an diesem Sonntag aber einfach nicht ins Tor; zumindest nicht ins Gegnerische. Danach kam es, wie es kommen musste: Die Gegner erhöhten die Führung nach einem sehenswerten Konter auf 3:0. Dieser Treffer kam der Entscheidung gleich. Die Thurgauerinnen vermochten auf diesen Dreitore-Rückstand nicht mehr zu reagieren und mussten zum ersten Mal in dieser Saison ohne Treffer vom Feld.

Ein Tor und ein Punkt

Nach einer Partie mit vielen guten Torchancen ohne Erfolg wartete in der Pause in erster Linie Motivationsarbeit auf Trainerin Stamm, die aus Verletzungsgründen selber nicht im Aufgebot stand. Zu Beginn der zweiten Partie dominierte der UHC Wängi das Spiel und kam zu mehreren guten Möglichkeiten. Wie bereits in den ersten 40 Minuten wollte der Ball aber auch in dieser Partie lange nicht über die Linie. Als die Gastgeber in der achten Minute entgegen dem Spielverlauf mit 1:0 in Führung gingen, drohten sich die Geschehnisse der ersten Partie des Tages zu widerholen. Trotz gutem Forechecking und zahlreichen Torchancen mussten die Frauen des UHC Wängi erneut mit einem Rückstand in die
Pause. Nach einer halben Stunde gelang Priska Schwager mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 nach 70 Minuten endlich der erste Treffer des Spieltages. Danach agierten nur noch die Gäste und Tägerwilen kam kaum noch zu Torchancen. Und wenn, dann wurden die Konter zu wenig platziert abgeschlossen. Dies galt auch auf der anderen Seite. Zwar kamen die Abschlüsse des UHC Wängi jeweils platziert aufs gegnerische Tor, kurz vor der Linie wurden sie aber jeweils von den Verteidigerinnen, der Torhüterin oder von der Torumrandung abgeblockt. Am Ende blieb den Thurgauerinnen nur das Unentschieden.

Es war ein Punkt, den man an einem solchen Tag nehmen musste. Wirklich zufrieden konnte das erfolgsverwöhnte Team allerdings nicht sein. Nicht viel besser lief es dem UHC Wesen. Auch der Leader gab in der fünften Runde Punkte ab (2:2 gegen die Kadetten UH Schaffhausen; 2:1 UHC D.B. Disentis). Dies ermöglichte dem UHC Nesslau Shark mit einer erfolgreichen Runde mit Siegen gegen Wängi (3:0) und die Hurricanes Glarnerland (5:0) die Lücke zur Spitze zu schliessen und den zweiten Rang, punktgleich mit dem UHC Wängi, zu übernehmen. Trotz Niederlage und Unentschieden bleiben die Frauen des UHC Wängi somit mit lediglich drei Punkten Rückstand auf Leader Wesen im Titelrennen mit dabei.

UHC Nesslau Sharks - UHC Wängi   3:0 (2:0, 1:0)
Tore: 5. Nesslau Sharks 1:0; 19. Nesslau Sharks 2:0; 27. Nesslau Sharks 3:0.

UHC Tägerwilen - UHC Wängi   1:1 (1:0, 0:1)
Tore: 8. Tägerwilen 1:0; 30. Schwager 1:1.

UHC Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Gubler, Hagen, Kühne, Stamm, Stark, Stricker, J. Wiedemann, V. Wiedemann, Schmid, Schwager. Captain: Ausderau.

 


 

Zwei deutliche Siege vor heimischem Publikum

Das 2.Liga-Frauenteam des UHC Wängi feierte an der Heimrunde die höchsten Siege der Saison. Im ersten Spiel gewannen die Thurgauerinnen gegen die Rheintal Gators Widnau mit 5:2, die Hurricanes Glarnerland wurden mit 6:0 vom Platz gefegt. Der UHC Wängi geht als erster Verfolger von Tabellenführer UHC Wesen in die Weihnachtspause.

