Spielberichte

UHC Wängi Damen – das Qüäntchen Glück fehlte

Corina Trunz, 18.11.2018

 

Im Glarnerland fand die 3. Meisterschaftsrunde dieser Saison statt. Unsere Damen erwartete dort Tabellenführer piranha academy regio aus Domat Ems sowie die Punktgleichen Rheintal Gators aus Widnau.

 

UHC Wängi – piranha academy regio 0:5

 

Wängi startet gut in die erste Partie. Sie wurden von den Gegnerinnen unterschätzt, diese hatten anfangs Mühe aus der eigenen Hälfte zu kommen. Betonung auf anfangs. Es änderte sich schnell und die piranha’s übernahmen die Leitung des Spiels. Fehler in der Abwehr wurden genutzt um einige Tore zu schiessen. Die Damen gaben nicht auf, glaubten an sich und ihre Fähigkeiten. Es war ein Kampf, welcher nicht belohnt wurde. Die Damen aus Domat Ems konnten die Partie mit einem klaren 0:5 Sieg für sich gewinnen.
Kein Tor, keine Punkte – aber ein Rucksack voller Motivation um es im zweiten Spiel besser zu machen...

 

UHC Wängi – Rheintal Gators Widnau 2:3

 

Während dem Einlaufen bei kalten Temperaturen wurde der Energiespeicher wieder aufgefüllt.
Widnau nahm die Partie von Anfang an in die Hand, unsere Damen leisteten viel Defensivarbeit. Ein einziger Fehler wurde ausgenutzt und verhalf den Rheintalerinnen zum 0:1. Kurze Zeit ist die Kontrolle über das Spiel dadurch verloren gegangen, was die Gegnerinnen erkannten und auf 0:2 erhöhten.


Wängi kämpfte sich zurück. 1 Minute 20 Sekunden vor dem Pausenpfiff stellten unsere J&J’s wieder einmal mehr ihre Qualitäten unter Beweis. Janis Mutter fand Janine Hagen vor dem Tor und diese verwertete zum Anschlusstreffer.
Die Verschnaufpause war für die Thurgauerinnen wichtig, um ins Spiel zu finden. Sie übernahmen das Zepter, befanden sich häufiger in der gegnerischen Hälfte. Nach 7:40 gespielten Minuten konnte ein Weitpass von Nadja Frei in die Schaufel von Janis Mutter gespielt werden, welche den Ball durch einen Drehschuss im gegnerischen Tor platzierte. 2:2 Unentschieden. Es war alles wieder offen.


Das Spiel befand sich auf Augenhöhe. Das Quäntchen Glück war leider jedoch nicht auf Seite der Damen aus Wängi, die Gegnerinnen konnten zum 2:3 erhöhen. Es wurde alles versucht um wenigstens noch 1 Punkt nach Hause zu bringen. Eine Minute vor Abpfiff ersetzte eine Feldspielerin noch Torhüterin Sandra Heldstab. 6 gegen 5. Es wurden noch Torchancen erarbeitet, der Ball wollte jedoch einfach nicht rein. Schade…
Fazit: Eine Partie mit sehr guten Ansätzen, an welchen angeknüpft werden kann.

 

 


 

UHC Wängi Damen - auf Punktejagd

Corina Trunz, 04.11.2018

 

Zu frühen Morgenstunden nahmen die Damen den Weg nach Winterthur Oberseen in Angriff. Spätestens nach dem intensiven, langen Einspielen in der Halle war auch jede einzelne Spielerin wach. Als Gegner standen heute Gastgeber Winterthur United sowie die Pumas vom Zürcher Oberland auf dem Programm.

Die Zielsetzung war es den verpatzten Saisonstart wieder gut zu machen.

 

UHC Wängi – UHC Winterthur United 3:1

 

Die Thurgauerinnen nahmen das Zepter von Beginn an in die Hand und hatten das Spiel im Griff. Früh konnte dann auch das 1:0 verwertet werden. Darauf folgte jedoch kurze Zeit später der Pfiff zum Foulpenalty aufgrund einer Torverhinderung. Jede einzelne glaubte an Sandra Heldstab zwischen den Pfosten und siehe da: Sie verhinderte mit einem souveränen Auftritt den Ausglich des Heimteams. Dies sorgte für noch mehr Kampfgeist, welchen Janis Mutter nutzte und ins 2:0 verwandelte. Als wäre dies nicht genug zog man schliesslich mit 3:0 davon. Der Gegner nutzte eine kleine Unsicherheit aus und konnte das 3:1 schiessen. Wängi liess sich jedoch nicht unter Druck setzen und gewann die Partie definitiv für sich und erkämpfte sich die ersten 2 Punkte dieser Saison.

 

UHC Wängi – Zürich Oberland Pumas 3:2

In der Pause wurden neue Kräfte gesammelt und das Ziel war für alle klar: Dort anzuknüpfen wo aufgehört wurde, um weitere Punkte nach Wängi zu holen!

Es war schwieriger ins Spiel zu kommen, die Pumas machten sehr viel Druck nach vorne, es bereitete den Damen Mühe aus der eigenen Hälfte heraus zu kommen.

In der 6. Minute wurde Carmen Bauer blutüberströmt vom Feld geholt. Sie musste intensiv gepflegt werden, das Spiel wurde unterbrochen. Eine Platzwunde am Kopf hinderte sie daran weiterzuspielen, sie verlor jedoch ihr Lachen nicht und unterstützte das Team tatkräftig als Fan, gute Besserung an dieser Stelle! Dieser Vorfall sorgte zwar in erste Linie für Unruhe in der Mannschaft, bewegte sie aber auch dazu stärker zurückzukommen. Es war wieder Janis Mutter die dies umsetzte und den ersten Treffer der Partie erzielte. Das eigene Spielsystem wurde dadurch wiederaufgenommen und Chancen erkämpft. Susanne Stricker erhöhte anschliessend mit einem grandiosen Backhandschuss auf 2:0. Die Ansage auf der Bank vom Coach Andy Manser war, dieses Resultat nun in die Pause mitzunehmen. Er hatte den Satz kaum fertig gesprochen fiel in der 19. Minute das erste Tor auf¨s Konto der Zürcherinnen.

Nach der Pause waren die Kräfte eine kurze Zeit verloren gegangen. Die gegnerische Mannschaft nutzte dies eiskalt aus und konnte zum 2:2 ausgleichen. Wängi gelang es trotzdem den kühlen Kopf zu bewahren und sie kämpften um jeden Preis weiter.

In der 36. Minute die hoffentliche Erlösung: 2. Minutenstrafe für die Pumas.

Jetzt war klar: «Alles oder nichts». Trotz Pressing nach vorne gelang es den Thurgauerinnen nicht den Führungstreffer zu schiessen. Zürich war wieder komplett und es folgte eine aufregende Schlussphase. Beide Teams wollten den Sieg, dass spürte jedermann in der Halle.

Sage und schreibe 15 Sekunden vor Partieende wurde noch ein Freistoss vor dem gegnerischen Tor angezeigt. Janis Mutter passte den Ball zu Janine Hagen rüber, diese setzte mit dem Schlagschuss an und der Ball, man kann‘s kaum fassen, landete im oberen, rechten Lattenkreuz. Kurze Zeit später der befreiende Schlusspfiff.

Kampfgeist, Wille, Teamspirit und auch das frühe Aufstehen wurden belohnt!

 

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UHC Wängi Damen - der Kampfgeist wurde nicht belohnt

Carmen Bauer, 30.09.2018

 

Am letzten September-Sonntag ging die Saison in der 2. Liga Grossfeld der Damen und somit für die Damen des UHC Wängi los. Die Mannschaft hatten sich zum Ziel gesetzt, mit mindestens einem Sieg in die Saison zu starten.

 

Am ersten Spieltag der Damen des UHC Wängi warteten mit dem UHC D.B. Disentis und den Hurricanes Glarnerland Weesen zwei starke Gegner. Zudem war das Kader mit zwölf Spielerinnen (inkl. Goalie) eher knapp besetzt. Der Punktegewinn würde also keine leichte Aufgabe werden. Im ersten Spiel gegen den UHC D.B Disentis offenbarte sich die Abschlussstärke des Gegners schnell. Zwar startete Wängi konzentriert ins Spiel, dennoch gerieten sie nach wenigen Minuten in Rücklage. Auf das Gegentor folgte wenig später eine Unterzahlsituation, nachdem Janine Hagen mit einem Stockschlag ein weiteres Gegentor verhindert hatte und dafür auf die Strafbank musste. Die Thurgauerinnen verteidigten während der gesamten zwei Minuten engagiert und Goalie Sandra Heldstab wehrte jegliche Torschüsse souverän ab. So konnte Disentis seine Überzahlsituation nicht ausnutzen. In der zweiten Halbzeit legte Wängi an Tempo und vor allem an Zug aufs Tor zu und erspielte sich einige gute Torchancen. Trotz der starken Schlussphase, bei der Wängi die Bünderinnen stark unter Druck setzten, reichte es am Ende nicht mehr für ein Unentschieden.

  

Für das zweite Spiel gegen die Hurricanes Glarnerland Weesen nahm sich die Mannschaft deshalb vor, selbstbewusster und torgefährlicher aufzuspielen. Vor allem am Anfang des Spieles klappte das gut. Wängi rückte hoch auf und versuchte die Gegnerinnen zu Fehlern zu zwingen. Die Taktik schien aufzugehen: Bereits nach wenigen Minuten verwandelte Susanne Stricker zum 1:0 für Wängi. Danach aber kamen die Glarnerinnen besser ins Spiel. Mit Bällen durch die Mitte kamen sie zu oft vor das Tor des UHC Wängi, der zudem Mühe in der Abwehr bekundete. Rund sechs Minuten vor Schluss stand es deshalb 4:1 für die Hurricanes. Trotz misslicher Lage und schwerer Beine gaben sich die Thurgauerinnen noch nicht geschlagen. Sie kämpften weiterhin um jeden Ball und jede Torchance. Durch diesen Einsatz gelang es Janis Mutter nach einem Pass von Carmen Bauer noch zum Endresultat von 2:4 zu verkürzen. Das Ziel für den ersten Spieltag wurde somit verfehlt. Doch der kämpferische Auftritt und die vielen guten Aktionen zeigen, dass viel ungenutztes Potential vorhanden ist.

 

 


 

UHC Wängi Damen holen sich weitere Punkte

Sarah Bischof, 26.02.2017 - Kaltbrunn

UHC Wängi - Zürisee Unihockey 3:1

Mit voller Motivation starteten wir in den ersten Match gegen Zürisee. Unser Ziel: Zürisee zu schlagen und zwei Punkte nach Hause zu bringen. Dieses Ziel hatten wir dicht vor unseren Augen. In der 11. Minute nutzte Tina, nach einem Pass von Livia, die Chance und brachte Wängi 1:0 in Führung. Der Rest der ersten Hälfte blieb Torlos. Voller Zuversicht ging es weiter in die zweite Hälfte. Zürisee nutzte offenbar die Pause um sich zu sammeln und so kam es in der 22. Minute zum Gegentreffer. Trotz diesem Tor liessen wir uns nicht unterkriegen.  Kurz darauf schoss Cili nach einem Pass von Livia das 2:1. Mit diesem Endresultat gaben wir uns nicht zufrieden. So kam es, das Cili in der 31. Minute nochmal ein Tor schoss. Die letzten Spielminuten des ersten Matchs konnten wir nun entspannt angehen und beendeten den Match mit dem Endresultat 3:1. Unser Ziel haben wir erreicht und uns die zwei Punkte gesichert.

UHC Wängi - Rheintal Gators Widnau 1:7

Das Spiel gegen die Tabellenführenden begann holprig. Bereits nach 6 Minuten bekam Evelyne eine 2 Minuten-Strafe. Widnau nutzen diese Chance aus und schossen in der 7. Minute das erste Tor. Die Schnelligkeit unserer Gegner machte uns zu schaffen. Da wir im zweiten Spiel nur noch 9 Spielerinnen waren wurde genau dies zu unserem Problem. So gelang es Widnau, in der 13. Minute zum 0:2. Die nachfolgenden Treffer liessen nicht lange auf sich warten. Vor der Pause hatten wir einen Rückstand von 0:4. Wir liessen uns aber nicht unterkriegen und starteten voller Elan in die zweite Halbzeit. Trotz unserer Motivation gelang es Widnau gerade in der ersten Minute nach der Pause zu einem Tor. Die darauffolgen Minuten verliefen mit vielen Torchancen für uns. Trotzdem reichte dies nicht aus und Widnau versenkte nochmals zwei Bälle. Nach einem Timeout sammelten wir nochmals unsere Kräfte und setzten uns das Ziel, ein Tor zu schiessen. Genau dies wandelte Livia um und schoss in der 37. Minute, nach einem Pass von Anita unser erstes und leider auch einziges Tor.

 

 


 

UHC Wängi Damen starten erfolgreich ins Neue Jahr

Janine Hagen, 15.01.201

UHC Wängi - Zürich Oberland Pumas 3:1

Voll motiviert und in rot/gelb starteten wir in das neue Jahr.
Mit drei Blöcken gingen wir in den Kampf gegen die Pumas. Bereits nach der zweiten Minute gelang es Janine die Vorlage von Ramona zu versenken. Wir waren spielführend und konnten den Ball immer wieder erobern. Beim Auslösen haben uns die Pumas immer genügend Platz gelassen. In der 17. Minute wurde ein Freistoss von Lisa auf Cili erbarmungslos versenkt.
Die Pause tat uns nicht allzu gut. Denn kurz darauf kassierten wir ein Gegentreffer. Daraufhin stellte Christof auf zwei Blöcke um. Dies zeigte sich sehr positiv und Livia schoss auf den Pass von Janine ein schönes Tor.
Insgesamt gesehen war es ein gutes und faires Spiel und uns machte es Spass.

UHC Wängi - UHC Weesen 2:6

In den zweiten Match gingen wir motiviert und wollten die Frauen von Weesen, welche 2 Punkte über uns liegt unbedingt schlagen. Trotz nur 9 Feldspielerinnen machte uns das laufstarke Weesen zu schaffen. Einige Male gelang es ihnen, uns zu überlaufen. So kassierten wir in der ersten Hälfte drei Gegentore. Bereits kurz nach der Pause erhöhte Weesen zum vierten Treffer. Ein paar Minuten später musste unser Goalie Michèle aufgrund von Schmerzen im Knie ausgewechselt werden. Unsere Stürmerin Larissa sprang für sie ein. Darum waren wir auch gezwungen auf zwei Blöcke umzustellen. Dies zeigte sich positiv, denn Ramona erzielte mit einem schönen Weitschuss unser erstes Tor in der 30. Minute. Nach vielen, etwas unfair gepfiffenen Freistössen gegen uns gelang es Weesen nochmals zwei Treffer zu erzielen.
Kurz darauf erzielte Janine den zweiten Treffer für die Mannschaft. Das Spiel ging zu Ende und wir verliessen unzufrieden und gefrustet das Spielfeld

 

 


 

3 Punkte zum JAhresabschlus

Manuela und Ramona, 11. Dezember 2016 - Hittnau

Um 10:00 Uhr starteten die Damen des UHC Wängi motiviert in das Spiel gegen den UHC Schaan. Bereits in der 2. Minute schoss Cilli auf Pass von Manu das erste Tor. Nach einigen guten Spielzügen durch Wängi kam jedoch der überraschende Ausgleich.

Wängi kämpfte weiter und dominiert das Spiel, die Effizienz liess jedoch zu wünschen übrig. In der 12. Minute war es Carla die Cilli zum erneuten Führungstreffer bediente. Kurz vor der Pause erhöhte Janis auf 3:1.

Nach der Pause lief das Spiel vor sich hin ohne grosse Aktionen beider Teams. In der 34. Minute erzielte Schaan den unerwarteten Anschlusstreffer. Zwei Minuten später konnte eine Schaanerin nur regelwidrig gestoppt werden und Sybille wurde auf die Strafbank verbannt. Wängi dominierte trotz Unterzahl und erzielte durch Cilli ein weiteres Tor. In der letzten Minute war es Carla die mit dem 5:2 Wängi zum ungefährdeten Sieg schoss.

Nach einer kurzen Pause wurde pünktlich um 11:50 Uhr das zweite Spiel angepfiffen. Nach einem hart umkämpften und körperbetonten Spiel sicherten sich die Damen vom UHC Wängi einen Punkt. Mit dem 0:0 gegen den UHC D.B. Disentis verabschieden sich die Damen in die Weihnachtspause.

 


 

Zwei Siege, acht Tore und glückliche Geburtstagskinder

Bereits am Samstag traten die Frauen des UHC Wängis mit ihrem Trainer Christof Hodel, Fahrer Daniel Stücheli und dem grössten Fan, Andreas Gehrig, die Reise nach Disentis an. Gegessen, geschlafen und Geburtstag von Christof Hodel und Evelyne Gehrig gefeiert, wurde im Chalet Viola, wo man sich optimal auf die Spiele der dritten Meisterschaftsrunde einstimmen konnte.

Evelyne Gehrig, 16. November 2016

Disentis – Die dritte Meisterschaftsrunde in Disentis stand unter einem verschneiten Stern. Dies wollten die Wängerinnen für sich nutzen und mit zwei Siegen den Abstand zur Spitze verkleinern.

Verdienter Sieg gegen Zürichsee Unihockey

Die ersten 3 Minuten verschliefen die Wängerinnen wie gewohnt. Zum Glück waren aber die Zürcherinnen auch noch nicht hellwach. So war das Spiel in den ersten 15 Minuten umkämpft und beide Mannschaften hatten guten Chancen, der Ball wollte aber nicht ins Tor. Knapp vor Ende der ersten Halbzeit erlöste Captain Evelyne auf Pass von Larissa die Wängerinnen. Somit ging man mit einer 1:0 Führung in die Pause.

Trainer Hodel motivierte nochmals die Mannschaft und stellte in der Verteidigung um. Die Wängerinnen wussten, dass 2 Punkte vom Trainer gefordert wurden und konnten mit diesem Druck in der zweiten Halbzeit immer besser umgehen.

Von Beginn der zweiten Halbzeit an waren die Wängerinnen die bessere Mannschaft und kamen immer wieder zu Torchancen. Bereits in der 22. Minute erhöhte Cilli zum 2:0 und nur 3 Minuten später Evelyne zum 3:0.

Nach diesen 3 Gegentoren wachten auch die Zürcherinnen endlich auf und machten vermehrt Druck. So war es nicht erstaunlich als in der 27. Minute das 3:1 viel.  Dieser kleine Lichtblick der Zürcherinnen wurde jedoch bereits 2 Minuten später durch einen satten Schuss von Evelyne und mit Janis’ Ablenkungsmanöver vor dem gegnerischen Tor zu Nichte gemacht.

Der Gegner kam zum Schluss noch zu einem zweiten Treffer, was aber nichts mehr am Sieg der Wängerinnen änderte.  Das Auftaktspiel wurde 4:2 gewonnen.

Geburtstag beflügelt auch im zweiten Spiel!

Die Damen des UHC Wil spielen diese Saison neu unter dem Namen Hot Shots Bronschhofen. Das Team ist aus der letzten Saison als starker Gegner bekannt, sie mussten jedoch einige Wechsel vornehmen. Aus diesem Grund wussten die Wängerinnen nicht recht, was nun auf sie zukommt.

 Das Spiel begann und die Wängerinnen hatten es dieses Mal bereits nach der ersten Minute unter Kntrolle. Sie konnten den Gegner richtig unter Druck setzen. Die Bronschhoferinnen kamen fast nicht aus ihrer Hälfte und so konnte Larissa, nach einem schönen Zuspiel von Manu, nach 5 Minuten zum 1:0 einschieben. Die Wängerinnen machten weiterhin Druck, aber auch der Gegner kam mehr ins Spiel und hatte gute Chancen. Es waren jedoch die Thurgauerinnen, welche nach 10 Minuten bereits zum zweiten Mal, dank Larissa, jubeln konnten.