Deborah Rutz, 18.12.11

Wängi - Die letzte Runde im alten Jahr fand in der Dammbühlhalle von Wängi statt. Nach vier Siegen, einem Unentschieden und lediglich einer Niederlage gegen Tabellenführer Wesen starteten die Frauen der 2. Ligamannschaft vor heimischem Publikum als Favorit in die beiden Partien gegen die Rheintal Gators Widnau (Rang 6) und Hurricanes Glarnerland (Rang 8). Die Thurgauerinnen hielten dem Druck stand und feierten nicht nur ihre beiden höchsten Siege der Saison, sondern spielten auch zum ersten Mal zu Null. Im ersten Spiel mussten die Wängemerinnen jedoch zwischenzeitlich um den Sieg bangen, obwohl alles im Sinne des Heimteams begonnen hatte.

Unnötig gezittert

Bereits nach fünf Minuten ging der UHC Wängi dank dem Treffer von Simone Stamm mit 1:0 in Führung. Es war das erste Tor der Frauenfelderin in dieser Saison. Danach gab es für die rund 30 Zuschauer Unihockey vom Feinsten, der zweite Treffer für Wängi war sehenswert herausgespielt. Tina Schmid wurde an der rechten Bande mit einem Steilpass lanciert und hatte dann das Auge für die vor dem Tor freistehende Sandra Stark, die mit ihrem ersten Saisontreffer auf 2:0 erhöhte.

Nach dem Pausentee hiess das Ziel, zum ersten Mal in dieser Saison zu Null zu spielen. Es kam aber anders. Zwar spielten die Thurgauerinnen weiter aggressiv, liessen den Rheintal Gators Widnau im Angriff aber zu viel Raum. So kam es, wie es in dieser Saison schon häufig gekommen war. Die Gegnerinnen erspielten sich Torchancen. Durch einen haltbaren Treffer in der 24. Minute und einem Tor nur zwei Minuten später war die Partie wieder ausgeglichen.

Die Frauen des UHC Wängi haben im Laufe der Saison mehrmals bewiesen, dass sie sich durch solche Rückschläge nicht aus der Ruhe bringen lassen, und reagierten erneut. Elvira Ullmann brachte die Gastgeber nur eine Minute nach dem Ausgleichstreffer wieder in Führung. Janine Hagen (36.) und Susanne Stricker (37.) sorgten mit weiteren Toren kurz darauf für die Entscheidung. Am Ende war der 5:2-Heimsieg des UHC Wängi verdient. Erstmals konnte ein Erfolg mit mehr als einem Tor Unterschied gefeiert werden.

Erster Shutout

Nach einer gut zweistündigen Pause trafen die Thurgauerinnen auf ein Team, gegen welches sie in dieser Saison noch nie gespielt hatten. Das Aufeinandertreffen mit den Hurricanes Glarnerland sollte nicht die letzte Premiere an diesem Heimturnier gewesen sein. Beim deutlichen 6:0-Sieg feierte Torhüterin Deborah Rutz nicht nur ihren ersten Shutout, der Erfolg gegen die Gäste aus dem Glarnerland war zugleich der höchste Sieg in der laufenden Saison. Nach acht Minuten ging der Gastgeber durch Captain und Spieltrainerin Katja Böllenrücher mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause erhöhten Stricker (11.) und Verteidigerin Denise Fuchs (15.) auf 3:0. Im Gegensatz zur ersten Heimpartie kehrten die Thurgauerinnen aggressiv auf den Platz zurück und sorgten nach sieben Minuten durch Schmid, welche kurz darauf verletzt ausfiel, für die Entscheidung. Stricker (37.) mit ihrem siebten Saisontreffer und Janine Hagen (37.) verschönerten kurz darauf das Torverhältnis des UHC Wängi. Und weil der UHC Nesslau Sharks in seinen Spielen Punkte liegen liess (2:2 gegen Rheintal Gators Widnau und 1:5 gegen den UHC D. B. Disentis) eroberte der UHC Wängi mit seinen beiden Heimsiegen den zweiten Tabellenrang zurück. Leader Wesen gewann zwar das erste Spiel gegen die Hurricanes Glarnerland ebenfalls mit 6:0, kam dann aber gegen den UHC Tägerwilen nicht über ein torloses Remis hinaus. Damit bleiben die Frauen des UHC Wängi nach ihrer Heimrunde mit lediglich einem Punkt Rückstand der erste Verfolger des Aufstiegsaspiranten. Absolut verdient durften sich die Thurgauerinnen am Ende mit viel Applaus und einer Welle von ihren zahlreichen Zuschauern verabschiedeten und wünschen allen Fans des UHC Wängi eine besinnliche Adventszeit und schöne Festtage.

UHC Wängi - Rheintal Gators Widnau   5:2 (2:0, 3:2)
Tore: 6. Stamm 1:0; 14. Stark 2:0; 24. Rheintal Gators Widnau 2:1; 26. Rheintal Gators Widnau 2:2; 27. Ullmann 3:2; 36. Hagen 4:2; 37. Stricker 5:2.

UHC Wängi - Hurricanes Glarnerland   6:0 (3:0, 3:0)
Tore: 9. Böllenrücher 1:0; 11. Stricker 2:0; 15. Fuchs 3:0; 28. Schmid 4:0; 37. Stricker 5:0; 38. Hagen 6:0.

UHC Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Hagen, Kradolfer, Kühne, Stamm, Stark, Stricker, Ullmann, V. Wiedemann. Captain: Bollenrücher.

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Trotz Niederlage weiter top

Am dritten Meisterschafts-Wochenende mussten die Frauen des 2-Liga-Grossfeld-Teams des UHC Wängi ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen Leader und Aufstiegsfavorit Weesen unterlagen die Thurgauerinnen mit 1:4. Im zweiten Spiel ging die Mannschaft von Spieltrainerin Katja Böllenrücher nach einem 4:3-Erfolg zum vierten Mal in dieser Saison als Sieger vom Platz.

Deborah Rutz, 13.11.11

Nesslau- Bereits vor dem ersten Spiel an diesem Sonntag war klar: Der Auftakt in den dritten Spieltag würde ein harter Brocken werden für die Spielerinnen des UHC Wängi. Mit dem UHC Weesen wartete nicht nur der Leader, sondern auch ein noch – wie der UHC Wängi – unbesiegtes Team. Vier Spiel, vier Siege und ein Torverhältnis von plus 13, dies die eindrückliche Bilanz der Gäste vom Walensee. Das Ziel der Wängenerinnen war nicht von Beginn an mit offensivem Hockey zu überzeugen, sondern in erster Linie defensiv solid zu stehen. Das gelang den Thurgauerinnen gut und das junge Team kam in der ersten Viertelstunde zu der einen oder anderen guten Möglichkeit. Ein Tor wollte aber auf beiden Seiten nicht gelingen. Kurz vor der ersten Pause änderte sich das allerdings schlagartig. Nach einem schnellen Gegenangriff (16.) und zwei Stellungsfehlern des UHC Wängi (18./20.) stand es plötzlich 3:0 für den Leader.

Erste Niederlage verarbeitet

Mit diesem zu deutlichen Rückstand ging es in die erste Pause. Es war klar, dass diese Mannschaft trotz eindrücklicher Bilanz durchaus schlagbar ist. Dementsprechend motiviert stiegen die Thurgauerinnen in die zweite Spielhälfte. Bereits nach gut zwei Minuten musste sich Torhüterin Deborah Rutz zum vierten Mal an diesem Sonntagvormittag geschlagen geben. Kurz nach Wiederbeginn wurden die Aufhol-Träume des UHC Wängi somit abrupt gebremst. Trotz deutlichem Rückstand und nun überragender Defensiv-Leistung des UHC Weesen liessen sich die Thurgauerinnen nicht entmutigen und kamen kurz vor Spielende noch zu einem Torerfolg. Stefanie Bannwart erzielte von der Mittellinie aus in der 39. Minute den verdienten Ehrentreffer. Am Ende unterlagen die Wängenerinnen dem Leader aus Weesen deutlich mit 1:4 und ärgerten sich vor allem über die Tatsache, dass der Aufstiegsfavorit durchaus zu schlagen gewesen wäre. Nichtsdestotrotz musste Böllenrücher mit dem jungen Team die erste Niederlage in dieser Saison verarbeiten.