Mit diesem Resultat ging es in die Pause. In der Pause wurde dann von drei auf zwei Blöcke umgestellt um den Druck der Gegnerinnen auch sicher Stand zu halten.

Evelyne wollte es an ihrem Geburtstag wirklich wissen und schoss in der 24. Minute bereits ihr 4. Tor an diesem Sontag. Ein 3:0 wollten die Hot Shots aber nicht auf sich sitzen lassen und so konnten sie nach einem schönen Konter auch noch einen Torerfolg bejubeln.

Dieses Tor gab dem Spiel nochmals Aufschwung und es wurde nochmals spannend. Jetzt war nur noch die Frage, können die Wängerinnen diesen Vorsprung über die Zeit bringen? Ja, sie konnten es und dank Susi wurde sogar noch ein weiteres Tor bejubelt. Kurz vor Schluss traf der Gegner zum 4:2 Endstand.

 Das nächst Spiel findet am 11. Dezember 2016 in Hittnau statt. Anpfiff ist um 10:00 Uhr gegen Schaan.  Über zahlreiche Zuschauer freuen wir uns.

 


 

Die Leistung bleibt vom Glück unbelohnt

Tina Schmid, 16.10.2016

Widnau.- Der heutige Spieltag war aufgrund der aktuellen Tabellensituation wegweisend. Vier Mannschaften führen mit derselben Punktzahl die Tabelle an – zwei Siege galt es daher anzupeilen. Bepackt mit der nötigen Motivation und dem neuen Schlachtruf sollte dem grundsätzlich nichts im Wege stehen. Doch wie sich herausstellte, war es für Wängi kein leichtes Unterfangen, warteten doch zwei alt bekannte, starke Gegner.

 

UHC Wängi - UHC Weesen 0:1

Das Spiel gegen die Tabellenführenden begann mit einem herben Rückschlag für Wängi. Verletzungsbedingt fiel Priska Schwager bereits in der 2. Minute aus. Der weitere Spielverlauf zeigte sich aber weitestgehend ausgeglichen, wobei Wängi vermehrter zu guten Torchancen kam. Dennoch blieb die erste Hälfte torlos. Dies vor allem wegen der soliden und herausragenden Leistung beider Goalies, im Falle von Wängi, Michèle Weber. Nach der Pause begann sich das Blatt allmählich zu drehen. In der 23. Minute gelang es Weesen, aufgrund eines Zuteilungsfehlers von Wängi, den ersten und einzigen Treffer der Partie zu erzielen. Danach fand Wängi nicht mehr gleichermassen ins Spiel zurück. Müde Beine, ungenaue Pässe und zu wenig Effizienz in den Zweikämpfen waren die Folge. Schliesslich musste sich Wängi nach einer zaghaften, aber dennoch soliden Leistung geschlagen geben

  

UHC Wängi - Rheintal Gators Widnau 2:4

Auch in der zweiten Partie galt es einem starken Gegner Parole zu bieten. Aus dem vergangenen Testspiel im Sommer wusste man, dass Widnau laufstark und toreffizient auftritt. Wie zu erwarten, dauerte es nicht lange, bis das erste Tor fiel. Bereits nach fünf Minuten erzielte Widnau den Führungstreffer zum 0:1. Postwendend reagierte Wängi mit einer neuen Freistossvariante, die nach dem Zuspiel von Cäcilia Truniger, durch Susi Stricker verwertet wurde. Das Spiel gewann zunehmend an Spannung, beide Teams begegneten sich auf Aufgenhöhe. Nachdem Widnau in der 9. Minute wiederum die Führung gelang, profitierte Wängi von einem Eigentor, lanciert von Larissa Wallnöfer.

Zur Halbzeit der Match wieder komplett offen. Entsprechend intensiv setzte sich das Spiel fort. Während die Wängener Damen wenig belohnt wurden für ihren Einsatz, durfte Widnau in der 24. Minute den dritten Torerfolg bejubeln. Wängi reagierte darauf mit einer kompletten Umstellung in den Blöcken, für mehr Offensivarbeit. Diese Umstellung brachte den gewünschten Effekt. Wängi kam innerhalb weniger Spielminuten zu brandheissen Torchancen und hätte den Ausgleich verdient, wurde aber nicht belohnt. Gegen Ende riskierte Wängi alles. Torhüterin Michèle Weber machte Platz für eine sechste Feldspielerin. Leider konnte auch diese Massnahme die Niederlage nicht mehr verhindern. Ein Weitschuss von Widnau landete punktgenau auf den Schlussgong im freien Tor und machte den Endstand von 4:2 fest. .

 

UHC Wängi – UHC Weesen (0:1)

Tore: 23. UHC Weesen

 

UHC Wängi – Rheintal Gators Widnau (2:4)

Tore: 5. Rheintal Gators, 6. Stricker (Truniger), 9. Rheintal Gators, 13. Wallnöfer, 24. Rheintal Gators, 40. Rheintal Gators

 

UHC Wängi: Osterwalder, Gehrig E., Stricker, Hagen, Schwager, Wallnöfer, Moser, Schmid, Mutter, Weber, Sigrist, Kuriger, Gubler

Captain: Gehrig E.

Trainer: Hodel, Obertüfer

 


 

Erste Meisterschaftsrunde in der neuen Saison 2016/17

Mit einem grossen Kader fuhren die Damen 2. Liga vom UHC Wängi am Sonntag, 18. September 2016 voller Tatendrang und mit viel Elan nach Zumikon ZH an ihre erste Meisterschaftsrunde. Der Team- und Kampfgeist der Spielerinnen wurde an diesem Sonntag mit drei Punkten belohnt.

  

UHC Wängi vs. UHC D. B. Disentis 2:2

Nach einem ruhigen Spaziergang und einem aufweckenden Einlaufen unter der Leitung von Captain Evy starteten wir mit drei Linien und doch noch etwas nervös unser erstes Spiel um 11.50 Uhr gegen Disentis. Ein alt bekannter Gegner mit viel, teils auch unfairem, Körpereinsatz stand uns gegenüber. Lange konnten wir dem Druck der Bündnerinnen Stand halten und den Ball vom eigenen Slot wieder aufs gegnerische Tor bringen. Leider sah die Chancenauswertung aus Sicht der Gegnerinnen nach der ersten Spielhälfte besser aus. Sie triumphierten nämlich in der 19. und 20. Minute. So ging es mit einem 0:2 Rückstand in die Pause.

Nach klaren Worten der Trainer mussten in der zweiten Hälfte mehr Druck und Schüsse aufs Tor her. Leider gelang uns diese Umsetzung in den folgenden 10min nicht. Die Trainer unterbrachen mit einem Timeout und stellten auf zwei Linien um. Bald zitterte auch das Tornetz der Gegnerinnen. In der 35. Minute verkürzte Larissa auf 1:2. Wir wollten unbedingt Punkte holen und hielten den Druck weiter aufrecht. Dies spürten auch die Gegnerinnen und konnten bis zum Spielende kaum mehr gefährlich werden. Kurz vor Schluss verwertete Cilli einen Freistoss und Wängi gelang der Ausgleich. Somit stand es am Schluss 2:2. Nicht ganz zufrieden, aber trotzdem happy über einen Punkt, genossen wir die lange Pause von drei Spielen.

  

UHC Wängi vs. Züri Oberland Pumas 3:1

Mitte Nachmittag um 15.30 Uhr lag der Fokus beim zweiten Spiel gegen die Züri Oberland Pumas. Nach dem erneuten Einlaufen starteten wir wieder mit drei Linien. Die Nervosität wurde bereits kleiner und somit konnten die Spielerinnen vom UHC Wängi schöneres Unihockey zeigen. Dies wurde bereits in der 6. Minute belohnt. Susi verwertete eine Auslösung durch Nadja zum 1:0 Führungstreffer. Auch die Gegnerinnen kamen immer wieder nahe an unser Tor und forderten Michèle heraus. Die jedoch gab dem Team Rückhalt und hielt die Schüsse der Zürcherinnen. Auf der gegnerischen Seite musste dafür die Torhüterin in der 12. Minute das 2:0 durch Larissa einstecken. Wängi war im Hoch, was aber durch kleine Fehler, welche die Gegnerinnen kaltblütig ausnutzten, nicht lange hielt. Bereits in der 13. Minute verkürzten die Pumas zu 2:1. An diesem Resultat änderte sich bis zur Pause nichts mehr.

Am Anfang der zweiten Hälfte meinte man, das Spiel sei mit 2:1 gewonnen. Viele Fehler und unnötige Stockschläge auf beiden Seiten statt Abschlüsse und Tore. Das Trainerduo Stöff und Ste änderten erneut nach 10min die Taktik und stellten für die restlichen 10min wieder auf zwei Linien um. Wängi hatte mehr Ballkontakt und kam zu zahlreichen Torchancen. Larissa erzielte in der 38. Minute ihren bereits dritten Treffer an diesem Sonntag. Das Spiel endete somit mit 3:1 für Wängi und wir konnten mit zwei Punkten vom Platz.

Kritisch und teils unzufrieden über einzelne Spielphasen, aber doch glücklich über die drei Punkte, reisten wir nach Hause.

 


 

Heimrunde - Nur zwei Punkte

Evelye & Sibylle Gehrig, 15.12.15

 

An der diesjährigen Heimrunde wollten die Wängerinnen zeigen, dass Sie ihr Spiel spielen können und 4 Punkte in Reichweite liegen.

 

Revanche gegen UHC Weesen

Der UHC Wängi hatte gegen Weesen noch eine Rechnung offen, den im August ging das hartumkämpfte Cupspiel knapp verloren. Wie immer forderten die Trainer, dass die Wängerinnen ihr Spiel spielen sollten. Die Spielerinnen versuchten dies umzusetzen, hatten jedoch Mühte mit dem schnellen Tempo der Weesnerinnen mitzuhalten. Als Folge dessen, musste die Torhüterin Michèlle Weber bereits nach 3 Minuten Michèlle Weber hinter sich greifen. So wollte und konnte man nicht weiterspielen. Die Wängerinnen gaben alles und so konnte Janine Hagen in der 9. Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielen. In der Pause rief Captain Priska Schwager die Mannschaft nochmals dazu auf mit Freude zu spielen. Dies wurde erfolgreich umgesetzt und so konnte Susi Stricker bereits in der 1. Minute der zweiten Halbzeit das 2:1 erzielen. Das Spiel war wie angenommen, ein sehr hartes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, ausser ein paar blauen Flecken. Die Weesnerinnen drückten immer mehr und konnten in der 29. Minute das 2:2 erzielen. Nun waren die Wängerinnen gefordert, niemand wollte sich mit einem Punkt zufrieden geben. Beide Mannschaften hatten sehr gute Chancen, welche auf der Seiten von Weesen ungenutzt blieben. In der 3. Minuten vor Schluss erzielte Janis Mutter auf Pass von Janine Hagen das langersehnte Siegestor für den UHC Wängi.

Dank einer starken Teamleistung und der hervorragenden Leistung der Torhüterin konnten die Wängerinnen am Schluss die verdienten zwei Punkte mitnehmen.

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Zwei Punkte verspielt

 

Im zweiten Spiel war ganz klar, dass ein Sieg gegen das Schlusslicht aus Dürnten hermusste.

Trainer Hodel warnte die Spielerinnen, dass sich der Gegner, gegenüber dem Hinspiel, welches mit 4:1 gewonnen wurde, stark verbessert hat. Lange blieb es dann in diesem Spiel auch 0:0. Die Wängerinnen hatten unzählige Chancen, welche alle nicht genutzt wurden.

Nach 20 Minuten war das Spiel immer noch ausgeglichen, jedoch merkte man, dass Dürnten den ersten Sieg der Saison mehr wollte als Wängi den zweiten Sieg dieses Sonntags.

Nach 38 Minuten erzielte Livia Müggler das laut bejublete 1:0. Die Wängerinne sahen sich schon als Siegerinnen. Leider hielt diese Euphorie gerade mal ein paar Sekunden. Den kurz nach dem Wiederanpfiff kassierten die Wängerinnen das 1:1 und nur wenige Sekunden später das 1:2.

Trotz einer super Chance von Larissa Wallnöfer war die Zeit und das Glück nicht mehr auf der Seite von Wängi und man musste eine harte Schlappe entgegennehmen.

Nun muss man an der Chancenauswertung arbeiten und die Position von Susi Stricker, welche uns für ein paar Monate verlässt, neu besetzen. So kann man hoffentlich am 10. Januar 2016 in Egg wieder voll angreifen und das schwierige Spiel gegen Wil gewinnen.

 

UHC Wängi – UHC Weesen 3:1 (1:1 / 2:1)

 

Tore: 3. UHC Weesen 0:1, 9. Hagen 1:1, 21. Stricker 2:1, 29. UHC Weesen 2:2, 37. Mutter 3:2

 

 

 

UHC Wängi –FB Riders DBR II 1:2 (0:0 / 1:2)

 

Tore: 38. Müggler 1:0, 39. FB Riders 1:1, 39. FB Riders 1:2

 

  

 

UHC Wängi: Hürlemann, Weber, Frei, Gehrig E., Gehrig S., Hagen, Kuriger, Manetsch, Müggler, Mutter, Osterwalder, Schmid, Schwager, Stricker, Wallnöfer

 

  

 

Captain: Schwager

 

Trainer: Hodel, Obertüfer

 

 


 

Erfolg pur - trotz einer Niederlage

Janine Hagen & Priska Schwager, 10.11.15

 

 

Vaduz.- Mit vier Punkten nach Hause, das war das Ziel des heutigen Sonntags. Bei Sonnenschein und fast sommerlicher Hitze trafen wir auf unsere Gegner UHC D.B. Disentis und Pfannenstiel Egg. Die Forderung unserer Trainer lautete, dass wir unser eigenes Spiel spielen sollen und uns nicht dem Gegner anpassen. Mit Hilfe eines guten Teamgeistes nahmen wir diese Ansage mit ins Spiel.

 

Das Duell gegen Disentis

Bereits von Beginn an waren beide Teams voller Elan und liessen es dem Gegner nicht einfach ergehen. Trotzdem gelang es Janine Hagen bereits in der zweiten Minute das 1:0 zu erzielen. Kurz darauf erzielte Disentis den Anschlusstreffer. Das Spiel ging nach diesen beiden Toren ausgeglichen voran. Mit viel Körpereinsatz und positivem Teamgeist auf der Bank wollten beide Teams den Sieg. Erst in der 32. Minute doppelte Disentis nach. Wängi liess den Kopf nicht hängen, kassierte aber kurz darauf nochmals ein Tor. Disentis war zu besiegen, das war klar. Leider wurden viele Chancen von Wängi nicht genutzt. Auf Pass von Janine Hagen konnte Janis Mutter kurz vor Schluss aus dem Slot trotzdem noch einen weiteren Treffer für Wängi erzielen. Bei einem der letzten Angriffen wurde beinahe der Ausgleich möglich. Der Schiedsrichter pfiff jedoch nach dem Goal Vorteil ab, wodurch der Treffer nicht gezählt wurde. Wängi musste dadurch mit einem Resultat von 2:3 ohne Punkte vom Platz.

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Aussicht auf zwei Punkte

 

In den ersten zehn Minuten kam Wängi nicht richtig auf Trab, dadurch gelang es Egg in der vierten Minute ein Tor zu erzielen. Bei jeder Spielerin von Wängi war der Siegeswille klar zu spüren. Somit konnte für Wängi in der zehnten Minute durch Larissa Wallnöfer das erste Tor erzielt werden. Von da an war Wängi nicht mehr zu stoppen. Wängi behielt die Oberhand im Spiel und erzielt kurz vor der Pause durch Janine Hagen erneut ein Tor. Der positive Torstand bewirkte eine gute Stimmung auf der Spielerbank. Die Spielerinnen des UHC Wängi motivierten sich, mussten jedoch noch um den Sieg bangen. Es gab viele Schüsse auf das gegnerische Tor, jedoch landete der Ball nicht im Netz. Vier Minuten vor Schluss konnte Priska Schwager sich den Ball perfekt vorlegen und traf in das rechte obere Kreuz. Pfannenstiel Egg versuchte mit aller Macht noch ein Gegentor zu erzielen und ersetzte den Torhüter durch eine sechste Spielerin. Wängi hielt der Überzahl jedoch Stand und durfte bei einem Endstand von 3:1 mit zwei Punkten nach Hause gehen.

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UHC Wängi - UHC D.B. Disentis 2:3 (1:1/1:2)

 

Tore: 2. Hagen, 4. UHC D.B. Disentis, 32. UHC D.B. Disentis, 33. UHC D.B. Disentis, 35. Mutter

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UHC Wängi – Pfannenstiel Egg 3:1 (2:1/1:0)

 

Tore : 4. Pfannenstiel Egg, 10. Wallnöfer, 16. Hagen, 36. Schwager

 

UHC Wängi: Oserwalder, Gehrig E., Gehrig S., Stricker, Hagen, Schwager, Wallnöfer, Schmid, Mutter, Müggler, Frei, Kuriger, Manetsch, Hürlemann, Weber

 

Captain: Schwager

 

Trainer: Hodel, Obertüfer

 

 


 

Trotz zweier Niederlagen bleibt der Fokus auf das Saisonziel

Tina Schmid, 12.10.15

 

Bronschhofen.- Die Einstellung der Wängener Damen war eindeutig: Man wollte den Schwung der beiden vergangenen, gewonnen Partien  trotz starker Gegner und ungewohntem Parkettboden für den heutigen Spieltag übernehmen. Diesem Ziel konnte nicht durchgehend nachgegangen werden, weshalb der UHC Wängi mit zwei Niederlagen abreisen musste.

 

Das “Derby“ gegen Wil

In Anbetracht der Spielerinnenzahl des UHC Wil II musste mit einem hart umkämpften Spiel auf Seiten des UHC Wängi gerechnet werden. Zu Beginn wirkte das Spiel sehr ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Chancen, welche vorerst nicht verwertet wurden. Nach 18 Minuten erzielte Wil das erste Tor. Darauf reagierten die Wängenerinnen mit einem Gegentreffer durch Janine Hagen, in Vorarbeit von Manuela Osterwalder. Das Spiel war somit wieder offen.

 

Nach der Drittelspause schlichen sich immer wieder Fehler im Zusammenspiel des UHC Wängi ein. Hinzu kamen die nachlassenden Kräfte gegen Ende der Partie. Wenig überraschend daher, dass Wil davon profitieren und das Tempo beibehalten konnte. Dies zeigte sich in den drei Gegentreffern, die Wängi im zweiten Drittel einbüssen musste. Alles in Allem konnte der UHC Wängi aber mithalten und zeigte kämpferisch und spielerisch gute Passagen. Darauf sollte im zweiten Spiel aufgebaut werden.

 

Kräfteraubende Partie gegen Rychenberg Winterthur

„Euer Spiel spielen!“, hiess die kurze Anweisung der Trainer. Wieder galt es ein Spiel zu bestreiten, bei dem das gegnerische Team mit drei Blöcken aufmarschierte. Dennoch waren die Damen gewillt, ihr Spiel zu spielen. Passagenweise gelang dies auch. Dennoch konnte Rychenberg früh in Führung gehen und erzielte nach dem Führungstreffer im fast 4-Minuten-Takt zwei weitere Tore. Zur Pause stand es 0:3 für die Winterthurerinnen.

Hätte das zweite Drittel nur 15 Minuten gedauert – es wäre für die Wängerinnen weniger enttäuschend ausgefallen. Nach einem Gegentreffer von Winterthur reagierte Wängi mit kleinen Umstellungen in den Blöcken. Dies zeigte Wirkung. Wängi hielt sich vermehrt vor dem gegnerischen Tor auf und übte Druck auf deren Defensive aus. Schliesslich konnte Tina Schmid, dank Vorlage von Livia Müggler, auf 4:1 verkürzen. Obwohl dieses Tor neue Kräfte mobilisieren konnte, hielt es nicht lange an. Der UH Rychenberg Winterthur dominierte danach und drängte Wängi immer mehr in die eigene Platzhälfte zurück.

In den letzten fünf Spielminuten war das Kräfteversagen matchentscheidend. Wängi fand kaum in das eigene Spiel zurück und liess Rychenberg Chance um Chance. Es folgten Tore im Minuten-Takt. Schliesslich verlor der UHC Wängi mit 8:1.

 

UHC Wängi – UHC Wil II 1:4 (1:1/0:3)

Tore: 18. UHC Wil II 0:1,  19. Hagen 1:1, 22. UHC Wil II 1:2, 32. UHC Wil II 1:3, 36. UHC Wil II 1:4.

 

UHC Wängi – UH Rychenberg Winterthur 1:8 (0:3/1:5)

Tore: 5. UH Rychenberg Winterthur 0:1, 9. UH Rychenberg Winterthur 0:2, 13. UH Rychenberg Winterthur 0:3, 27. UH Rychenberg Winterthur 0:4, 34. Schmid 1:4, 36. UH Rychenberg Winterthur 1:5, 37. UH Rychenberg Winterthur 1:6, 38. UH Rychenberg Winterthur 1:7, 39. UH Rychenberg Winterthur 1:8.

 

UHC Wängi: Osterwalder, Gehrig S., Stricker, Hagen, Schwager, Wallnöfer, Moser, Schmid, Gehrig E., Müggler, Frei, Weber, Hürlemann

Captain: Schwager

Trainer: Hodel, Obertüfer

 


 

Enttäuschender Saisonabschluss

Im letzten Meisterschaftswochenende der 2. Liga-Grossfeld Saison 2013/ 2014 erkämpfen sich die Frauen des UHC Wängi gegen D.B. Disentis ein 1:1. Vor heimischem Publikum erzielte Janine Hagen das einzige Tor dieses Sonntags. Das Spiel gegen die favorisierten Appenzellerinnen verlieren die Wängerinnen gleich mit 0:8. 

 

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Evelyne Gehrig, 07.04.2014


Wängi.– Mit grosser Freude starteten die Wängerinnen in die letzte Meisterschaftsrunde dieser Saison. Man hatte dank guten Trainings und der erfolgreichen Runde in Widnau den Mut und den Glauben an sich gefunden. Das diese Meisterschaftsrunde jedoch keine einfache werden würde, war klar. Sowohl D.B. Disentis wie auch Appenzell sind vor Wängi klassiert und die Hinspiele hat man beide verloren, jedoch wollte man unbedingt vor heimischem Publikum zeigen, zu was man fähig ist.

 

Gute Startphase

Am Anfang des ersten Spiels gegen D.B. Disentis verlief alles nach Plan. Die Wängerinnen konnten bereits in der 2 Minute durch Janine Hagen welche einen sehenswerten Pass von Manuela Osterwalder erhielt, in Führung gehen. Die Disentiserinnen erhöhten danach den Druck und konnten ihr bekanntes sehr körperbetontes Spiel aufbauen. Die Wängerinnen hielten gut mit, konnten aber kein weiteres Tor erzielen. Sie mussten sogar froh sein, dass es zur Pause immer noch 1:0 stand. In der zweiten Hälfte waren es mehrheitlich die Disentiserinnen, welche das Spiel machten. In der 28 Minute bekam Priska Schwager wegen wiederholten Stockschlägen eine 2 Minuten Strafe,  in welcher die Wängerinnen zeigen konnten, dass ihr Boxplay funktioniert. Die Disentiserinnen konnten jedoch kurz nach der Strafe in der 31. Minute zum 1:1 ausgleichen. Keine Mannschaft wollte sich mit diesem Unentschieden zufrieden geben. So kämpften beide, manchmal auch mit unfairen Mittel wodurch es auch für Disentis eine 2 Minute Strafe gab. Am Schluss half alles nichts und man trennte sich 1:1.

 

Schlechtestes Spiel der Saison

Zum zweiten Spiel gegen die Appenzellerinnen gibt es nicht viel zu sagen. In der Pause stand es bereits 5:0. Dies freute dieTrainer des UHC Wängis überhaupt nicht. Sie sahen ihre Spielerinnen im letzten Spiel dieser Saison so schlecht spielen wie noch nie. Trainer Dominic Walker versuchte die Spielerinnen in der Pause nochmals zu motivieren und wollte wenigstens die zweite Hälfte dieses Spiels gewinnen, dies seien die Spielerinnen den Zuschauern, wie auch den Trainern, schuldig. Den Wängerinnen gelang es nicht mehr eine positive Reaktion zu zeigen. Es gab in der 23., 29. und 37. Minute nochmals drei Gegentreffer und das Spiel ging mit 8:0 verloren.

 

Am Ende war der 12 Spieler der Beste Somit möchten wir uns bei den Fans bedanken, welche uns diese Saison tatkräftig unterstützt haben und an diesem letzten Sonntag die Besten waren. Wir hoffen, wir dürfen sie auch in der neuen Saison wieder willkommen heissen.  Auch ein herzliches Dankeschön an Stefanie Bannwart und Deborah Rutz welche uns beide verlassen werden. Ihr werdet dem Team fehlen!

 

UHC Wängi – D.B Disentis 1:1 (1:0 / 0:1)

Tore: 2. Hagen 1:0. 31. D.B. Disentis 1:1.

 

UHC Wängi- UH Appenzell 0:8 (0:6 / 0:2)

Tore: 4. UH Appenzell 0:1. 5. UH Appenzell 0:2. 13. UH Appenzell 0:3. 14. UH Appenzell 0:4. 16. UH Appenzell 0:5. 23. UH Appenzell 0:6. 29. UH Appenzell 0:7. 37. UH Appenzell 0:8.

 

UHC Wängi: Wallnöfer, Bannwart, Gehrig E., Gehrig S., Hagen, Moser, Müggler, Osterwalder,  Schmid, Schwager, Stark, Ullmann, Wiedmann, Captain: Stricker. Trainer: Hodel / Walker.

 

 


 

Eine erfolgreiche Runde

In der Gruppe 5 der 2.-Liga-Grossfeld Saison sichern sich die Frauen des UHC Wängi in der sechsten Runde gleich drei Punkte. Zuerst erspielen sie gegen Rheintal Gators Widnau ein 4:4-Unentschieden, danach gewinnen die Thurgauerinnen gegen die Hurricanes Glarnerland mit 4:2. 

 

 

Livia Müggler, 16.03.14


Widnau.– Optimistisch starteten wir das erste Spiel gegen die Heimmannschaft. Nach sieben Minuten schoss Rheintal Gators das erste Tor. Evelyne Gehrig gelang drei Minuten später aus der Distanz den Ausgleich. Das Spiel blieb spannend. In der 12. Minute gelang Gaters wieder in Führung. Der UHC Wängi konnte wieder vermehrt Druck aufs gegnerische Tor ausüben. Sandra Stark brachte den Ball auf Pass von Tina Schmid souverän ins Tor. Kurz vor Pause konnten wir das Blatt dank Janine Hagen und Evelyne Gehrig wenden. Es stand 3:2 für uns. Leider konnte Rheintal Gaters den Ausgleich unmittelbar der Pause wenden. Jede Spielerin vom UHC Wängi kämpfte um den Ball und so gelang Sandra Stark in der 29. Minute das Tor. Die Gaters nahmen kurz danach ein Timeout. Das Spiel fand hauptsächlich vor dem Tor des UHC Wängis statt. Die Gaters suchten den Ausgleich und das Spiel wurde immer hektischer. In der 39. Minute gelang ihnen schliesslich den Ausgleich. Leider reichte eine Minute nicht mehr für eine Führung für den UHC Wängi.

 

Zweiter Saisonsieg

Das zweite Spiel bestritt der UHC Wängi gegen Hurricans Glarnerland, welche auf dem letzten Platz sind. Die Spielerinnen des UHC Wängis konnten bereits nach zwei Minuten dank Susanne Stricker jubeln. Janine Hagen folgte fünf Minuten später mit einem Treffer. Obwohl der UHC Wängi das Spiel dominierte, liefen wir immer wieder in Konter hinein. Nach der 11. Minute war es 2:1. Immer wieder gab es schöne Spielzüge, jedoch blieb das Resultat so in der ersten Hälfte. Nach der Pause traf Tina Schmid zum 3:1. Dank unserem Goali blieb es trotz Druck der Glarnerinnen beim 3:1. Janine Hagen verwertete den Pass von Livia Müggler zum Goal. Anschliessend nahm Hurricans ein Timeout. Vermehrt schossen sie auf das Tor, bis in der 38. Minute das Tor fiel. Nichtsdestotrotz gewann der UHC Wängi mit 4:2.

 
UHC Wängi -
Rheintal Gators Widnau 4:4 (3:2 / 1:2)

Tore: 7. Rheintal Gators Widnau 0:1. 10. Gehrig 1:1. 12. Rheintal Gators Widnau 1:2. 18. Stark 2:2. 20. Hagen 3:2. 21. Rheintal Gators Widnau 3:3. 29. Stark 4:3. 39. Rheintal Gators Widnau 4:4.

 

UHC Wängi - Hurricanes Glarnerland 4:2 (2:1 / 2:1)

Tore: 2. Stricker 1:0. 7. Hagen 2:0. 11. Hurricanes Glarnerland 2:1. 24. Schmid 3:1. 35. Hagen 4:1. 38. Hurricanes Glarnerland 4:2. 

 

UHC Wängi: Wallnöfer; Gehrig E., Gehrig S., Hagen, Manetsch, Moser, Müggler, Schmid, Stark, Osterwald. Captain: Stricker. Trainer: Hodel / Walker. 

 


 

Wenn man im bessern Spiel deutlicher verliert

In der Gruppe 5 der 2.-Liga-Grossfeld Saison kassieren die Frauen des UHC Wängi in der fünften Runde zwei Niederlagen. Zuerst verlieren die Thurgauerinnen gegen Dürnten-Bubikon-Rüti II mit 2:3, danach gegen Leader Wil trotz einer guten Halbzeit mit 0:6. 

 

Deborah Rutz, 16.02.2014


Tuggen.– Mit dem UHC Wil wartete kein geringerer Gegner als der Leader der aktuellen Tabelle auf die Frauen des UHC Wängi an diesem fünften Spieltag. Dass die zweite Partie demnach keine einfache sein würde, war bereits beim Eintreffen in der Halle in Tuggen, in welcher der UHC Weesen in dieser Saison Heimrecht geniest, klar. Aber zumindest im ersten Spiel gegen Dürnten-Bubikon-Rüti II wollten die Thurgauerinnen an diesem Sonntag punkten. Um dieses Ziel zu erreichen, musste neben der Einstellung vor allem die Konzentration stimmen. Zu oft gingen zuletzt Spiele wegen Unachtsamkeit und individuellen Fehlern bereits in den ersten Spielminuten verloren. Dies wollte man gegen das durchaus schlagbare Dürnten-Bubikon-Rüti II verhindern. Als erstes kleines Erfolgserlebnis darf gewertet werden, dass die Damen des UHC Wängi das erste Spielviertel ohne Gegentor überstanden. Hinzu kam, dass Livia Müggler bereits in der fünften Minute zu einer guten Möglichkeit kam, ihren Abschluss aber an den Pfosten setzte.


Den Sieg zu wenig gewollt

Neben den frühen Gegentoren ist bei Wängi in dieser Saison aber auch die Reaktion nach einem Gegentreffer ein Problem und so kassieren die Thurgauerinnen häufig nicht nur einen Gegentreffer, sondern innerhalb weniger Sekunden gleich noch einen zweiten. Dieses Problem vermochte Wängi auch in Tuggen nicht zu beheben. Als Dürnten-Bubikon-Rüti II in der 11. Spielminute in Führung ging, dauerte es danach keine 40 Sekunden, bis die Zürcherinnen auf 2:0 erhöhen konnten. „Wir dürfen den Kopf bei einem Gegentor nicht immer gleich hängen lassen“, stellte Coach Christof Hodel in der Pause fest. „Wir müssen weiter nach Vorne spielen und konsequent den Abschluss suchen, dann kommen die Tore.“ Und der Trainer des UHC Wängi sollte Recht behalten. Dank zwei sehenswerten Treffern durch Müggler, die mit fünf Saisontoren mit Janine Hagen in der Topscorerliste gleichzog, war die Partie nach einer guten halben Stunde wieder ausgeglichen. Danach schien Wängi mit dem Punktgewinn zufrieden zu sein. Die Thurgauerinnen stellten ihre Offensivbemühen weitgehend ein und warteten darauf, dass die Partie zu Ende ging. Ganz im Gegensatz dazu Dürnten-Bubikon-Rüti II, das sich noch nicht geschlagen gab und die erneute Führung zu erzwingen versuchte. In der 38. Minute gelang den Zürcherinnen nach einem offensiven Pressing der entscheidenden Treffer zum 3:2.


Wängi unzufrieden

Das in den letzten Sekunden Coach Hodel wegen Schiedsrichterbeleidigung noch eine Zweiminuten-Straffe kassierte, passte ins Bild dieses ersten Wängener Auftritts. Zu sehr haderte man in den ersten 40 Minuten mit sich selbst statt konsequent anzugreifen, den Gegner früh unter Druck zu setzen und den Ball diszipliniert in den eigenen Reihen zu halten.

 

Dass es im zweiten Spiel gegen Leader Wil nicht einfacher werden würde, war klar. Interessanterweise zeigte der UHC Wängi aber eine viel bessere erste Halbzeit. Coach Hodel ging sogar soweit, trotz Gegentreffer in der 19. Minute, von „der besten Halbzeit der ganzen Saison“ zu sprechen. Im Gegensatz zur ersten Partie stimmte nun plötzlich der Einsatz, jede rannte, wenn sie auf dem Feld war, für seine Mitspielerinn und lies dem Gegner kaum Platz, den Abschluss zu suchen. Auch wenn es zweitweise kein „schönes“ Spiel war, so war es doch eine spannende Partie, in der Wängi bis zur ersten Pause vor allem defensiv eine hervorragende Leistung zeigte.


Am Ende fehlte die Kondition

Nach der Pause war bei den Thurgauerinnen aber die Kondition zu wenig ausgeprägt, als das sie das hohe Tempo von Wil über weitere 20 Minuten hätten mithalten können. Mit teils sehenserten Toren in der 21., 24., 27., 30. und 37. Minute entschieden die Wilerinnen die Partie mit 6:0 zu ihren Gunsten. Für Wängi blieb einmal mehr die Erkenntnis, dass man zwar technisch nicht auf Augenhöhe mit dem UHC Wil agiert, aber man mit dem Auftritt wie in dieser Partie eine Mannschaft wie Dürnten-Bubikon-Rüti II hätte besiegen können, wenn nicht sogar müssen. Das Problem bleibt, dass sich der UHC Wängi spielerisch jeweils dem Gegner anpasst und nicht in der Lage ist, die Gangart zu bestimmen. Die Leistung gegen Wil war aber einmal mehr eine, auf welche das Team aufbauen kann. Eine nächste Möglichkeit, diese Erkenntnisse im Spiel umzusetzen, haben die Damen des UHC Wängi am Sonntag, 16. März 2014, in Widnau. Dann treffen sie auf die Rheintal Gators Widnau (10:55 Uhr) und das Tabellenschlusslicht, und demnach direkter Konkurrent, die Hurricanes Glarnerland (14:35 Uhr).


UHC Wängi - Dürnten-Bubikon-Rüti II 2:3 (0:2 / 2:1)

Tore: 11. Dürnten-Bubikon-Rüti II 0:1. 12. Dürnten-Bubikon-Rüti II 0:2. 30. Müggler 1:2. 33. Müggler 2:2. 38. Dürnten-Bubikon-Rüti II 2:3.

 

Strafen: 1-Mal 2 Strafminuten gegen Dürnten-Bubikon-Rüti II (Wechselfehler). 1-Mal 2 Strafminuten gegen UHC Wängi (Unsportlichkeit).

 

UHC Wängi - UHC Wil 0:6 (0:1 / 0:5)

Tore: 19. UHC Wil 0:1. 21. UHC Wil 0:2. 24. UHC Wil 0:3. 27. UHC Wil 0:4. 30. UHC Wil 0:5. 37. UHC Wil 0:6.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, E. Gehrig, S. Gehrig, Hagen, Manetsch, Moser, Müggler, Osterwalder, Schmid, Ullmann, J. Wiedmann. Captain: Schwager. Trainer: Hodel / Walker. 

 


 

Mehr Mut ist gefragt

In der vierten Meisterschaftsrunde der 2.-Liga-Grossfeldsaison kassieren die Frauen des UHC Wängi in der Gruppe 5 zwei Niederlagen. Beim 1:6 gegen Weesen erzielt Priska Schwager das einzige Wängener Tor der Runde. Im zweiten Spiel unterliegen die Thurgauerinnen Disentis mit 0:2. 

 

 

Deborah Rutz, 19.01.2014


Rüti ZH.– Das die vierte Meisterschaftsrunde keine einfache werden würde, war bereits vor der Reise ins zürcherische Rüti klar. Einerseits waren in der Tabelle sowohl der UHC Weesen als auch der UHC D.B. Disentis vor Wängi klassiert, andererseits fehlten mit Susanne Stricker und Elvira Ullmann (beide Ferien) zwei offensive Spielerinnen. Als dann kurzfristig Janine Hagen krankheitshalber ausfiel, wurde es in der Offensivabteilung des UHC Wängi eng. Es mag daher nicht verwundern, dass die Thurgauerinnen in dieser Runde lediglich zu einem Torerfolg kamen.


Mit Mut zum Torerfolg

Der Treffer zum 1:6 aus Wängener Sicht war dann auch der Höhepunkt in der ersten Partie gegen den klar favorisierte UHC Weesen. Priska Schwager, in Abwesenheit von Stricker in der Funktion des Captains, erzielte kurz vor Spielende aus der Drehung den sehenswerten Treffer. Dass es am Ende lediglich Resultatkosmetik war, vermochte die Freude nur leicht zu trüben, zu schön war der Treffer herausgespielt. Und das Tor zeigte, dass man den Ball durchaus aus der Distanz aufs Tor bringen kann. Ein Hauptproblem vieler Offensivaktionen seitens des UHC Wängi war der verzweifelt Versuch, immer mit dem Ball bis zum Torraum zu gelangen. Schwager bewies einmal mehr, dass im Unihockey auch Mut zuweilen belohnt wird.

 

Die restlichen 39 Spielminuten sind schnell erzählt: Einer guten ersten Halbzeit, mit lediglich einem Gegentor (13.), folgten kurz nach der Pause drei individuelle Fehler, welche die Partie früh entschieden (21. / 22. / 26.). Mit zwei weiteren Treffern in der 37. Minute verbesserte Weesen gegen Spielende sein Torverhältnis.