Vierter Saisonsieg

Trotz dem Kräfte raubenden ersten Spiel startete der UHC Wängi mit erfrischendem Hockey in die zweite Partie gegen die Kadetten Schaffhausen. Bereits nach sechs Minuten gingen die Thurgauerinnen durch einen Treffer von Susanne Stricker mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Böllenrücher auf 2:0. Trotz viel offensiver Laufarbeit gelang es den Frauen den UHC Wängi nicht, diesen Vorsprung lange zu halten und die Gäste aus Schaffhausen verkürzten in der 12. Minute auf 1:2. Die Thurgauerinnen liessen sich dadurch nicht beeindrucken. Janine Hagen stellte mit ihrem ersten Treffer an diesem Sonntag den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (15.). Die gut 100 Zuschauer konnten, nicht zuletzt dank dem erneuten Anschlusstreffer der Kadetten Schaffhausen in der 19. Minute, auf eine spannende zweite Hälfte hoffen. Kurz nach der Pause erschwerte Hagen (23.) mit ihrem zweiten Tor in dieser Partie die Aufgabe der Schaffhauserinnen. Zwar wurde es nach dem erneuten Anschlusstreffer in der 36. Minute noch einmal spannend, wirkliche Torgefahr vermochten die Kadetten aber nicht mehr zu generieren. Am Ende siegte der UHC Wängi knapp, aber absolut verdient mit 4:3 und sicherte sich im fünften Spiel die Punkte Nummer acht und neun.

Weihnachtsfest vor heimischem Publikum

Als Tabellen-Dritter – punktgleich mit dem Zweitplatzierten UHC Nesslau Sharks – empfangen die Frauen des UHC Wängi am Sonntag, 18. Dezember, ihre Gegner (11:50 Uhr, Rheintal Gators Widnau/15:30 Uhr, Hurricanes Glarnerland) in der Dammbühl-Halle in Wängi. Die junge Mannschaft freut sich auf die anstehende Heimrunde und hofft auf das zahlreiche Erscheinen der Fans. Unterstützen sie die Frauen des UHC Wängi am Sonntag, 18. Dezember in der Dammbühl in Wängi, bevor es dann in die verdienten und hoffentlich besinnliche Weihnachtspause geht.

UHC Wängi - UHC Weesen   1:4 (0:3, 1:1)
Tore: 16. UHC Wesen 0:1, 18. UHC Wesen 0:2, 20. UHC Wesen 0:3, 23. UHC Wesen 0:4, 39. Bannwart 1:4.

UHC Wängi - Kadetten UHC Schaffhausen   4:3 (3:2, 1:1)
Tore: 7. Stricker 1:0, 9. Böllenrücher 2:0, 12. Kadetten UHC Schaffhausen 2:1, 15. Hagen 3:1, 19. Kadetten UHC Schaffhausen 3:2, 23. Hagen 4:2, 36. Kadetten UHC Schaffhausen 4:3.

Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Hagen, Jerg, Kühne, Stamm, Stark, Stricker. Captain: Bollenrücher.

 


 

Zweifache Doppeltorschützinnen

Die Frauen des 2. Liga Grossfeld-Teams des UHC Wängi unterstrichen ihre gute Form am zweiten Meisterschafts-Wochenende in Disentis. Im ersten Spiel sicherten sich die Thurgauerinnen im Kantons-Derby gegen Tägerwilen einen 3:2-Startsieg. In einer hartumkämpften zweiten Partie gegen Aufstiegsaspirant Disentis erspielten sich die Wängenerinnen einen weiteren Punkt.

Deborah Rutz, 23.10.11

Disentis - Es war keine leichte Aufgabe, welche am zweiten Meisterschaftswochenende auf das Frauenteam des UHC Wängi wartete. Die Saisonspiele drei und vier fanden im fernen Disentis statt und mit dem UHC Tägerwilen sowie dem Heimklub warteten gleich zwei Mitfavoriten. Captain und Spieltrainerin Sandra Ausderau musste zudem mit lediglich neun Spierlinnen ins Engadin reisen.

Mit nicht einmal zwei kompletten Blöcken und einem angeschlagenen Torhüter machten sich die Wängenerinnen nach kurzen Einwärmen auf, ihren erfolgreichen Saisonstart zu bestätigen. Die Partie begann aber alles andere als erfolgreich für den UHC Wängi. Bereits in der zweiten Minute ging Tägerwilen mit 1:0 in Führung. Es schien, als ob die Wängenerinnen dieses frühe Gegentor gebraucht hätten, um endgültig in Disentis anzukommen und die Anfahrtsmüdigkeit abzulegen. Nur 40 Sekunden nach dem ersten Treffer lag der Ball bereits wieder im Tor. Dieses Mal allerdings auf der anderen Seite, und dies ohne gefährlichen Wängener Abschluss. Die Tägerwilerinnen erzielten das 1:1-Ausgleichstor nämlich selber.