Gutes Boxplay

Die zweite Partie gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen. Die Mannschaft des UHC D.B. Disentis vermochte zwar früh in Führung zu gehen (2.), danach gelang ihr aber über längere Zeit kein weiterer Treffer mehr. Auch nicht, als in der 9. Minute der UHC Wängi nach einem Wechselfehler in der Abwehr für zwei Minuten in Unterzahl spielen musste. «Das Unterzahlspiel war absolut perfekt», lobte Trainer Christof Hodel nach Spielschluss. «Im Vergleich zum ersten Spiel war das eine super Leistung. In dieser Situation kein Tor zu kassieren war Weltklasse.» In der Tat zeigten die Thurgauerinnen in diesen zwei Minuten vermutlich die beste Leistung des Wochenendes und hielten nicht nur das Tor rein, sondern kamen durch Livia Müggler zu einer Abschlussmöglichkeit (11.).

 

Ein Tor wollte den Frauen des UHC Wängi in dieser Partie aber nicht gelingen. Disentis sorgte mit dem 2:0 in der 36. Minute für das Schlussresultat. Zufrieden war man bei den Thurgauerinnen mit dem zweiten Spiel aber dennoch, stand man in der Defensive doch viel solider als noch in der ersten Partie. Zudem zeigte die Thurgauerinnen die eine oder andere sehenswerte Auslösung.


An der Konzentration arbeiten

Es sind dann auch diese positiven Punkte, welche die Frauen des UHC Wängi aus Rüti mitnahmen. Es war bei weitem nicht alles schlecht und das Resultat im ersten Spiel etwas zu hoch ausgefallen. Ein Hauptproblem bei Wängi bleibt, dass man zwar über 35 Minuten eine gute Partie abliefern kann, aber innert fünf Minuten ein Spiel verliert. Es gilt also in erster Linie an der Konzentration zu arbeiten und daran den Mut zu haben, um den Abschluss selber zu suchen. Dass dies durchaus mit Erfolg gekrönt ist, bewies Schwager mit ihrem Drehschuss. Die nächste Möglichkeit mit etwas mehr Mut aufzutreten, haben die Frauen von Christof Hodel und Dominic Walker am 16. Februar. Dann ist das Team zu Gast in Tuggen und trifft auf Dürnten-Bubikon-Rüti II (10:55) und den UHC Wil (13:40).


UHC Weesen – UHC Wängi 6:1 (1:0, 5:1)

Tore: 13. UHC Weesen 1:0. 21. UHC Weesen 2:0. 22. UHC Weesen 3:0. 26. UHC Weesen 4:0. 37. UHC Weesen 5:0 37. UHC Weesen 6:0. 39. Schwager 6:1.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig E., Gehrig S., Moser, Müggler, Osterwalder, Schmid, Stark, Wiedemann. Captain: Schwager. Trainer: Hodel / Walker.


UHC D.B. Disentis – UHC Wängi 2:0 (1:0, 1:0)

Tore: 2. UHC D.B. Disentis 1:0 36. UHC D.B. Disentis 2:0

1-Mal 2 Strafminuten gegen Wängi (Wechselfehler).


UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig E., Gehrig S., Moser, Müggler, Osterwalder, Schmid, Stark, Wiedemann. Captain: Schwager. Trainer: Hodel / Walker. 

 


 

Ein Punkt ist zu wenig

In der dritten Meisterschaftsrunde der diesjährigen 2.-Liga-Grossfeld-Saison erspielen sich die Frauen des UHC Wängi gegen das Tabellenschlusslicht Hurricanes Glarnerland nur ein 2:2-Unentschieden. Die Partie gegen ein starkes UH Appenzell geht nach einem guten Spiel mit 2:6 verloren.


Deborah Rutz, 08.12.2013


Disentis.– Wenn man sich die Spielberichte der Frauen des UHC Wängi in den vergangenen Saisons anschaut, fällt auf, dass die Artikel zu den Meisterschaftsrunden in Disentis stets gleich beginnen: mit dem Reiseweg. Die Strecke war zwar auch in diesem Jahr lang und dauerte gut zwei Stunden, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, als jeweils „Frühaufstehen“ angesagt war, durfte es das Team von Cheftrainer Christof Hodel bei der dritten Meisterschaftsrunde etwas gemütlicher angehen lassen, standen die Spiele des UHC Wängi doch erst in der zweiten Tageshälfte auf dem Programm.

 

Gut mitgehalten gegen einen Aufstiegskandidaten

Es stellte sich nur die Frage, ob das „gemütliche Aufstehen“ nun einen positiven Effekt auf die Mannschaft haben würde oder nicht. Bis anhin hatten die Spielerinnen des UHC Wängi jeweils zu Beginn der ersten Partie einen verschlafenen Eindruck hinterlassen. Nicht so in Disentis. Für einmal ging der UHC Wängi früh in Führung. Susanne Stricker erzielte nach etwas mehr als zwei Spielminuten den 1:0-Führungstreffer gegen den UH Appenzell. Es war das erste Saisontor von Stricker, welche die Saison 2011/2012 als Torschützenkönigin beendet hatte und auch in der abgelaufenen Spielzeit dreimal erfolgreich gewesen war. Der frühe Führungstreffer zeigte Wirkung – vor allem bei den Gegnerinnen. Appenzell war die zu favorisierende Mannschaft, nicht zuletzt nach dem 1:0-Sieg gegen den Leader aus Wil. Noch vor der Pause konnten sie das Spiel ausgleichen (11.). Und nach dem Seitenwechsel schaltete Appenzell noch einen Gang höher und erzielte innerhalb von zehn Minuten fünf sehenswerte Treffer (30. / 33. / 36. / 39. / 40.). Einziger Lichtblick für die Thurgauerinnen in diesen Schlussminuten war die Tatsache, dass sie sich nicht unterkriegen liessen und durch Priska Schwager in der 37. Minute noch etwas Resultatskosmetik betrieben.

 

Verschlafener Start dafür im zweiten Spiel

In der zweiten Partie kam es zu mehreren Premieren: Natalie Hürlemann hütete zum ersten Mal beim UHC Wängi das Tor. Und, weniger erfreulich aus Wängemer Sicht, das Schlusslicht Hurricans Glarnerland verbuchte zum ersten Mal in dieser Saison einen Punkt. Die Tatsache, dass es im zweiten Spiel nicht zu einem Sieg gereicht hatte, war umso ärgerlicher, als dass der UHC Wängi die Partie deutlich dominiert, aber am Ende zu wenig aus dieser spielerischen Überlegenheit gemacht hatte. Zu Beginn des Spiels agierten die Thurgauerinnen überraschend schwach: Wängi war mit der Favoritenrolle überfordert, vermochte zu wenig Druck auf das gegnerische Tor auszuüben und lag nach sieben Minuten mit 0:2 zurück (4. / 7.). Immerhin gelang Livia Müggler mit ihrem dritten Saisontreffer noch vor der Pause der Anschlusstreffer (18.).

 

Am Ende war keiner zufrieden

Nach der Pause spielte nur noch Wängi. Die Hurricanes Glarnerland, die lediglich zwei Ersatzspielrinnen auf der Bank hatten, kamen nur noch bei vereinzelten Konter über die Mittelinie. Trotz drückender Überlegenheit mussten sich die Frauen des UHC Wängi bis in die zweitletzte Minute gedulden, bis der Ausgleich durch Schwager Tatsache war. Am Ende mochte aber keiner so wirklich jubeln. Die Gäste aus dem Glarnerland nicht, weil sie nach einer Abwehrschlacht in der 39. Minute doch noch den Ausgleich zugelassen hatten. Und Wängi nicht, weil es sich vom diesem Spiel die doppelte Punktzahl erhofft hatte.

 

Nach den Feiertagen geht es für die Frauen des UHC Wängi am 19. Januar im zürcherischen Rüti weiter. Dann trifft das Team zuerst auf den UHC Weesen (13.40 Uhr) und anschliessend auf den UHC D.B. Disentis (15.30 Uhr).

 

Bis dahin, im Namen der gesamten Frauen Mannschaft des UHC Wängi, frohe Weihnachten und besinnliche Festtage. 


UH Appenzell – UHC Wängi 6:2 (1:1, 1:5)

Tore: 3. Stricker 0:1. 11. UH Appenzell 1:1. 30. UH Appenzell 2:1. 33. UH Appenzell 3:1. 36. UH Appenzell 4:1. 37. Schwager 4:2. 39. UH Appenzell 5:2. 40. UH Appenzell 6:2.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig, Hagen, Moser, Müggler, Schmid, Schwager, Ullmann, Wiedemann. Captain: Stricker. Trainer: Hodel.

 

Hurricanes Glarnerland – UHC Wängi 2:2 (2:1, 0:1)

Tore: 4. Hurricanes Glarnerland 1:1. 7. Hurricanes Glarnerland 2:0. 18. Müggler 2:1. 39. Schwager 2:2.  

 

UHC Wängi: Hürlemann; Bannwart, Gehrig, Hagen, Moser, Müggler, Schmid, Schwager, Ullmann, Wiedemann. Captain: Stricker. Trainer: Hodel. 

 


 

Erster Saisonsieg und schöne Tore

Die Frauen des UHC Wängi gewinnen in der zweiten Runde der 2.-Liga-Grossfeld-Saison gegen Dürnten-Bubikon-Rüti II mit 4:2 und feiern ihren ersten Saisonsieg. Im zweiten Spiel müssen sich die Thurgauerinnen trotz zwei sehenswert herausgespielten Toren gegen die Rheintal Gators Widnau mit 2:3 geschlagen geben.

 

 

Deborah Rutz, 10.11.2013


Schwanden.– Auf diese Saison hin gab es einige Umstellungen im Frauenteam des UHC Wängi. Nebst einigen Abgängen kamen im Sommer einige junge Spielrinnen neu ins Team. Zwei von ihnen standen bei der zweiten Meisterschaftsrunde in Schwanden im Einsatz. Carla Manetsch und Anita Moser zeigten jeweils gute Leistungen, wobei Moser zwei Mal nahe am ersten Torerfolg war. Cheftrainer Christof Hodel unterstrich die grosse Bedeutung der erfolgreichen Einbindung neuer Spielrinnen und die Wichtigkeit des Teamzusammenhalts, insbesondere zu Saisonbeginn, wo die Abstimmung noch gefunden werden muss. „Vor allem die Schlussphase der zweiten Partie war unglaublich. Da ist wirklich jede für jede gerannt.“


Führung verspielt

Die Schlussminuten, welche den Trainer des UHC Wängi zu überzeugen vermochten, waren Teil einer intensiven Endphase in einem hart umkämpften Spiel zwischen den Frauen des UHC Wängi und Dürnten-Bubikon-Rüti II. Eine Partie, die aus der Sicht der Thurgauerinnen gut begann. Bereits nach sieben Minuten lag Wängi nach einem schönen Treffer von Janine Hagen mit 1:0 in Führung. Das Zuspiel hatte Priska Schwager geleistet. Die Hauptprobleme lagen auch in der zweiten Meisterschaftsrunde nicht in erster Linie in der Offensive, sondern in der defensiven Zuteilung. So kam es, wie im Moment häufig bei Spielen des UHC Wängi: Kurz nach dem Führungstreffer musste der Ausgleich hingenommen werden - und fünf Minuten später der zweite Gegentreffer (8. / 13.).


Mit Teamspirit zum Erfolg

Hodel wandte sich zur Pause an seine Mannschaft und versuchte das Selbstvertrauen zu stärken. Spielten die Frauen des UHC Wängi doch einmal mehr gut mit, vermochten aber in den entscheidenden Phasen nicht zu reüssieren. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Nach knapp vier Minuten nach Wiederbeginn gelang Schwager mit ihrem ersten Treffer an diesem Sonntag der verdiente Ausgleich (25.). Für einmal stimmte danach die Zuteilung bei Wängi über längere Zeit. Die Abwehr stand sicher und in der neutralen Zone konnten die Bälle erfolgreich in den eigenen Reihen behalten werden. Als Hagen in der 31. Minute den erneuten Führungstreffer für die Thurgauerinnen erzielen konnte, wurde der Gegner zusehends nervöser. Die Partie wurde hektischer, die Zweikämpfe wurden härter und der Druck auf das Wängener Tor stieg stetig. Das änderte sich auch nicht, als Dürnten-Bubikon-Rüti II drei Minuten vor Spielende die Torhüterin durch eine weitere Feldspielerinn ersetzte. Dank einer geschlossenen Teamleistung, und der professionellen Defensivarbeit, auch von Center und Sturm, gelang es Wängi, die gegnerischen Angriffe zu unterbinden. Eineinhalb Minuten vor dem Ende sorgte Hagen mit einem Treffer ins leere Tore für die Entscheidung (39.). Die Erleichterung bei den Frauen des UHC Wängi war riesig, der erste Saisonsieg Tatsache und die erzielten Tore waren allesamt schön herausgespielt. Hodel zeigte sich nach Spielschluss zufrieden: „Das war eine super Mannschaftsleistung. Vor allem die letzten Minuten dieser Partie waren wirklich stark.“


Drei Tore in fünf Minuten

In der zweiten Partie dieses Spieltages musste sich Wängi gegen die Rheintal Gators Widnau knapp mit 2:3 geschlagen geben. „Wir haben nicht schlecht gespielt. Aber wir haben uns zweitweise zu sehr hinten hinein drängen lassen“, analysierte Hodel. Vor allem in der zweiten Hälfte gelang es den Thurgauerinnen nicht, ihre Stärken auszuspielen. Dabei begannen diese zweiten 20 Minuten durchaus im Sinner von Wängi. Livia Müggler brachte Schwarz-Gelb nach einem schönen Zuspiel von Elvira Ullmann mit 1:0 in Führung (21.). Nur eine Minute später gelang Hagen auf Zuspiel von Captain Susanne Stricker gar das 2:0. Das Problem war, dass die Frauen des UHC Wängi danach nervös agierten, die Führung nicht zu verteidigen vermochten und innerhalb von fünf Minuten die Partie aus der Hand gaben (23. / 24. / 27.). Am Ende fiel die Niederlage mit 2:3 knapp aus und war ärgerlich.


Motivation für die kommenden Spiele

Trotz dieser knappen Niederlage gegen die Rheintal Gators Widnau: Die Frauen des UHC Wängi können mit diesem zweiten Spieltag durchaus zufrieden sein. Neben dem ersten Saisonsieg gab es sechs, teilweise schön herausgespielte Tore zu bestaunen. Die nächste Gelegenheit, um diesen Erfolg zu bestätigen, bietet sich den Thurgauerinnen am 8. Dezember: Dann treffen sie in Disentis auf den UH Appenzell (14.35 Uhr) und die Hurricanes Glarnerland (16.25 Uhr).


Rheintal Gators Widnau – UHC Wängi 3:2 (0:0, 3:2)

Tore: 21. Müggler 0:1. 22. Hagen 0:2. 23. Rheintal Gators Widnau 1:2. 24. Rheintal Gators Widnau 2:2. 27. Rheintal Gators Widnau 3:2.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig, Hagen, Moser, Müggler, Schmid, Schwager, Stark, Ullmann. Captain: Stricker. Trainer: Hodel. 


Dürnten-Bubikon-Rüti II – UHC Wängi 2:4 (2:1, 0:3)

Tore: 8. Hagen 0:1 8. Dürnten-Bubikon-Rüti II 1:1. 13. Dürnten-Bubikon-Rüti II 2:1. 28. Schwager 2:2. 31. Hagen 2:3. 39. Hagen 2:4.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig, Hagen, Manetsch, Moser, Müggler, Schmid, Schwager, Stark, Ullmann. Captain: Stricker. Trainer: Hodel. 

 


 

Zwei Niederlagen trotz erfreulicher Leistung

Die Frauen des UHC Wängi starten mit zwei Niederlagen in die diesjährige 2. Liga-Grossfeldsaison, können aber aus beiden Partien positive Aspekte mitnehmen. In der Gruppe 5 unterliegen die Thurgauerinnen dem UHC Weesen knapp mit 2:3 und anschliessend mit 1:4 gegen den 1. Liga-Absteiger Wil.

 


Deborah Rutz, 06.10.2013


Appenzell.–Es ist nichts Neues, dass die Frauen des UHC Wängi jeweils zu Saisonstart nicht genau wissen, wo sie im Vergleich mit den anderen Teams stehen und inwieweit die Abgänge des Sommers Einfluss auf die neue Spielzeit haben. Das ist auch in diesem Jahr nicht anderes. Nach namhaften Abgängen wie beispielsweise Captain Katja Böllenrücher oder Denise Fuchs müssen die Thurgauerinnen vor allem in der Defensive zuerst die Abstimmung finden. Die zwei Auftaktpartien gegen die wohl stärksten Gegnerinnen der Saison zeigten dieses Defizite schonungslos auf, die beiden Spiele bewiesen aber gleichzeitig, dass die Frauen des UHC Wängi auch in dieser Saison eine ernstzunehmende 2. Liga-Mannschaft stellen, die mit den grossen Namen der Gruppe mithalten kann.


Verschlafener Start

Ein bekanntes Problem des UHC Wängi sind jeweils die ersten fünf Minuten der Partie. Die Mannschaft der beiden Trainer Dominic Walker und Christof Hodel, wobei Letzterer an diesem Spieltag abwesend war, startete auch in dieser Saison verhalten in die erste Partie. Bereits nach eineinhalb Minuten lagen die Thurgauerinnen gegen den UHC Weesen mit 0:1 zurück. Zwar kam Wängi danach immer besser ins Spiel, gefährliche Abschlüsse blieben aber aus. Im Gegenteil: In der 16. und 26. Minute vermochten die St. Gallerinnen das Skore auf 3:0 zu erhöhen. Erst nach einer halben Stunde kamen die Frauen des UHC Wängi um Captain Susanne Stricker gefährlich in die gegnerische Zone. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Stricker und der neuen Offensivakteurin, Livia Müggler, klappte immer besser. So gut, dass Müggler in der 32. Minute den erste Saisontreffer für Wängi erzielen konnte.


Neues Gesicht bringt Schwung

Nicht nur wegen ihrem ersten Tor für den UHC Wängi, sondern auch wegen einer spielerisch starken Leistung über beiden Partien hinweg, vermochte Müggler, die auf diese Saison hin aus Frauenfeld nach Wängi gekommen ist, zu überzeugen. Nur zwei Minuten nach dem 1:3 stand die Weinfeldnerin erneut im Mittelpunkt. Zuerst wurde ihr ein Tor durch die Schiedsrichterin gegeben, nach Protesten des UHC Weesen nahmen die Unparteiischen ihren Tatsachenentscheid aber wieder zurück. Die Frauen des UHC Wängi liessen sich aber nicht entmutigen. Den Schwung durch das erste Saisontor wurde in die letzten Minuten der Partie mitgenommen. Und spätestens nach dem Anschlusstreffer durch Janine Hagen in der 36. Minute war die Partie wieder offen. Zwar entschied sich Wängi für die letzten Minuten ohne Torwart zu spielen und kam auch zu mehrere Abschlüssen, am Resultat änderte sich aber nichts mehr.


Ohne Chance gegen Wil

Dass die zweite Partie keineswegs einfacher werden würde, zeigte ein Blick aufs Matchblatt. Es wartete mit dem UHC Wil der 1. Liga-Absteiger. Umso überraschender zeigten sich alle Beteiligten, als Elvira Ullmann nach einem sehenswerten Zuspiel von Müggler in der 8. Spielminute Wängi mit 1:0 in Führung brachte. Nach ersten harmlosen 10 Minuten schaltete der 1. Liga-Absteiger aber einen Gang höher und vermochte mit Treffern in der 11. und 19. Minute die Partie zu drehen. Nach dem Seitenwechsel wurden neben den technischen auch die konditionellen Unterschiede zwischen den beiden Teams ersichtlich. Ohne grosse Gegenwehr entschieden die Wilerinnen in der 30. und 33. Minute mit zwei weiteren Toren die Partie.