Dritter Saisonsieg

Kurz vor der Pause ging Tägerwilen wieder in Führung, daraufhin neutralisierten sich die beiden Teams weitgehend. Beide Mannschaften kamen zu mehreren Abschlüssen, die ganzen grossen Torchancen blieben aber aus. Zumindest bis zum Energieanfall von Tamara Kühne, die zuerst in der 23. Minute nach einem sehenswerten Zuspiel von Ausderau das Skore erneut ausglich. Nur fünf Minuten später, nach einem Pass von Denise Fuchs, brachte Kühne die Frauen des UHC Wängi zum ersten Mal an diesem Spieltag in Führung.

In den letzten zehn Minuten des Spiels konzentrierte sich das Team von Spieltrainerin Ausderau in erster Linie auf ihre defensiven Arbeiten und liess dem Gegner kaum noch Raum vor dem eigenen Tor. Durch konsequentes Forechecking und Dauerbelagerung der gegnerischen Spielhälfte brachte der UHC Wängi den knappen Eintorevorsprung über die Zeit und sicherte sich im dritten Spiel der Saison den dritten Sieg.

Ein Punkt wie ein Sieg

Bereits vor der zweiten Partie war klar, dass der Heimklub an diesem Spielwochenende einer der Topfavoriten war. Die Gäste aus dem Thurgau brauchten erneut einen Moment um sich im Spiel zurechtzufinden, und prompt ging der UHC Disentis nach drei Minuten in Führung. Das Heimteam, welches ihre erste Partie gegen die Rheintal Gators Widnau mit 3:2 gewonnen hatte, spielte in der eigenen Halle souverän auf und setzte die Wängenerinnen früh unter Druck. Die Thurgauerinnen wurden vor allem bei Standartsituationen gefährlich. Gut zwei Minuten vor der ersten Pause gelang Ausderau nach einem Freistoss von Gehrig der überraschende, aber nicht unverdiente Ausgleich.

Danach drehte das Heimteam erneut auf. Mit zwei Treffern nach einer guten halben Stunde schien die Partie frühzeitig entscheiden. Susanne Stricker machte nach einem Timeout mit zwei Toren zum 3:3-Ausgleich die Überraschung im Center da sport e cultura perfekt. Zum zweiten Mal an diesem Meisterschaftssonntag gelang es den Wängenerinnen, nicht nur ein Rückstand aufzuholen, sondern die Punkte mit konzentrierter defensiver Arbeit über die Zeit zu retten.

Bleibt zu hoffen, dass das junge Team diesen souveränen Auftritt auch am nächsten Spieltag in Nesslau (13. November), unter anderem gegen Leader Weesen,  aufrechterhalten kann, und vor allem, dass dann Spieltrainerin Ausderau wieder auf die komplette Mannschaft zählen kann.

UHC Wängi - UHC Tägerwilen   3:2 (1:2, 2:0)
Tore UHC Wängi: 3. Eigentor Tägerwilen 1:1, 23. Kühne 2:2, 28. Kühne 3:2.

UHC Wängi - UHC D.B. Disentis   3:3 (1:1, 2:2)
Tore UHC Wängi: 27. Ausderau 1:1, 36. Stricker 2:3, 38. Stricker 3:3.

Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Hagen, Kühne, Stricker, Valérie Wiedermann, Jana Widermann. Captain: Ausderau.

 


 

Gelungener Saisonstart für den UHC Wängi

Die Frauen des UHC Wängi besiegen in der neuen 2.-Liga-Grossfeld-Saison die Nesslau Sharks in einer packenden Partie mit 4:3. Im zweiten Spiel bezwingen die Thurgauerinnen die Rheintal Gators Widnau knapp, aber absolut verdient mit 2:1.

Deborah Rutz, 25.09.11

Schwanden - Mit einer Doppelrunde in Schwanden (Glarus) starteten die Damen des UHC Wängi auf dem Grossfeld in die neue 2.-Liga-Saison. Gleich zu Beginn der Meisterschaft kam es zum Spitzenspiel gegen die Nesslau Sharks. Die Togenburgerinnen hatten in der ersten Cup-Runde den Erstligisten aus Wil überraschend deutlich mit 4:1 bezwungen und mussten sich erst in der zweiten Runde Schweizer Meister und Cupsieger Red Ants Rychenberg Winterthur geschlagen geben (0:8). Vergangene Saison haben die Frauen der Nesslau Sharks aufgrund ihres dünnen Kaders noch auf dem Kleinfeld gespielt und starten – genau wie Wängi – ebenfalls mit einigen Neuzugängen in die junge 2.-Liga-Saison.

Schneller Start in die neue Saison

Wängi zeigte keinerlei Anlaufschwierigkeiten und startete mit viel Tempo in die Partie. Die Thurgauerinnen waren zu Beginn des Spiels mit mehr Defensivarbeit beschäftigt als ihnen lieb war. Das Team, angeführt von Captain Sandra Ausderau, zeigte eine solide Leistung und vermochte die gegnerischen Angriffe früh zu unterbinden. Für die Thurgauerinnen, die mit der Zeit immer besser ins Spiel fanden, kam es nach gut 10 Minuten noch besser, als Ausderau die Wängenerinnen mit der ersten guten Möglichkeit in Führung brachte. Dieser Vorsprung hielt bis kurz vor der Pause, bis die Nesslauerinnen nach einem harmlosen Abschluss von der Mittellinie das Skore egalisierten. Das 1:1 war zu diesem Zeitpunkt verdient. Die Togenburgerinnen hatten mehrere hochkarätigen Chancen, scheiterten aber mehrere Male an Torhüterin Deborah Rutz oder der Torumrandung. Trotzdem war der Gegentreffer zu diesem Zeitpunkt ärgerlich, da er haltbar gewesen wäre.

Bis am Ende hart umkämpft

Nach der Pause agierte Nesslau weiterhin mit viel Power, kam zu mehreren guten Abschlussmöglichkeiten und auch zur erstmaligen Führung. Der UHCW liess sich nach dem Rückstand nicht gehen, im Gegenteil: Je länger die Partie dauerte, desto besser fanden die Thurgauerinnen ins Spiel und nach einer halben Stunde erzielte Janine Hagen mit einem sehenswerten Treffer den neuerlichen Ausgleich. Als Nesslau fünf Minuten vor dem Ende der Partie erneut mit 3:2 in Führung ging, fragten sich wohl einige der anwesenden Zuschauer, ob das junge Team aus Wängi darauf noch einmal eine Antwort finden würde. Es fand eine, und was für eine. Nach einem Timeout und Umstellungen in den einzelnen Blöcken kamen die Thurgauerinnen gut eineinhalb Minuten vor der finalen Sirene durch Tina Schmid zum Ausgleich. Als Tamara Kühne nur wenige Sekunden vor dem Ende sogar noch das 4:3 erzielte, gab es kein Halten mehr. Die Damen des UHC Wängi konnten den ersten Sieg der noch jungen Saison feiern.

Gut gestartet, dann etwas nachgelassen

Mit viel Selbstvertrauen und Ehrgeiz startete das Team unter Spieltrainerin Schmid nach der Pause in die zweite Partie des Tages gegen Rheintal Gators Widnau. Von Beginn weg waren die Wängenerinnen die bessere Mannschaft und gingen nach sechs Minuten durch Ausderau verdient mit 1:0 in Führung. Die Rheintalerinnen hatten sich zu diesem Zeitpunkt noch keine nennenswerte Torchance erarbeitet. Trotzdem ging es nach 20 Minuten nur mit einem knappen Ein-Tore-Vorsprung in die Pause. Danach benötigten die Wängenerinnen dank Susanne Stricker erneut lediglich sechs Minuten, um das Skore zu erhöhen. In der Folge spielten nur noch die Thurgauerinnen, ein Tor gelang ihnen aber nicht. Im Gegenteil: Zwei Minuten vor dem Spielende kamen die Rheintal Gators zum 1:2-Anschlusstreffer. Für den Ausgleich reichte es nicht mehr, der UHC Wängi gewann auch das zweite Spiel verdient mit 2:1 und konnte sich nach den beiden Partien über einen erfolgreichen Saisonstart freuen. Am 23. Oktober geht es bei der nächsten Doppelrunde in Disentis mit den Spielen gegen den UHC Tägerwilen sowie das Heimteam darum, die gute Leistung zu bestätigen.