Positive Punkte und hartes Training

Am Ende des Tages mussten die Frauen des UHC Wängi die Heimreise trotz zweier guten Leistungen ohne Punkte antreten. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass bei weitem nicht alles schlecht war, was die Thurgauerinnen in Appenzell gezeigt haben. Es gilt vor allem die Abstimmung in der Defensive zu verbessern und in der Vorwärtsbewegung mutiger aufzutreten. Coach Hodel zog nach der ersten Runde eine positive Bilanz: „Es gab viele gute Punkte, auf denen wir in den kommenden Wochen aufbauen können. Daraus müssen wir nun lernen und in den Trainings hart und effizient arbeiten.“ Ob dieser Einsatz von Erfolg gekrönt sein wird, zeigt sich am Sonntag, den 10. November. Dann treffen die Frauen des UHC Wängi in Schwanden auf  die Rheintal Gators Widnau (10:00) und die FB Rider DBR II (12:45).

 


UHC Wängi – UHC Weesen 2:3 (0:2, 2:1)

Tore: 2. UHC Weesen 0:1. 16. UHC Weesen 0:2. 26. UHC Weesen 0:3. 32. Müggler 1:3. 36. Hagen 2:3.

Bemerkung: 34. Tor von Müggler annulliert.


UHC Wil - UHC Wängi 4:1 (2:1, 2:0)

Tore: 8. Ullmann 0:1. 11. UHC Wil 1:1. 19. UHC Wil 2:1. 30. UHC Wil 3:1. 33. UHC Wil 4:1.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig, Hagen, Müggler, Schmid, Schwager, Stark, Ulmann, J. Wiedemann. Captain: Stricker. Trainer: Walker. 

 


 

Erfreulicher Saisonabschluss

Im letzten Meisterschaftswochenende der 2. Liga-Grossfeld Saison gewinnen die Frauen des UHC Wängi gegen D.B. Disentis verdient mit 4:1. Vor heimischem Publikum erzielt Michèle Ramseier ihr erstes Tor für die Thurgauerinnen. Das Spiel gegen Meister und Aufsteiger Domat-Ems geht mit 0:5 verloren. Die Frauen des UHC Wängi beenden die Saison auf dem siebten Rang.

 

 

Deborah Rutz, 17.03.13


Wängi.–  Nach sieben auswärtigen Runden, welche die Frauen des UHC Wängi in die Kantone St. Gallen, Graubünden und Thurgau gebracht hatte, beendeten die Wängemerinnen ihre 2.-Liga-Grossfeldsaison mit einem Sieg an der Heimrunde in der Dammbühlhalle. Gegen D.B. Disentis sicherte sich der UHC Wängi den sechsten Sieg in dieser Saison. Erfreulich war dabei das Tor zum 2:0, erzielt durch die junge Michèle Ramseier, welche in ihrer vorläufig letzten Partie für den UHC Wängi ihren ersten Treffer markierte. Die Partie zwischen dem auf Platz fünft klassierten Disentis und dem siebt klassierten Wängi hatte aber noch mehr zu bieten. Neben 8 Zweiminutenstrafen gab es zwei Penalty-Treffer und einen unfreiwilligen Unterbruch in der zweiten Spielhälfte. Die Strafenflut täuscht darüber hinweg, dass dieses 16. und letzte Spiel eine faire und ausgeglichene Partie ohne Gehässigkeiten war.

 

Penalty bringt Führung

Es standen von Beginn weg nicht nur die Spielerinnen im Zentrum des Geschehens, sondern auch die Schiedsrichter, welche die Partie nicht schlecht leiteten, aber auf einem Niveau pfiffen, welches 2.-Liga-Spielerinnen teilweise überforderte. Bereits in den ersten Minuten mussten sich die Wängemerinnen in Unterzahl behaupten, weil Stefanie Bannwart wegen Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurde. Nur wenige Minuten später sass eine Bündnerin auf der Strafbank. Allerdings vermochten beide Teams ihre Überzahlmöglichkeiten nicht zu nutzen. Als in der sechsten Minute Disentis mit einem hohen Stock eine klare Torchance verhinderte, gab es neben einer Strafe auch einen Penalty. Priska Schwager verwertete diesen souverän und brachte Wängi mit 1:0 in Führung. Kurz darauf kam der Moment der jungen Michèle Ramseier, die in der 14. Minute ihren ersten Treffer für die Thurgauerinnen erzielte. Bereits ihren dritten Saisontreffer erzielte Susanne Stricker nur wenige Sekunden später, als sie noch vor der Pause auf 3:0 erhöhte. 

 

Schwager als Torgarant

Die zweite Spielhälfte begann ganz normal. Bis das Schiedsrichter-Gespann feststellte, dass die beiden Teams die Seiten nicht gewechselt hatten, und die Partie unterbrach. Regeltechnisch war dieser Entscheid korrekt, einmal mehr musste man sich aber fragen, ob ein erzwungener Spielunterbruch dafür vonnöten war. Vor allem auch, weil sich beide Teams vor der zweiten Hälfte über die Seitenaufteilung geeinigt hatten. So mussten sich Torhüter, Feldspieler, Akteure auf der Bank und Zuschauer noch einmal verschieben. Die zweite Halbzeit konnte nach kurzer Verzögerung aufgenommen werden. In numerischer Vollbesetzung konnten aber beide Teams weiterhin nicht agieren. Sowohl bei Disentis wie auch bei Wängi wurde vier Mal eine Spielerin auf die Strafbank geschickt. Am Spielverlauf änderte sich indes nichts. Beide Teams agierten fair, standen sich mehrheitlich auf gleichem Niveau gegenüber und kamen immer wieder zu guten Torchancen. In der 23. Minute vermochte Disentis Profit zu schlagen und verkürzte verdient auf 1:3. Den Schlusspunkt setzten wieder die Frauen des UHC Wängi: Schwager erzielte in der 31. Minute mittels Penalty den 4:1-Schlussstand und krönte sich mit 10 Saisontoren zur Torschützenkönigin beim UHC Wängi.

 

Überlegener Meister

In der Partie gegen den 2.-Liga Meister und Aufsteiger aus Domat-Ems kassierten die Frauen des UHC Wängi, wie bereit in der Vorrunde, eine deutliche 0:5-Niederlage (2. / 18. / 20. / 26. / 38.). Das Ergebnis in dieser Höhe war korrekt. Obwohl Wängi eine gute Leistung zeigte und defensiv mehrheitlich solid stand, spielten die Bündnerinnen, wie erwartet, stark auf. So beenden die Gäste ihre 2.-Liga Saison mit 13 Siegen, drei Unentschieden und einem Torverhältnis von plus 56 Treffern. Nur gerade die Nesslau Sharks vermochten mit dem Meister weitgehend mitzuhalten (26 aus 32 Punkten). Umso erfreulicher ist, dass die Frauen des UHC Wängi trotz zwei deutlichen Niederlagen gegen den Aufsteiger zwei Mal eine gute Partie zeigten und sich, auch nach den Gegentoren, nie aus der Ruhe bringen liessen. 

 

Neues Team bilden

Erfreulich war zudem, dass die Frauen des UHC Wängi vor heimischem Publikum noch einmal mit einem Kader von 14 Spielerinnen auflaufen konnten. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass mit Eveline Gehrig und Deborah Rutz nur gerade zwei Akteurinnen im Team sind, die alle 16 Partien für die Thurgauerinnen bestritten haben. Bleibt zu hoffen, dass auch in der kommenden Saison, trotz einiger entscheidender Abgänge, wieder eine Mannschaft gebildet werden kann, die in der 2.-Liga bestehen kann. Die Frauen des UHC Wängi bedanken sich bei den zahlreichen Fans in der Dammbühlhalle für die Unterstützung an der abschliessenden Heimrunde und bei all jenen, die im Verlauf der acht Meisterschaftsrunden auch die Reise an die Auswärtsspiele mitgemacht und die Thurgauerinnen immer unterstützt haben.

 

Im Namen des UHC Wängi Frauen-Teams herzlichen Dank für die Unterstützung und bis in die nächste Saison. 

 


UHC Wängi - UHC Domat-Ems 0:5 (0:3 / 0:2)

Tore: 2. Domat-Ems 0:1. 18. Domat-Ems 0:2. 20. Domat-Ems 0:3. 26. Domat-Ems 0:4. 38. Domat-Ems 0:5. 

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Gubler, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schwager, Striker, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Schmid.

 

UHC Wängi - UHC D.B. Disentis 4:1 (3:0 / 1:1)

Tore: 6. Schwager 1:0 (Penalty). 14. Ramseier 2:0. 15. Stricker 3:0. 23. Disentis 3:1. 31. Schwager 4:1 (Penalty). 

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig, Gubler, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schwager, Striker, Ullmann, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Schmid.

 

Strafen: 4-Mal 2 Strafminuten gegen Wängi (Stockschlag). 4-Mal 2 Strafminuten gegen Disentis (Schutzraumvergehen (1), hoher Stock (1), Hacken (1), Stockschlag (1)).

 


 

Zwei deutliche Niederlagen

Die Frauen des UHC Wängi verlieren im Rahmen des siebten Meisterschaftswochenendes der 2.-Liga-Grossfeldsaison beide Rückrundenspiele deutlich. Gegen den favorisierten UHC Weesen fangen die Thurgauerinnen eine 1:10 Niederlage ein. Im zweiten Spiele gegen die Kadetten Schaffhausen kommt eine 1:5-Schlappe hinzu.

 

 

Deborah Rutz, 18.02.13


Tägerwilen.–  Die beiden Spiele der siebten Meisterschaftsrunde des UHC Wängi Frauen-Teams sind schnell zusammengefasst: Im Abschluss ungenügend, in der Defensive zeitweise überfordert, keine Punkte gewonnen. Weder in der Partie gegen das favorisierte Weesen noch im Spiel gegen die Kadetten Schaffhausen vermochten die Frauen des UHC Wängi annähernd an vergangene Leistungen anzuknüpfen. Dies, obwohl der Spielsonntag eigentlich gut begann. Dank einem Treffer von Priska Schwager ging der UHC Wängi im Spiel gegen Weesen bereits in der vierten Minute mit 1:0 in Führung. Der Treffer war verdient, zeigten die Spielerinnen unter Captain Tina Schmid zu diesem Zeitpunkt ihr bestes Unihockey an diesem Wochenende.

Defensiv überfordert
Nach zwei schnellen Gegentreffern in der fünften und siebten Minute war der Bann allerdings gebrochen und Weesen wurde seiner Favoritenrollen gerecht. Mit drei weiteren Treffern (12. / 17. / 20.) sorgten die St. Gallerinnen bereits vor der Pause für die Entscheidung. Für die zweite Halbzeit setzte sich Wängi eine solide Defensivarbeit zum Ziel. Eine Vorgabe, die mit fünf weiteren Gegentreffern (22. / 27. / 30. / 43. / 44.) nicht umgesetzt wurde. Während die Offensive kaum zu Abschlussmöglichkeiten kam, zeigte sich die Verteidigung mit den technisch versierten Gegnerinnen überfordert und wurde zeitweise regelrecht ausgespielt. Es blieb die Erkenntnis, dass der UHC Wängi durchaus in der Lage wäre, gegen einen starken Gegner zu bestehen, wenn die Leistung der ersten zehn Minuten über die volle Distanz aufrechterhalten werden kann.

Offensiv ungenügend
Die zweite Partie gegen die Kadetten Schaffhausen war resultatmässig nur leicht besser. Zwar unterlagen die Frauen des UHC Wängi den Schaffhauserinnen «nur» mit 1:5, allerdings stand ihnen mit den Kadetten eine Mannschaft gegenüber, gegen die man in der Vorrunde noch ohne grössere Probleme mit 2:0 gewonnen hatte. Nach einem Torhüterfehler bei einem Freistoss der Gegnerinnen lag Wängi bereits nach gut zwei Minuten mit 0:1 zurück. Zwar gelang Schwager kurze Zeit später mit ihrem achten Saisontreffer der verdiente Ausgleich, mit zwei weiteren Treffern in der 19. und 20. Minute war aber auch die zweite Partie bereits zur Pause vorentschieden. Im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Weesen hatte Wängi im zweiten Spiel aber durchaus Möglichkeiten, sein Skore ebenfalls zu erhöhen. Wie bereits in vergangenen Partien vermochte die Thurgauer Offensive aber auch am siebten Spieltag zu wenig aus den vorhanden Torchancen zu machen. So blieb Schwager mit ihren beiden Treffern der einzige erfolgreiche Goalgetter in den Reihen des UHC Wängi.

Spiegelbild einer ganzen Saison
Die Meisterschaftsrunde in Tägerwilen war ein Spiegelbild einer durchzogenen Saison. Auffallend dabei ist, dass ausser dem bis anhin sieglosen Tabellenschlusslicht Tägerwilen (61), kein anderes 2.-Liga-Team so viele Tore erhalten hat wie der UHC Wängi. 46 Gegentore haben die Thurgauerinnen in 14 Spielen kassiert – das sind mehr als drei Tore pro Partie. Dem gegenüber steht eine wenig effiziente Offensive: Nur gerade 28 Treffer konnten die Wängemerinnen erzielen. Zwei Tore pro Spiel – nur drei Teams haben noch weniger Abschlussglück (Tägerwilen 11, Rheintal Gators Widnau 21, D.B. Disentis 24). Aus einem Torverhältnis von minus 18 Treffern resultiert zwangsläufig ein Rang in der unteren Tabellenhälfte. 11 Punkte aus 14 Spielen reichen in der laufenden Saison nur für den 7. Zwischenrang.

Es bleibt die achte und letzte Meisterschaftsrunde am 17. März zuhause in der Dammbühlhalle in Wängi. Dabei treffen die Thurgauerinnen auf den aktuellen Leader Domat-Ems (Spielbeginn: 09:00 Uhr) und den UHC D.B. Disentis (Spielbeginn 11:45 Uhr). Der UHC Wängi hofft auf einen erfreulichen Saisonabschluss mit vielen Toren, Punkten und vor allem der lautstarken Unterstützung des Heimpublikums in der Dammbühlhalle.

 

UHC Weesen - UHC Wängi 10:1 (5:1 / 5:1)

Tore: 4. Schwager 0:1. 5. Weesen 1:1. 7. Weesen 2:1. 12. Weesen 3:1. 17. Weesen 4:1. 20. Weesen 5:1. 22. Weesen 6:1. 27. Weesen 7:1. 30. Weesen 8:1. 43. Weesen 9:1. 44. Weesen 10:1.

 

UHC Wängi: Rutz; Gehrig, Gubler, Hagen, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schwager, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Schmid.

 

Kadetten UH Schaffhausen - UHC Wängi 5:1 (3:1 / 2:0)

Tore: 3. Kadetten Schaffhausen 1:0. 14. Schwager 1:1. 19. Kadetten Schaffhausen 2:1. 20. Kadetten Schaffhausen 3:1. 27. Kadetten Schaffhausen 4:1. 42. Kadetten Schaffhausen 5:1.

 

UHC Wängi: Rutz; Gehrig, Gubler, Hagen, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schwager, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Schmid.

 


 

Höchster Saisonsieg

Mit einem 9:1-Sieg gegen den UHC Tägerwilen feiern die Frauen des UHC Wängi im Rahmen des siebten Meisterschaftswochenende der 2.-Liga-Grossfeldsaison ihren höchsten Saisonsieg. Gegen das Heimteam Dürnten-Bubikon-Rüti II kassieren die Thurgauerinnen in der zweiten Partie eine 0:4-Niederlage.

 

Deborah Rutz, 13.01.13


Rüti ZH.–  Journalisten haben die Angewohnheit, bei jedem Spiel etwas Negatives in den Fokus ihrer Arbeit zu stellen. Eine nicht immer einfache Aufgabe, vor allem dann, wenn die Frauen des UHC Wängi im Rahmen der 2.-Liga-Grossfeldsaison gegen Tägerwilen mit 9:1 gewinnen. Wenn man trotzdem etwas ausfindig machen will, dann die Tatsache, dass dieser Sieg zu Null hätte ausfallen können. Bei einem Spiel, wie gegen das bis anhin sieglose Tägerwilen, liegt die Schwierigkeit aber selten in einer effizienten Offensive oder der fehlenden Defensivarbeit – sondern in erster Linie im Aufrechterhalten der Konzentration über die gesamte Spieldauer. Nichtsdestotrotz: Dieser eine Treffer mag zwar ärgerlich sein, mehr aber auch nicht. Die Frauen des UHC Wängi, die in der Vorrunde gegen Tägerwilen nur knapp mit 2:1 gewinnen konnten, haben das Kantonsderby über 40 Minuten dominiert und wurden der Favoritenrolle jederzeit gerecht.

 

Schwager neuer Topscorer

Bereits in der 6. Minute brachte Tina Schmid den UHC Wängi verdient mit 1:0 in Führung. Es war der erste Saisontreffer der 20-jährigen Studentin, und es sollte nicht ihr letzter bleiben. Nachdem Tamara Kühne 48 Sekunden später auf 2:0 erhöht hatte, erzielte Schmid in der 9. Minute ihren zweiten Treffer zum 3:0. Stefanie Bannwart (14.) und noch einmal Kühne (19.) erhöhten das Skore der Wängemer bis zur Pause weiter. Dass die Tägerwilerinnen in der 15. Minute zu ihrem einzigen Treffer kamen, brachte das Team von Spieltrainerin Katja Böllenrücher nicht aus der Ruhe. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Dominanz des UHC Wängi nichts. Bereits nach vier Minuten erhöhten Schmid auf 6:1 und Captain Böllenrücher in der 29. Minute auf 7:1. Mit ihren Saisontreffern fünf und sechs erzielte Priska Schwager in der 30. bzw. 40. Spielminute nicht nur den Endstand von 9:1, sondern übernahm auch die alleinige Führung in der Team-Skorerliste.

 

Trotz Niederlage zufrieden

Im zweiten Spiel der siebten Meisterschaftsrunde war vom Offensivdrang der Thurgauerinnen nicht mehr viel zu sehen. Gegen das favorisierte Dürnten-Bubikon-Rüti II gab es eine 0:4-Niederlage. Zwar kam auch der UHC Wängi zu mehreren Abschlussmöglichkeiten, allerdings vermochten sie diese – im Gegensatz zu den Zürcherinnen – nicht zu nutzen. Der Hauptunterschied lag in dieser Partie in der Zielsicherheit im Abschluss. So erzielte Dürnten-Bubikon-Rüti II drei seiner vier Treffer mit Schüssen ins Lattenkreuz. Trotz vier Gegentreffern zeigte die Partie auf, dass Wängi defensiv nicht schlecht steht und im Slot wenig zulässt. Dass der Gegner in der neutralen Zone zu Abschlüssen kam, lag an der fehlenden Abstimmung in der Spielerinnenübergabe.

 

Obere Tabellenhälfte als Ziel

Trotz Niederlage im zweiten Spiel zeigten sich die Frauen des UHC Wängi zufrieden mit der Meisterschaftsrunde in Rüti. In Anbetracht der Tatsache, dass lediglich neun Feldspielerinnen im Kanton Zürich dabei waren und Wängi beide Spiele ohne Möglichkeit eines gesamten Blockwechsels spielen musste, überzeugten die Spielerinnen mit einer konditionell guten Leistung und vermochten in der Partie gegen Tägerwilen ihre Überlegenheit auf dem Platz auch auszuspielen.