UHC Wängi - UHC Nesslau Sharks   4:3 (1:1, 3:2)
Tore UHC Wängi: Ausderau 1:0, Hagen 2:2, Schmid 3:3, Kühne 4:3.

Rheintal Gators Widnau - UHC Wängi   1:2 (0:1, 1:1)
Tore UHC Wängi: Ausderau 0:1, Stricker 0:2.

Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Hagen, Kradolfer, Kühne, Stamm, Stark, Stricker, Ullmann, Schwager, Schmid. Captain: Ausderau.

 


 

Lange gut mitgehalten

Im Sechzehntelfinalspiel des Swiss Mobiliar Cup sind die Frauen des UHC Wängi erwartungsgemäss am NLB-Vertreter Waldkirch St. Gallen gescheitert. Bis zur Spielmitte konnten die Thurgauerinnen das Geschehen offen gestalten, ehe die Partie doch noch den erwarteten Verlauf nahm. Am Ende setzte sich Waldkirch standesgemäss mit 7:1 durch.

Deborah Rutz

Wängi - Nach dem umkämpften und am Schluss verdienten 5:4-Sieg in der ersten Cuprunde auswärts in Tägerwilen (2. Liga) stand für die Frauen des UHC Wängi, deren Saisonstart in der 2. Liga auf dem Grossfeld mit einem jungen Team noch bevorsteht, bereits vor dem eigentlichen Saisonbeginn der Saisonhöhepunkt bevor. In den Sechzehntelfinals gastierte der NLB-Vertreter Waldkirch St. Gallen in der Dammbühlhalle. Zu Beginn hielten die Wängenerinnen das Spiel erstaunlich offen und erspielten sich dank schnellem Passspiel auch die eine oder andere Tormöglichkeit. Die Gäste taten sich lange schwer und mussten trotz einiger Torchancen lange auf den ersten Treffer warten. Gut zwei Minuten vor der ersten Pause gelang Waldkirch St. Gallen dank einem satten Schuss ins obere Eck die Führung. Das 1:0 zur Pause ging in Ordnung, auch wenn das Heimteam bis dahin mehr als gut mitspielte, so waren es doch die St. Gallerinnen, welche die besseren Chance hatten.

Mit dem Anschlusstreffer zu neuem Mut

Nach dem ersten Seitenwechsel wehrte sich Wängi weiterhin mehr als ansprechend und liess auch den Kopf nicht hängen, als der zweite Gegentreffer hingenommen werden musste. Bei Spielhälfte gelang Rahel Jerg, die nach dem Spiel dank einer herausragenden Leistung zu recht als besten Spielerin des Heimteams ausgezeichnet wurde, auf Zuspiel von Sabi Kradolfer der vielumjubelte Anschlusstreffer. In der Folge hatten die Thurgauerinnen ihre beste Phase des Spiels und mehr als einmal den Ausgleichstreffer auf dem Stock. Da dieser nicht fallen wollte kam es, wie es in solchen Spielen gegen routinierte Mannschaften oft kommt. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Überlegenheit der Oberklassigen immer deutlicher, was Tore für die St. Gallerinnen mit sich brachte. Beim Stande von 4:1 für den NLB-Vertreter wurden das letzte Mal die Seitengewechselt.

Guten Mutes in die neue Saison

Im letzten Abschnitt wurden dann vor allem die konditionellen Unterschiede der beiden Teams sichtbar und die Gäste überzeugten je länger das Spiel dauerte, durch die effiziente Ausnutzung ihrer wenigen, dafür guten, Torchancen. Am Ende stand ein 1:7 aus der Sicht von Wängi auf der Anzeigetafel. Trotz des klaren Verdikts gab es Applaus von den zahlreich erschienenen Zuschauern, die sichtlich Spass am Gebotenen hatten. Am 24. September startet das Team des UHC Wängi in Schwanden (Glarus) in die neue 2.-Liga-Spielzeit, wenn die Mannschaft in der Saison so aufspielt wie im Rahmen des diesjährigen Schweizer Cups, dann darf vom UHC Wängi einiges erwartet werden. Trotz Cup-Niederlage präsentierte sich das Team in guter Verfassung und durfte sich nach der Schlusssirene zu recht feiern lassen.