Nach den anstehenden Skiferien geht es am Sonntag, 17. Februar, in Tägerwilen mit der achten und zweitletzten Runde der Meisterschaft 2012/2013 weiter. Dabei treffen die Thurgauerinnen auf das drittplatzierte Weesen (Spielbeginn um 13:35 Uhr) und auf den UHC Schaffhausen (Spielbeginn um 15:25 Uhr). Das Ziel des UHC Wängi ist eine Klassierung in der oberen Tabellenhälfte. Zurzeit liegen die Thurgauerinnen auf dem fünften Platz und damit ein Rang hinter dem angestrebten Ziel.

 

UHC Wängi - UHC Tägerwilen 9:1 (5:1 / 4:0)

Tore: 6. Schmid 1:0. 7. Kühne 2:0. 9. Schmid 3:0. 14. Bannwart 4:0. 15. UHC Tägerwilen 4:1. 19. Kühne 5:1. 24. Schmid 6:1. 29. Böllenrücher 7:1. 30. Schwager 8:1. 40. Schwager 9:1.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Kradolfer, Kühne, Schwager, Schmid, J. Wiedmann; Captain: Böllenrücher.

 

UHC Wängi - Dürnten-Bubikon-Rüti II 0:4 (0:2 / 0:2)

Tore: 10. Dürnten-Bubikon-Rüti II 0:1. 9. Dürnten-Bubikon-Rüti II 0:2. 25. Dürnten-Bubikon-Rüti II 0:3. 30. Dürnten-Bubikon-Rüti II 0:4.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Kradolfer, Kühne, Schwager, Schmid, J. Wiedmann; Captain: Böllenrücher.

 


 

Revanche nur teilweise geglückt

Die Frauen des UHC Wängi gewinnen im Rahmen der 2. Liga-Grossfeld-Saison zum Auftakt der Rückrunde gegen die Widnau Gators ungefährdet mit 3:0. In einem umkämpften Spiel müssen sich die Thurgauerinnen aber den Nesslau Sharks mit 3:4 geschlagen geben. 

 

Deborah Rutz, 16.12.12


Domat-Ems.– Als die Frauen des UHC Wängi zum Saisonauftakt gegen die Nesslau Sharks eine 2:4 Niederlage kassiert hatten, sprach man zwar von einem missglückten ersten Spiel, wirklich Sorgen machen um das Team von Spieltrainerin Katja Böllenrücher musste man sich aber nicht. Man war einem der stärksten Gegner der vergangen Saison gegenübergestanden. Als Wängi dann aber das zweite Spiel deutlich mit 2:6 verlor, rieb sich doch manch einer etwas ungläubig die Augen. Denn im zweiten Spiel hiess der Gegner Rheintal Gators Widnau. Ein Gegner, den man vergangenen Saison zweimal deutlich besiegt hatte.

 

Mit den gleichen Paarungen wie noch im September startete Wängi kurz vor Weihnachten in die Rückrunde. Zeit für die Revanchen also: Vor allem auch, weil die Thurgauerinnen im Verlauf dieser Saison immer besser zu ihrem Spiel fanden und von den vergangenen fünf Partien lediglich eine verloren ging. 

 

Partie gedreht  

Mit den Nesslau Sharks wartete allerdings einer der unbequemsten Gegner auf die Wängemerinnen. Auf dem Feld standen zwei 2.-Liga-Teams, die sich bereits in der vergangenen Saison zwei hochkarätige Partien geliefert hatten. Zwar lagen die Frauen des UHC Wängi zur ersten Pause mit 0:2 zurück (16./20.), schlecht gespielt hatten die Thurgauerinnen allerdings nicht, aber zuweilen zu unkonzentriert. Beide Treffer kamen nach Unzulänglichkeiten in der eigenen Abwehr zustande. Beim zweiten Treffer musste sich Wängi in Unterzahl wehren, da Susanne Stricker kurz zuvor wegen eines Handspiels für zwei Minuten des Feldes verwiesen worden war. Nach dem Seitenwechsel wurden die Abschlüsse des UHC Wängi zwingender und in der 24. Minute gelang Priska Schwager mit einem sehenswerten Distanzschuss der Anschlusstreffer. Als Denise Fuchs mit ihrem ersten Saisontor fünf Minuten später den Ausgleich und Janine Hagen in der 35. Minute die erstmalige Wängener Führung erzielte, war der Sieg greifbar nahe. 

 

Individueller Fehler führt zu Entscheidung 

Der UHC Wängi spielte zu diesem Zeitpunkt stark und wandelte die wenigen Chancen effizient in Tore um. Allerdings vermochte das Team von Captain Böllenrücher diesen Vorsprung nicht über die Zeit zu retten und kassierte kurz vor Schluss den Ausgleich. Die Punkteteilung zu jenem Zeitpunkt war gerecht, hatte Nesslau in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und Wängi überzeugte nach dem Seitenwechsel. Wegen eines individuellen Abwehrfehlers geriet Wängi 30 Sekunden vor Spielende erneut in Rückstand. Trotz numerischem Gleichstand gelang es den Thurgauerinnen in dieser Szene nicht, die Nesslauer Stürmerinnen zu neutralisieren. Somit musste der UHC Wängi zu Beginn der Rückrunde eine Niederlage gegen die Nesslau Sharks hinnehmen. Ein Verdikt, das umso mehr schmerzte, weil in der zweiten Halbzeit mehr möglich gewesen wäre.

 

Doch noch ein Sieg

In der zweiten Partie der Rückrunde gelang dem UHC Wängi eine Revanche. Gegen die Rheintal Gators Widnau siegten die Thurgauerinnen ungefährdet mit 3:0 und feierte im zehnten Spiel den dritten Shootout. Stricker mit ihrem dritten Saisontreffer (17.), Hagen (19.) und Schwager (38.) mit ihren Treffern Nummer zwei in dieser Runde, erzielten die Wängener Tore. Mit vier Treffern führt Schwager nun die interne Skorerliste an.

 

Mit vier Siegen und einem Unentschieden beenden die Wängemerinnen dieses Jahr auf Rang fünf der 2. Liga Grossfeld-Meisterschaft. Nach den Festtagen geht es am 13. Januar mit der Runde im Zürcherischen Rüti weiter. Dann treffen die Frauen des UHC Wängi auf den UHC Tägerwilen, der noch ohne Sieg am Tabellenende steht (Spielbeginn um 14:30 Uhr), und auf die Gastgeberinnen von Dürnten-Bubikon-Rüti II (Spielbeginn um 16:20 Uhr).

 

 

UHC Wängi - UHC Nesslau Sharks 3:4 (0:2 / 3:2)

Tore: 16. Nesslau Sharks 0:1. 20. Nesslau Sharks 0:2. 24. Schwager 1:2. 29. Fuchs 2:2. 35. Hagen 3:2. 38. Nesslau Sharks 3:3. 40. Nesslau Sharks 3:4.  

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Hagen, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schwager, Stricker, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Böllenrücher.

 

Strafen: 1-Mal 2 Strafminuten gegen Stricker (Handspiel). 2-Mal 2 Strafminuten gegen Nesslau (Abstand / Spielen ohne Stock).


UHC Wängi - Rheintal Gators Widnau 3:0 (2:0 / 1:0)

Tore: 17. Stricker 1:0. 19. Hagen 2:0. 38. Schwager 3:0.   

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Hagen, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schwager, Stricker, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Böllenrücher.

 

Strafen: 1-Mal 2 Strafminuten gegen Widnau (Sperren).

 


 

Gut gespielt und einen Punkt gewonnen

In der 2.-Liga-Grossfeldmeisterschaft sichern sich die Frauen des UHC Wängi gegen Disentis beim 2:2-Unentschiedenen einen verdienten Punkt. Gegen die favorisierte Mannschaft aus Domat-Ems gibt es für die Thurgauerinnen aber eine 0:4-Niederlage.


Deborah Rutz, 25.11.2012


Schaffhausen. – Dass das vierte Meisterschaftswochenende der 2.-Liga-Grossfeldsaison kein einfaches werden dürfte, dessen waren sich die Frauen des UHC Wängi bewusst. Die Gegnerinnen kamen beide aus dem Kanton Graubünden, und dies versprach gehobenes 2.-Liga-Niveau. Mit Disentis hatte sich Wängi bereits in der vergangenen Saison zwei umkämpfte Vergleiche geliefert und dabei ein Unterschieden sowie einen 5:4-Sieg erspielt. Die Gegnerinnen aus Domat-Ems stellten Neuland dar. Allein die Tatsachen, dass die Bündnerinnen in dieser Saison erst einmal Punkte abgeben mussten – beim Unentschieden gegen die Nesslau Sharks – und ein Torverhältnis von plus 22 Treffern aufwiesen, sprachen Bände und unterstrichen die Schwierigkeit der Aufgabe.

 

Doppelschlag innert Sekunden
Die Wängemerinnen starteten gut in ihre erste Partie gegen Disentis und gingen in der 11. Spielminute durch ein sehenswertes Tor von Spieltrainerin Katja Böllenrücher in Führung. Was danach passierte, überraschte selbst die Bündnerinnen. Kurz nach dem Wiederanspiel bedrängte Michèle Ramseier die Gegnerinnen in der eigenen Platzhälfte, brachte Wängi erneut in Ballbesitz und Janine Hagen gelang knapp 30 Sekunden nach dem 1:0 das 2:0. Für Hagen war es der erste Saisontreffer in ihrer ersten Partie, nachdem sie zuvor lange verletzt hatte pausieren müssen. Die Führung war zwar wegen der besseren Chancenauswertung nicht unverdient, in Anbetracht der Spielanteile aber doch zu deutlich. Die Frauen des UHC D.B. Disentis zeigten eine Reaktion und forcierten in der Folge ihr Forechecking. Dadurch kamen die Bündnerinnen zu mehreren guten Möglichkeiten, brachten den Ball aber vorderhand noch nicht im Tor unter. Kurz vor der Pause war der Anschlusstreffer nach einem Querpass aber Tatsache.

 

Gerechte Punkteteilung
Nach dem Seitenwechsel spielten die Bündnerinnen technisch stark und brachten zahlreiche Abschlüsse auf das Wängener Tor. Zwar gelang es auch den Thurgauerinnen, die eine oder andere Möglichkeit zu kreieren, zu reüssieren vermochte Wängi in dieser zweiten Hälfte aber nicht mehr. Die Equipe von Böllenrücher musste in der 30. Spielminute den Ausgleich hinnehmen. Am Ende einer intensiven Partie mit sehenswerten Spielzügen und einigen Abschlussmöglichkeiten teilten sich die beiden Mannschaften die Punkte richtigerweise. Es war ein Déjà-Vu für beide Teams. In der vergangenen Saison hatte es nach 40 Minuten ebenfalls unentschieden gestanden, damals allerdings 3:3.

 

Überlegene Favoritinnen
Im zweiten Spiel musste Wängi aus familiären Gründen auf Spieltrainerin Böllenrücher verzichten und setzte gegen Domat-Ems auf die routinierte Denise Fuchs als Captain. Fuchs war nach wenigen Minuten als Motivator gefragt, lagen die Thurgauerinnen nach Gegentreffern in der ersten und der vierten Spielminute bereits früh mit 0:2 zurück. Wängi gelang es daraufhin, besser ins Spiel zu kommen und die Gegnerinnen vermehrt am Abschluss zu hindern. Zwar erzielte Domat-Ems noch vor der Pause das 3:0 (16. Minute), trotzdem konnte Wängi mit Teilen dieser ersten Halbzeit zufrieden sein. Der Gegner war in dieser Partie aber schlicht eine Klasse besser. Nach dem Seitenwechsel legten die Thurgauerinnen eine kontrollierte und geschlossene Defensivleistung an den Tag. Die Bündnerinnen mussten bis zur 38. Minute warten, ehe sie auch in der zweiten Hälfte reüssierten. Am Ende unterlag Wängi zwar mit 0:4, in Anbetracht der Stärkenverhältnisse aber mit einer soliden Leistung.
Am 16. Dezember ist der UHC Wängi zu Gast bei Domat-Ems in der Sporthalle Vial und trifft in den Startspielen der Rückrunde auf die Nesslau Sharks (Spielbeginn um 13:35 Uhr) und die Widnau Gators (Spielbeginn um 15:25 Uhr).

 

UHC D.B. Disentis - UHC Wängi 2:2 (1:2 / 1:0)
Tore: 11. Böllenrücher 0:1. 12. Hagen 0:2. 18. Disentis 1:2. 30. Disentis 2:2.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Gubler, Hagen, Kühne, Ramseier, Schmid, Schwager, Stricker, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Böllenrücher.


UHC Domat-Ems - UHC Wängi 4:0 (3:0 / 1:0)

Tore: 1. Donat-Ems 1:0 4. Domat-Ems 2:0. 16. Domat-Ems 3:0. 38. Domat-Ems 4:0.

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Gehrig, Gubler, Hagen, Kühne, Ramseier, Schmid, Schwager, Stricker, J. Wiedmann, V. Wiedmann; Captain: Fuchs.

 

Strafen: 1-Mal 2 Strafminuten gegen Böllenrücher (Stossen, gegen Disentis). 1-Mal 2 Strafminuten gegen Domat-Ems (Kopf-Spiel).

 


 

Doppelsieg für Wängi

Im Rahmen der dritten Meisterschaftsrunde der 2.-Liga-Grossfeld-Saison gewinnen die Frauen des UHC Wängi gegen die Kadetten UH Schaffhausen verdient mit 2:0. Im zweiten Spiel bezwingen die Thurgauerinnen Favorit Weesen dank einer beherzten Leistung und viel Kampfgeist mit 1:0 und müssen in beiden Spielen keinen Gegentreffer hinnehmen.


Deborah Rutz, 04.11.2012

 

Widnau. –Dank einer beeindruckenden Teamleistung gewinnen die Frauen des UHC Wängi ihr beiden Partien der dritten Meisterschaftsrunde gegen Schaffhausen und Weesen verdientermassen. Die Thurgauerinnen agierten von Beginn an konzentriert und überzeugen mit solider Defensivarbeit. Nicht zuletzt dank einem Erfrort in der Verteidigung und der guten Chancenauswertung, vor allem in der zweiten Partie gegen Weesen, feierte das Frauenteam des UHC Wängi gleich zwei Shootouts. Vor allem die zwei Punkte gegen Aufstiegsaspirant Weesen kamen überraschend und waren Zeichen einer eindrücklichen, spielerischen Leistung.

 

Gefährliches Powerplay

Von Beginn an spielte Weesen aggressiv nach vorne. Die Gäste waren sich ihrer Favoritenrolle bewusst und versuchten diese sogleich auszunutzen, scheiterten aber wiederholt an der Wängemer Verteidigung. Das Team von Spieltrainerin Katja Böllenrücher stand sicher und die Zuteilung funktionierte, im Gegensatz zu den ersten Spielen dieser Saison. Wängi liess sich trotz mehrerer guter Möglichkeiten des Gegners zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen. Die Frauen des UHC Wängi blieben defensiv konzentriert und brachten nicht zuletzt durch kontrollierte hohe Bälle und schnelle Spielzüge die Favoritinnen wiederholt in Bedrängnis. Nicht unverdient, aber durchaus überraschend, gelang Böllenrücher in der 35. Spielminute die Führung. Der Treffer zum 1:0 fiel zu einem Zeitpunkt, als Weesen nach einer 2-Minuten-Strafe gerade wieder komplett war. Der UHC Wängi stand noch immer in der Powerplay-Formation und Spieltrainerin Böllenrücher nutzte diese Chance eiskalt aus.

 

Solide Defensivarbeit

Durch eine zweite Strafe kurz vor Spielende machten sich die Weesenerinnen das Leben selber schwer. Zwar kam Wängi im zweiten Überzahlspiel zu keinen gefährlichen Abschlussmöglichkeiten mehr, hinderte Weesen aber erfolgreich an den Ausgleichsbemühungen. Eine Minute vor Spielende ersetzten die Favoriten ihre Torhüterin durch einen weiteren Feldspieler, genützt hat es ihnen nichts. Der UHC Wängi durfte nach einer starken Teamleistung, einem sehenswerten Treffer und vor allem dank äusserst solider Defensivarbeit den 1:0-Sieg gegen Aufstiegskandidat Weesen ausgelassen feiern.

 

Verdiente Pausenführung

In der zweiten Partie dieser Runde zwischen dem UHC Wängi und den Kadetten UH Schaffhausen war die Favoritenrolle weniger klar verteilt. Galt die vergangene Saison als Anhaltspunkt, so waren die Thurgauerinnen leicht im Vorteil, allerdings sprachen die ersten Spiele der aktuellen Saison noch nicht wirklich für das Team von Spieltrainerin Böllenrücher. Zu viele Stammspielrinnen verliessen auf dieses Saison hin die Equipe, neue Gesichter kamen dazu und die Zuteilung in der aktuellen Formation muss zuerst gefunden werden. Gegen die Kadetten Schaffhausen schienen die Frauen des UHC Wängi aber keinerlei Anlaufschwierigkeiten zu haben – bereits in der fünften Minute gelang Böllenrücher das verdiente 1:0. Nach sechs Spielen führen damit Böllenrücher, Tamara Kühne und Priska Schwager die interne Torschützenliste des UHC Wängi mit je zwei Treffern an. Ebenfalls in die Liste der erfolgreichen Offensivkräfte eintragen lassen durfte sich an diesem Meisterschaftswochenende Stefanie Bannwart. Die Nummer sieben der Thurgauerinnen erhöhte das Skore in der 19. Spielminute auf 2:0.

 

Schwung mitnehmen

Weil es die Frauen des UHC Wängi daraufhin verpassen, ihre zahlreichen Chancen in Tore umzuwandeln, blieb die Partie lange Zeit spannend. Um den Sieg zittern mussten die Thurgauerinnen allerdings zu keinem Zeitpunkt. Zu fehleranfällig war das Spiel der Kadetten, zu fokussiert die Leistung der Wängemerinnen, zu ungenau waren die Abschlüsse der Schaffhauserinnen.

 

Bereits am 25. November müssen die Frauen des UHC Wängi im Rahmen der Meisterschaftsrunde in Schaffhausen (13:35 gegen UHC D. B. Disentis / 16:20 gegen UHC Domat-Ems) zeigen, dass sich das junge Team nach Anlaufschwierigkeiten gefunden hat. Um gegen die zwei starken Gegner aus dem Bündnerland zu bestehen, braucht es auch in der vierten Meisterschaftsrunde eine solide Mannschaftsleistung, wie bei den beiden Erfolgen gegen Schaffhausen und Weesen.

 

UHC Wängi - Kadetten UH Schaffhausen 2:0 (2:0 / 0:0)

Tore: 5. Böllenrücher 1:0. 19. Bannwart 2:0.


UHC Wängi - UHC Weesen 1:0 (0:0 / 1:0)

Tor: 35. Böllenrücher 1:0.  

 

UHC Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schmid, Stark, Stricker; Captain: Böllenrücher. 

 

Strafen: 2-Mal 2 Strafminuten gegen Schaffhausen (Abstand) und 2-Mal 2 Strafminuten gegen Weesen (Wiederholtes-Vergehen, Stossen).

 


 

Erster Saisonsieg für Wängi

Die Frauen des UHC Wängi gewinnen in der 2.-Liga-Grossfeld-Meisterschaft gegen den UHC Tägerwilen mit 2:1 und feiern ihren ersten Saisonsieg. Gegen das deutlich bessere Dürnten-Bubikon-Rüti II unterliegen die Thurgauerinnen aber deutlich mit 0:5.


Deborah Rutz, 14.10.12


Disentis. – Meisterschaftsrunden in Disentis sind jeweils eine besondere Angelegenheit – vor allem dann, wenn das erste Spiel bereits um neun Uhr auf dem Programm steht. Abfahrt um kurz vor sechs Uhr am Sonntagmorgen oder Übernachtung im Bündnerland sind die Optionen. Der UHC Wängi hat sich für eine Mischvariante entschieden: Während die einen Spielerinnen in Disentis übernachteten und sich an die Höhenluft zu gewöhnen versuchten, reiste die zweite Gruppe am Spieltag an. In Sachen Fitness und Bereitschaft zeigte sich allerdings kein Unterschied. Im Gegenteil, Alle Spielerinnen waren bereit, den missglückten Saisonstart – beim Auftakt in Kaltbrunn mussten zwei Niederlagen hingenommen werden – wettzumachen.

Unnütz gezittert
Dieses Ziel wurde im Verlauf des Sonntages nur teilweise erfüllt. Zwar sicherten sich die Frauen des UHC Wängi gegen Tägerwilen ihren ersten Saisonsieg, über die Zuteilungsschwierigkeiten und die mangelhafte Effizienz im Abschluss vermochten diese zwei Punkte aber nicht hinwegzutäuschen. Ramona Gubler sorgte im Spiel gegen Tägerwilen mit ihrem ersten Saisontor in der 19. Minute für die Erlösung, nachdem Wängi über eine Viertelstunde lang das gegnerische Tor erfolglos belagert hatte. Nur 30 Sekunden später erzielte Tamara Kühne das 2:0 und damit am zweiten Meisterschaftswochenende ihr zweites Tor.

Auch nach der Pause hatte Wängi die Partie weitgehend im Griff und kam immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, brachte dabei den Ball aber nicht im Netz unter. Weil die Zuteilung bei Wängi nicht optimal klappte, wurde es gegen Ende der Partie noch einmal spannend. Nach dem Anschlusstreffer zehn Minuten vor dem Ende warf Tägerwilen alles nach vorne. Genutzt hat es nichts und die Frauen des UHC Wängi feierten mit dem 2:1-Erfolg ihren ersten Saisonsieg.

Deutliche Niederlage
Mit Dürnten-Bubikon-Rüti II wartete an diesem Meisterschaftswochenende im zweiten Spiel ein Team, das in der Tabelle vor dem UHC Wängi platziert war. Die Thurgauerinnen gerieten bald unter Druck. Mit starkem Pressing und vielen Abschlussversuchen brachten die Gegnerinnen viel Unruhe vor das Wängener Tor und vermochten in der siebten Minute zum ersten Mal zu reüssieren. Dank zwei weiteren Treffern noch vor der Pause (13. / 17.) ging das Heimteam mit einem ansehnlichen Polster in die Pause. Wängi tat sich auch nach dem Unterbruch schwer. Zwar kam das Team von Spieltrainerin Katja Böllenrücher zu ein, zwei guten Abschlussmöglichkeiten, wirklich nahe am Erfolg waren die Thurgauerinnen aber nie. Mit den Treffern in der 29. Minute und kurz vor Schluss (36.) fiel das Verdikt gegen Dürnten-Bubikon-Rüti II mit 0:5 aus Sicht der Wängemerinnen deutlich aus.

Durchzogener Saisonstart
Eine deutliche Niederlage, ein verdienter Sieg, viele Torchancen und zum ersten Mal in dieser Saison die Möglichkeit, im Power- sowie Boxplay zu agieren: Die Meisterschaftsrunde in Disentis hatte einiges zu bieten. Viel schlauer als vor der Runde sind die Akteurinnen nach diesem Auftritt des UHC Wängi allerdings nicht. Teilweise sehenswerte Spielzüge, schnell vorgetragene Aktionen und gute Abschlussmöglichkeiten, aber auch individuelle Fehler in der Defensive und Abstimmschwierigkeiten bei der Zuteilung hinterliessen einen zwiespältigen Eindruck.

Am Sonntag, 4. November, haben die Wängemerinnen in Widnau die Möglichkeit mit Punkten gegen die Kadetten UH Schaffhausen (Spielbeginn: 09:55 Uhr) und Aufstiegsfavoriten Weesen (Spielbeginn: 11:45 Uhr) zu zeigen, dass der UHC Wängi definitiv in der neuen Saison angekommen ist.
 

Dürnten-Bubikon-Rüti II - UHC Wängi 5:0 (3:0 / 2:0)
Tore: 7. Dürnten-Bubikon-Rüti 1:0. 13. Dürnten-Bubikon-Rüti 2:0. 17. Dürnten-Bubikon-Rüti 3:0. 29. Dürnten-Bubikon-Rüti 4:0. 36. Dürnten-Bubikon-Rüti 5:0.

UHC Tägerwilen - UHC Wängi 1:2 (0:2 / 1:0)
Tore: 19. Gubler 0:1. 20. Kühne 0:2. 28. Tägerwilen 1:2.

UHC Wängi: Rutz; Gehrig, Gubler, Kühne, Ramseier, Schmid, Schwager, Stark; Stricker, J. Wiedemann, V. Wiedemann; Captain: Böllenrücher.

Strafen: 1-Mal 2 Minuten gegen Böllenrücher (Wiederholtes-Vergehen, gegen Dürnten-Bubikon-Rüti II) und 1-Mal 2 Minuten gegen Tägerwilen.

 


 

Missglückter Saisonstart

Die Frauen des UHC Wängi kassieren am ersten Meisterschaftswochenende der Gruppe vier in der 2. Liga eine doppelte Niederlage. Zum Saisonstart unterliegen die Thurgauerinnen den Rheintal Gators Widnau mit 2:4. Im zweiten Spiel muss sich Wängi Aufstiegsaspirant Nesslau mit 2:6 geschlagen geben.


Deborah Rutz, 23.09.12


Kaltbrunn – So haben sich die Frauen des UHC Wängi den Start in die neue Saison nicht vorgestellt. Gleich zehn Gegentreffer in den ersten beiden Partien und damit zwei deutliche Niederlagen mussten hingenommen werden – wobei sich die Thurgauerinnen das Leben mit zwei Eigentoren und mehreren individuellen Fehlern selber schwer machten. Vor allem in der ersten Meisterschaftspartie gegen die Rheintal Gators Widnau agierten die Wängemerinnen zu hektisch, liessen sich in der eigenen Zone zu Fehlern verleiten und vermochten die zahlreichen Chancen im Angriff nicht zu nutzen. Erst als Widnau in der neunten Minute in Führung ging, schien Wängi aufzuwachen und spielte vermehrt kontrollierte Ballstafetten. Priska Schwager gelang nach einem solchen sehenswerten Mehrpassspiel der verdiente Ausgleich nach einer Viertelstunde. Weil sich das Team von Spieltrainerin Denise Fuchs danach wieder zu stark ins eigene Drittel zurückzog und dabei nervös agierte, gelang den Gators in der 17. Minuteder neuerliche Führungstreffer.

 

Am Ende ausgekontert

Zur Pause waren sich alle einig: Das Hauptproblem des UHC Wängi war weder der Gegner noch die ungewohnte Unterlage im Inline Hockeypark Kaltbrunn, sondern das Unvermögen, sich auf das eigene Spiel, die Stärken und Möglichkeiten zu konzentrieren. Zwar gelang es den Thurgauerinnen nach dem Seitenwechsel etwas besser, ihr eigenes Spiel durchzuziehen und sie kamen dank dem zweiten Treffer von Schwager zum zwischenzeitlichen Ausgleich (23. Minute), die Startnervosität vermochte das junge Team aber nie ganz abzulegen. Als Widnau nach einer guten halben Stunde erneut in Führung ging, musste Wängi alles nach vorne werfen und die Thurgauerinnen kamen dabei erneut zu guten Tormöglichkeiten. Bei einem Treffer standen sie allerdings im gegnerischen Torraum, bei einer zweiten Chance prallte der Ball an den Pfosten. Am Ende gelang den Gators nach einem sehenswerten Konter wenige Sekunden vor Spielende das 4:2.

 

Besser gespielt und trotzdem verloren

Das zweite Spiel gegen Aufstiegsfavorit Nesslau begann um einiges besser: Nach vier Minuten lag der UHC Wängi dank dem ersten Saisontor von Tamara Kühne, mit 1:0 in Führung. Dank einer soliden Defensivleistung gelang es den Thurgauerinnen, diesen knappen Vorsprung mit in die Pause zu nehmen. Allerdings war den Spielrinnen bereits beim Seitenwechsel klar, dass es keine einfachen weiteren 20 Minuten werden würden, da Nesslau immer stärker wurde und Wängi immer weiter in ihr Drittel zurückdrängte. Kurz nach der Pause gelang den Togenburgerinnen nicht nur der verdiente Ausgleich (22. Minute,) sondern nur zwei Minuten später gar die erstmalige Führung. In der 26. Minute war es dann die Topscorerin der letzten Saison, Susanne Stricker,diezum 2:2-Ausgleich traf. In der letzten Viertelstunde erhöhte Nesslau das Tempo noch einmal, was dann zu viel für die Frauen des UHC Wängi war. Vier weitere Gegentreffer (32., 34. und zweiten Mal 40. Minute) besiegelten die zweite Saisonniederlage.

 

Gute Ansatzpunkte

Nach dem ersten Meisterschaftswochenende bleiben damit null Punkte, zehn Gegentreffer, aber auch vier erzielte Tore und die Gewissheit, dass sich das Frauenteam des UHC Wängi trotz einigen Veränderungen auch in dieser Saison nicht verstecken muss und – vor allem gegen starke Gegner – gut mitspielen kann. Allerdings bleibt auch ein bekanntes Problem bestehen: Wenn die Thurgauerinnen die Partie gestalten müssen und die aktivere Mannschaft sein sollten, dann tun sie sich nach wie vor mit dem Totschiessen schwer. In erster Linie darf das Team von Spieltrainerin Fuchs aber vor allem der Einsatzwille, das Durchhaltevermögen und der Kampfgeist aus diesem ersten Spielwochenende mitnehmen. Denn trotz zwei Niederlagen zeigte der UHC Wängi zwischenzeitlich sehenswerte Ballstafetten, kam zu gut herausgespielten Torchancen und trat als Einheit auf. Am Sonntag, 14. Oktober, treffen die Thurgauerinnen um 9 Uhr in Disentis auf Dürnten-Bubikon-Rüti und im zweiten Spiel auf Tägerwilen (10.50 Uhr).


Rheintal Gators Widnau – UHC Wängi 4:2 (2:1, 2:1)

Tore: 9. Rheintal Gators 1:0. 16. Schwager 1:1. 17. Rheintal Gators 2:1. 23. Schwager 2:2. 29. Rheintal Gators 3:2. 40. Rheintal Gators 4:2.

 

UHC Nesslau Sharks 6:2 - UHC Wängi (0:1, 6:1)

Tore: 4. Kühne 0:1. 22. Nesslau 1:1. 24. Nesslau 2:1. 26. Stricker 2:2. 32. Nesslau 3:2. 34. Nesslau 4:2. 40. Nesslau 5:2 40. Nesslau 6:2.

 

UHC Wängi: Rutz;Bannwart, Fuchs, Gehrig, Kradolfer, Kühne, Ramseier, Schmind, Schwager, Stricker, V. Wiedemann; Captain: Gubler.

 


 

Eine Nummer zu gross

Im 32tel-Final des Schweizer Cup unterliegen die Frauen des UHC Wängi wie erwartet dem Favoriten UH Red Lions Frauenfeld deutlich. Gegen den NLB-Vertreter zeigte der Gastgeber zwei gute Drittel, muss sich am Ende aber doch mit 1:13 geschlagen geben.

Deborah Rutz, 05.08.12

Frauenfeld
- 2. Liga gegen NLB, elf Spielerinnen gegen drei Blöcke oder Breitensport gegen Unihockey auf hohem Niveau: Zwischen dem UHC Wängi und dem UH Red Lions Frauenfeld lagen bereits vor dem 32tel-Final des Schweizer Cups Welten. Das zeigte sich auch an der Tatsache, dass Wängi sein Heimrecht nicht in Anspruch nehmen konnte. Weil die Schulgemeinde nicht bereit war, dem Unihockeyverein für das Cupspiel während den Sommerferien die Spielstätte zur Verfügung zu stellen, musste das eigentliche Heimteam in die Stadt ausweichen. Trotz Ausweichhalle freute sich die Equipe von Spieltrainerin Katja Böllenrücher auf die anstehende Partie, kommt es doch nicht alle Tage vor, dass man sozusagen als Saisonvorbereitung auf einen Vertreter der zweithöchsten Schweizer Liga trifft.

Am Anfang überrannt

Von Anfang an wurde deutlich, dass die 2- Ligisten aus Wängi keine Eingewöhnungszeit erhalten würden. Bereits nach eineinhalb Minuten lag der Favorit nach einem Treffer durch Bernadette Hasler mit 1:0 in Führung. Und in diesem Stil ging es in im ersten Drittel weiter. Innerhalb von fünf Minuten kassierte Wängi fünf Gegentore (Eliane Horat (7.), Nicole Braunschweiler (10.), Jancis Evans (11.), Carole Breu (11.), Andrea Ressnig (12.)). Nach dem 7:0 durch Fabienne Riner in der letzten Spielminute des ersten Drittels waren die Frauen des UHC Wängi froh, dass sie sich in der Kabine neu sammeln und umstellen konnten. Der kurze Unterbruch schien dem jungen Team, das auf diese Saison hin mit Sandra Ausderau, Simone Stamm und Rahel Jerg mehrere Stammspieler verlor, gut zu tun. Die Gastgeber gingen im Mittelabschnitt gar in Führung. Eine sehenswerte Kombination von Susanne Stricker und Ramona Gubler führte zum 1:7-Anschlusstreffer, der nicht zuletzt für die Moral der Mannschaft Gold wert war. Danach spielte der UHC Wängi gut mit und musste sich erst gegen Ende des zweiten Drittels geschlagen geben. Anja Hugentobler (35.), Andrea Eberle (40.) und Hasler (40.) erhöhten vor der zweiten Pause auf 10:1.

Lange Zeit gut mitgespielt

Die Stimmung in der Kabine des UHC Wängi war nach dem zweiten Drittel gelöster. Zwar hatte man auch die zweiten 20 Minuten verloren, agierte defensiv aber deutlich besser und es gelang durch Gubler auch der erste Treffer. Auch im letzten Abschnitt vermochte Wängi lange Zeit mit dem NLB-Vertreter mitzuhalten. Erneut reichten erst gegen Ende des Drittels die Kräfte nicht mehr und Riner (56.), Hasler (57.) und Marianne Gämperli (60.) trafen zum 13:1-Endstand. Trotz der deutlichen Niederlage konnte das Frauen-Team des UHC Wängi zufrieden sein. Vor allem auch, weil die Mannschaft im Mitteldrittel und im Schlussabschnitt mehrheitlich eine gute Partie zeigte und sich auch vom deutlichen Rückstand zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe bringen liess.

Gute Saisonvorbereitung

Am Ende bleibt festzuhalten, dass drei Drittel mit einer effektiven Spielzeit von 60 Minuten deutlich anstrengender sind als die beiden Spielhälften in der regulären Saison der 2. Liga – und man mit zwei Spielblöcken nicht nur körperlich an seine Grenzen stösst, sondern Konzentrationsfehler gegen Ende der Spielzeit von einem Spitzenclub wie Frauenfeld resolut ausgenutzt werden. Aus dem Schweizer Cup hat sich der UHC Wängi zwar verabschiedet, in die anstehende 2. Liga Saison steigt das Frauen-Team aber guten Mutes. Können Aspekte aus dem Cupspiel zum Saisonstart am 23. September in Kaltbrunn mitgenommen werden, dürfen sich die Thurgauerinnen auf eine spannende und hoffentlich erfolgreiche Saison freuen.

UHC Wängi - UH Red Lions Frauenfeld 1:13 (0:7, 1:3, 0:3)


Tore: 2. Hasler 1:0, 7. Horat 2:0, 10. Braunschweiler 3:0, 11. Evans 4:0, 11. Breu 5:0, 12. Ressnig 6:0, 20. Riner 7:0, 27. Gubler 7:1, 35. Hugentobler 8:1, 40. Eberle 9:1, 40. Hasler 10:1, 56. Riner 11:1, 57. Hasler 12:1, 60. Gämperli 13:1


UHC Wängi: Rutz (T); Bannwart, Fuchs, Gubler, Kradolfer, Kühne, Schmind, Schwager, Stricker, Jana Wiedemann, Valerie Wiedemann; Captain: Böllenrücher.


UH Red Lions Frauenfeld: Wider (T), Zell (T); Hasler, Keck, Breu, Evans, Hasler, Diethelm, Koch, Ressning, Ruoss, Gämperli, Frei, Braunschweiler, Riner, Horat, Hugentobler; Captain: Eberle


Best Player: Eberle / Rutz

 


 

Vizemeister Wängi

In der Gruppe 4 der 2. Liga schafft das Grossfeld-Frauen-Team des UHC Wängi die Überraschung und sichert sich am siebten Meisterschaftswochenende der Vizemeistertitel. Lediglich dem Zweitligameister Weesen mussten sich die Thurgauerinnen am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Beim deutlichen 5:0-Erfolg gegen die Hurricans Glarnerland spielte Wängi zum zweiten Mal in dieser Saison zu Null.

Deborah Rutz, 11.03.12

Schaffhausen
- „Sensationell“, „überraschend“, „verdient“ und einfach nur „Hammer“! Die Frauen des UHC Wängi verabschieden sich mit dem Vizemeister-Titel aus dieser Saison. Niemand hätte die Thurgauerinnen im vergangenen Herbst zu den Favoriten für einen möglichen Aufstieg in die 1. Liga gehandelt. Viele Veränderungen, Abgänge und neue Spielerinnen führten dazu, dass zu Saisonbeginn keiner genau wusste, wo das Frauenteam des UHC Wängi – im vergangenen Jahr auf Schlussrang vier klassiert – in dieser 2. Liga Gruppe steht. Das es am Ende für den guten zweiten Schlussrang reichte (vor den Aufstiegskandidaten Nesslau Sharks und D.B. Disentis) und der Meistertitel nur knapp im allerletzten Saisonspiel verpasst wurde, war zwar eine Überraschung, aber eine mit Ansage.

Die Thurgauerinnen zeigten in 14 Partien gute Teamleistungen, feierten neun Siege, holten zwei Unentschieden und mussten sich lediglich drei Mal geschlagen geben. Zwei dieser Niederlagen kassierten die Thurgauerinnen gegen den Meister. Der UHC Weesen war in dieser Saison mit zehn Siegen und lediglich einer Niederlage die konstanteste Mannschaft und wurde verdienter Meister. Dies, obwohl die Frauen des UHC Wängi am Schluss ganz nahe an der Sensation waren. Im letzten Spiel dieser Saison trafen Wängi und Weesen im Direktduell in Schaffhausen aufeinander. Bereits vor der Partie war klar: Jene Mannschaft, die dieses Spiel für sich entscheidet, ist Meister.

Zweiter Shutout

Nach der 1:4-Niederlage gegen Weesen im vergangenen November waren die Wängenerinnen vor dieser Entscheidungspartie gewarnt. Ziel war es, von Beginn weg defensiv solid aufzutreten und die Torchancen zu nutzen. Spieltrainerin und Captain Katja Böllenrücher gelang es, die Frauen gut auf den Gegner einzustellen. Trotz gutem Beginn mussten die Frauen des UHC Wängi aber nach zwei Gegentreffern in der 10. und der 18. Minute mit einem 0:2-Rückstand in die Pause. Zwar gelang Simone Stamm kurz nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer (22. Minute), trotz einer hervorragenden Mannschaftsleistung gelang es den Thurgauerinnen daraufhin aber nicht mehr, die Partie zu drehen. Bemerkenswert war, dass sich auch Weesen nach der Pause kaum mehr Chancen erspielte. Beide Teams bewegten sich auf Augenhöhe.

Im zweiten Spiel an diesem Meisterschaftswochenende setzten sich die Frauen des UHC Wängi standesgemäss gegen Schlusslicht Hurricanes Glarnerland durch. Beim deutlichen und ungefährdeten 5:0-Sieg feierten die Thurgauerinnen ihren zweiten Shutout der Saison. Spieltrainerin Böllenrücher (8. und 22. Minute) und Tamara Kühne (16. und 30. Minute) konnten sich als Doppeltorschützinnen feiern lassen. Zudem erzielte Stamm (3. Minute) an diesem Spieltag ihre Saisontreffer zwei und drei. Besonders sehenswert waren die beiden Tore von Kühne, die den Ball jeweils mit einem satten Distanzschuss in der Torecke platzierte. Bis auf eine Ausnahme gestanden die Thurgauerinnen dem Team aus dem Glarnerland keine Chance zu und sicherten sich so den verdienten Sieg.

Lange Torschützenliste

Neben der Moral und dem guten Teamgeist ist auch das breit abgestützte Kader ein Grund für den Erfolg des UHC Wängi. Stars und Hauptstürmer sucht man im Thurgauer Team vergebens. Hier kriegt jeder seine Chancen, egal ob im Training oder im Spiel. Die Tore waren in der ganzen Saison auf viele Spieler verteilt. Stefanie Bannwart, Denise Fuchs, Priska Schwager, Elvira Ullmann und Valérie Wiedemann erzielten in der abgelaufenen Saison jeweils einen Treffer. Tina Schmid (zwei Tore), Sandra Ausderau, Simone Stamm, Sandra Stark (alle drei Tore) und Janine Hagen und Tamara Kühne (jeweils sechs Tore) sorgten für das Fundament eines erfolgreichen Teams. Zu dieser langen Torschützen-Liste passt, dass sich die Torschützenkrone beim UHC Wängi zwei Spielerinnen teilen: Böllenrücher, auch an diesem Wochenende wieder Doppeltorschützin, und Susanne Stricker erzielten in der abgelaufenen Saison sieben Tore und hatten damit erheblichen Anteil am Erfolg des UHC Wängi.

Neben den Spielerinnen auf dem Feld sorgten auch viele treue Anhänger in dieser Saison für gute Stimmung; auch am entscheidenden Spieltag in Schaffhausen. Die Frauen des UHC Wängi bedanken sich bei allen Fans für die Unterstützung und hoffen, sie auch in der nächsten Saison auf den Tribünen begrüssen zu dürfen. Nach 14 Meisterschaftsspielen geht damit eine erfolgreiche Saison für die Frauen des UHC Wängi zu Ende. Im Herbst steigen die Thurgauerinnen dann als Vizemeister in die neue Saison.

Hurricanes Glarnerland - UHC Wängi   0:5 (0:3, 0:2)
Tore: 3. Stamm 0:1, 8. Böllenrücher 0:2, 16. Kühne 0:3, 22. Böllenrücher 0:4, 30. Kühne 0:5.

UHC Wängi - UHC Weesen   1:2 (0:2, 1:0)
Tore: 10. UHC Weesen 0:1, 18. UHC Weesen 0:2, 22. Stamm 1:2.

UHC Wängi: Rutz; Ausderau, Bannwart, Fuchs, Gehrig, Gubler, Hagen, Kühne, Stamm, Stark, Stricker, Ullmann, Schmid, Schwager. Captain: Böllenrücher.

 


 

Zwei Siege, acht Tore und eine kaputte Tür

In der sechsten Meisterschaftsrunde sichert sich das 2.-Liga-Frauenteam des UHC Wängi mit zwei Vollerfolgen vier Punkte und verringert den Abstand auf Leader Wesen. Im Spiel gegen die Kadetten Schaffhausen setzen sich die Thurgauerinnen verdient mit 3:1 durch, bevor sie sich gegen das viertplatzierte Disentis einen harter 5:4-Sieg erarbeiten.

Deborah Rutz, 19.02.12

Widnau
- Der sechste Meisterschaftsspieltag in Widnau begann mit viel Krach – und das wortwörtlich. Weil beim Spiel tags zuvor Heini Bosshart des UBN Bassersdorf-Nürensdorf (Herren, Grossfeld, 1. Liga) eine Matchstrafe erhielt und seinen Frust an der Garderobentüre ausliess mussten sich die Frauen des UHC Wängi nicht nur ohne Türe begnügen, sondern Evelyne Gehrig musste noch vor Spielbeginn einen sturmen Kopf kurieren, nachdem der routinierten Verteidigerin die Türe auf den Kopf gefallen war. Abgesehen von einer kleiner Beule und einer sehnlichst vermissten Garderobentüre hatte dieser Zwischenfall aber keine Folgen. Im Gegenteil, der Krach sorgte bereits vor Spielbeginn dafür, dass die Frauen unter Captain und Spieltrainerin Katja Böllenrücher hellwach in die Partie gegen Kadetten UH Schaffhausen stiegen.

Verdienter Sieg gegen Schaffhausen

Von Beginn an waren die Frauen des UHC Wängi die bessere Mannschaft und kamen immer wieder zu Torchancen. Nachdem in der vorangehenden Runde vor allem die Chancenauswertung bemängelt wurde, sah es in Widnau schon früh besser aus. In der neunten Minute sorgte Sandra Stark mit ihrem zweiten Saisontreffer für die erlösende und zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Der zwischenzeitliche Ausgleich (16. Minute) für die Kadetten war ein unnötiger Zwischenfall in einer sonst soliden Leistung der Thurgauerinnen. Spieltrainerin Böllenrücher brachte Wängi noch vor der Pause (19. Spielminute) mit 2:1 in Führung. Nach dem Seitenwechsel spielte auch Schaffhausen offensiver und gestaltete die Partie ausgeglichener. Vor allem Schaffhausens Keeper Darja Fuhrer hielte die Spannung mit sehenswerten Paraden hoch. Trotz der Leistungssteigerung der Munotstädterinnen in den zweiten 20 Minuten war es der UHC Wängi, der zu besseren Torchancen kam. In der 29. Minute sorgte Böllenrücher mit ihrem zweiten Treffer an diesem Tag für die vorzeitige Entscheidung. Schaffhausen gelang es daraufhin nicht mehr zu reagiere und Wängi feierte den siebten Sieg in dieser Saison.

Viel Ruhe und flatternde Nerven

Die zweite Partie begann ganz nach dem Geschmack der Frauen aus Wängi. Bereits nach zehn Minuten führen die Thurgauerinnen mit 3:0. Tamara Kühne (6. Minute), Böllenrücher mit Saisontreffer Nummer fünf (9. Minute) und Janine Hagen mit ihrem sechsten Tor in dieser Meisterschaft (10. Minute) brachten den UHCW bereits früh in Führung. Wegen einem Stellungsfehler (16. Minute) und eine unnötigen Konter in der 19. Minute war die Partie zur Pause wieder offen. Als die Frauen des D.B. Disentis zwei Minuten nach dem Seitenwechsel wieder reüssierten, war der komfortable Vorsprung der Wängemerinnen weg. Und es kam noch schlimmer: Nach einem Stellungsfehler in der Wängener Abwehr gelang den Bündnerinnen nach einer halben Stunde die erstmalige Führung.

Spieltrainerin Böllenrücher nahm daraufhin ein Timeout und stellte auf zwei Blöcke um. Es war eine Massnahme, die Wirkung zeigte: Der UHC Wängi kam hellwach auf das Feld zurück und überzeugte im Forechecking. Die Zweikämpfe wurden wieder gewonnen, der Ball rollte vermehrt in den Reihen der Thurgauerinnen und die Abschlüsse auf das gegnerische Tor wurden zahlreicher. Valerie Wiedmann sorgte zwei Minuten vor Spielende mit ihrem ersten Saisontreffer nicht nur für den Ausgleich, sondern in erster Linie für die Erlösung: nach einer 3:0-Führung und einem 3:4-Rückstand zeichnete sich zumindest ein Unentschieden und damit ein wertvoller Punkt ab. Dank einer sehenswerten Aktion von Stark kam es sogar noch besser. Die Stürmerin erzielte in der 39. Minute mit ihrem zweiten Treffer an diesem Sonntag die erneute Führung für Wängi. Ein Vorsprung, den die Thurgauerinnen mit solider Defensivarbeit über die Zeit retteten. Der 5:4-Sieg war verdient, wen auch hart umkämpft. Am Ende freuten sich die Frauen des UHC Wängi verdientermassen über acht erzielte Tore, vier wertvolle Punkte und die Tatsache, dass man ein Team auch in einer Garderobe ohne Türe durchaus erfolgreich auf einen Ernstkampf einschwören kann.

Meisterschaftsentscheidung vertagt

Für Spannung sorgten an diesem Spielsonntag neben dem UHC Wängi auch andere; namentlich waren es Leader Weesen und Verfolger Nesslau, die sich in Widnau im Direktduell gegenüberstanden. Im zweiten Spiel der beiden Aufstiegskandidaten gingen die Toggenburgerinnen in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Obwohl Weesen daraufhin offensiver agierte und dem Publikum ein spannendes Spitzenspiel zeigte, gelang es dem Leader nicht, die Partie zu drehen. Durch die beiden Siege des UHC Nesslau Sharks und des UHC Wängi bleiben die beiden Teams Weesen auf den Fersen. Vor der abschliessenden Runde am Sonntag, 11. März in Schaffhausen (unter anderem mit dem Direktduell UHC Wesen – UHC Wängi, Anpfiff um 15:30 Uhr), belegen Nesslau und Wängi die Ränge zwei und drei, punktgleich, mit lediglich einem Zähler Rückstand auf Leader Weesen. Am letzten Spieltag haben somit sowohl Weesen wie auch Nesslau und Wängi noch die Möglichkeit den Meistertitel zu holten. Bereits jetzt steht fest, dass sich der UHC Wängi die Saison unter den Top-Drei abschliessen wird.

Kadetten UH Schaffhausen - UHC Wängi   1:3 (1:2, 0:1)
Tore: 9. Stark 0:1; 16. Kadetten UH Schaffhausen 1:1; 19. Böllenrücher 1:2; Böllenrücher 1:3.

UHC D.B. Disentis - UHC Wängi   4:5 (2:3, 2:2)
Tore: 6. Kühne 0:1; 9. Böllenrücher 0:2; 10. Hagen 0:3; 16. D.B. Disentis 1:3; 19. D.B. Disentis 2:3; 22. D.B. Disentis 3:3; 29. D.B. Disentis 3:4; 38. V. Wiedemann 4:4; 39. Stark 4:5.

UHC Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Gubler, Hagen, Jerg, Kühne, Stark, Stricker, V. Wiedemann, Schmid, Schwager. Captain: Böllenrücher.

 


 

Der Ball wollte einfach nicht rein

Das 2.-Liga-Frauenteam des UHC Wängi holte sich zwar beim 1:1-Unentschieden gegen Gastgeber Tägerwilen einen Punkt, am Ende konnte Wängi mit der Ausbeute aber nicht zufrieden sein. Noch nie erzielten die Thurgauerinnen so wenige Treffer. Bei der 0:3-Niederlage gegen die Nesslau Sharks blieb Wängi zum ersten Mal in dieser Saison torlos.

Deborah Rutz, 22.01.12

Tägerwilen - Bereits 28 Treffer hatten die Frauen des UHC Wängi in den acht ersten Partien der Saison erzielt. Nur Leader Wesen (29 Treffer) und die Nesslau Sharks (36 Treffer) haben noch mehr Tore erzielt. Bis zum fünften Spieltag in Tägerwilen zeichnete sich Wängi in erster Linie durch Effizienz und Geduld aus. In den Partien gegen die Nesslau Sharks (0:3) und Tägerwilen (1:1) war davon allerdings wenig zu sehen. 70 Minuten lang mussten die Thurgauerinnen auf ihren ersten und einzigen Treffer an diesem Spieltag warten – solange wie noch nie in dieser Saison.

Torlos zur Niederlage

Beim Saisonauftakt in der Sporthalle Schwanden Ende September hatte das junge Team des UHC Wängi etwas überraschend gegen die Favoriten aus Nesslau mit 4:3 gesiegt. Der UHC Nesslau Sharks stand bereits vor der Saison auf der Liste der Aufstiegsaspiranten, ganz im Gegenteil zu Wängi. Die Frauen des UHCW überzeugten in der Vorrunde mit sechs Siegen, einem Unentschieden und lediglich einer Niederlage (1:4 gegen Wesen). Dennoch blieb die Favoritenrolle in der Rückrundenpartie bei den Toggenburgerinnen. Die Nesslau Sharks gingen bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Zwar fanden die Frauen des UHC Wängi danach immer besser in die Partie und kamen zu mehreren guten Möglichkeiten, ein Tor wollte ihnen aber nicht gelingen. In der Vergangenheit war eine solche Situation jeweils kein Problem für das junge Team von Trainerin Simone Stamm gewesen, denn bis zu diesem Spieltag überzeugen die Thurgauerinnen unter anderem mit ihrer Geduld. Einem Rückstand begegneten sie stets mit Ruhe und Überlegung. Dieses Mal gelang dies den Wängemerinnen allerdings nicht. Noch vor der Pause erhöhten die Nesslau Sharks ihren Vorsprung auf 2:0 (19.).

Nach dem Seitenwechsel kam der UHC Wängi immer wieder zu guten Torchancen, der Ball wollte an diesem Sonntag aber einfach nicht ins Tor; zumindest nicht ins Gegnerische. Danach kam es, wie es kommen musste: Die Gegner erhöhten die Führung nach einem sehenswerten Konter auf 3:0. Dieser Treffer kam der Entscheidung gleich. Die Thurgauerinnen vermochten auf diesen Dreitore-Rückstand nicht mehr zu reagieren und mussten zum ersten Mal in dieser Saison ohne Treffer vom Feld.

Ein Tor und ein Punkt

Nach einer Partie mit vielen guten Torchancen ohne Erfolg wartete in der Pause in erster Linie Motivationsarbeit auf Trainerin Stamm, die aus Verletzungsgründen selber nicht im Aufgebot stand. Zu Beginn der zweiten Partie dominierte der UHC Wängi das Spiel und kam zu mehreren guten Möglichkeiten. Wie bereits in den ersten 40 Minuten wollte der Ball aber auch in dieser Partie lange nicht über die Linie. Als die Gastgeber in der achten Minute entgegen dem Spielverlauf mit 1:0 in Führung gingen, drohten sich die Geschehnisse der ersten Partie des Tages zu widerholen. Trotz gutem Forechecking und zahlreichen Torchancen mussten die Frauen des UHC Wängi erneut mit einem Rückstand in die
Pause. Nach einer halben Stunde gelang Priska Schwager mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 nach 70 Minuten endlich der erste Treffer des Spieltages. Danach agierten nur noch die Gäste und Tägerwilen kam kaum noch zu Torchancen. Und wenn, dann wurden die Konter zu wenig platziert abgeschlossen. Dies galt auch auf der anderen Seite. Zwar kamen die Abschlüsse des UHC Wängi jeweils platziert aufs gegnerische Tor, kurz vor der Linie wurden sie aber jeweils von den Verteidigerinnen, der Torhüterin oder von der Torumrandung abgeblockt. Am Ende blieb den Thurgauerinnen nur das Unentschieden.

Es war ein Punkt, den man an einem solchen Tag nehmen musste. Wirklich zufrieden konnte das erfolgsverwöhnte Team allerdings nicht sein. Nicht viel besser lief es dem UHC Wesen. Auch der Leader gab in der fünften Runde Punkte ab (2:2 gegen die Kadetten UH Schaffhausen; 2:1 UHC D.B. Disentis). Dies ermöglichte dem UHC Nesslau Shark mit einer erfolgreichen Runde mit Siegen gegen Wängi (3:0) und die Hurricanes Glarnerland (5:0) die Lücke zur Spitze zu schliessen und den zweiten Rang, punktgleich mit dem UHC Wängi, zu übernehmen. Trotz Niederlage und Unentschieden bleiben die Frauen des UHC Wängi somit mit lediglich drei Punkten Rückstand auf Leader Wesen im Titelrennen mit dabei.

UHC Nesslau Sharks - UHC Wängi   3:0 (2:0, 1:0)
Tore: 5. Nesslau Sharks 1:0; 19. Nesslau Sharks 2:0; 27. Nesslau Sharks 3:0.

UHC Tägerwilen - UHC Wängi   1:1 (1:0, 0:1)
Tore: 8. Tägerwilen 1:0; 30. Schwager 1:1.

UHC Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Gubler, Hagen, Kühne, Stamm, Stark, Stricker, J. Wiedemann, V. Wiedemann, Schmid, Schwager. Captain: Ausderau.

 


 

Zwei deutliche Siege vor heimischem Publikum

Das 2.Liga-Frauenteam des UHC Wängi feierte an der Heimrunde die höchsten Siege der Saison. Im ersten Spiel gewannen die Thurgauerinnen gegen die Rheintal Gators Widnau mit 5:2, die Hurricanes Glarnerland wurden mit 6:0 vom Platz gefegt. Der UHC Wängi geht als erster Verfolger von Tabellenführer UHC Wesen in die Weihnachtspause.

Deborah Rutz, 18.12.11

Wängi - Die letzte Runde im alten Jahr fand in der Dammbühlhalle von Wängi statt. Nach vier Siegen, einem Unentschieden und lediglich einer Niederlage gegen Tabellenführer Wesen starteten die Frauen der 2. Ligamannschaft vor heimischem Publikum als Favorit in die beiden Partien gegen die Rheintal Gators Widnau (Rang 6) und Hurricanes Glarnerland (Rang 8). Die Thurgauerinnen hielten dem Druck stand und feierten nicht nur ihre beiden höchsten Siege der Saison, sondern spielten auch zum ersten Mal zu Null. Im ersten Spiel mussten die Wängemerinnen jedoch zwischenzeitlich um den Sieg bangen, obwohl alles im Sinne des Heimteams begonnen hatte.

Unnötig gezittert

Bereits nach fünf Minuten ging der UHC Wängi dank dem Treffer von Simone Stamm mit 1:0 in Führung. Es war das erste Tor der Frauenfelderin in dieser Saison. Danach gab es für die rund 30 Zuschauer Unihockey vom Feinsten, der zweite Treffer für Wängi war sehenswert herausgespielt. Tina Schmid wurde an der rechten Bande mit einem Steilpass lanciert und hatte dann das Auge für die vor dem Tor freistehende Sandra Stark, die mit ihrem ersten Saisontreffer auf 2:0 erhöhte.

Nach dem Pausentee hiess das Ziel, zum ersten Mal in dieser Saison zu Null zu spielen. Es kam aber anders. Zwar spielten die Thurgauerinnen weiter aggressiv, liessen den Rheintal Gators Widnau im Angriff aber zu viel Raum. So kam es, wie es in dieser Saison schon häufig gekommen war. Die Gegnerinnen erspielten sich Torchancen. Durch einen haltbaren Treffer in der 24. Minute und einem Tor nur zwei Minuten später war die Partie wieder ausgeglichen.

Die Frauen des UHC Wängi haben im Laufe der Saison mehrmals bewiesen, dass sie sich durch solche Rückschläge nicht aus der Ruhe bringen lassen, und reagierten erneut. Elvira Ullmann brachte die Gastgeber nur eine Minute nach dem Ausgleichstreffer wieder in Führung. Janine Hagen (36.) und Susanne Stricker (37.) sorgten mit weiteren Toren kurz darauf für die Entscheidung. Am Ende war der 5:2-Heimsieg des UHC Wängi verdient. Erstmals konnte ein Erfolg mit mehr als einem Tor Unterschied gefeiert werden.

Erster Shutout

Nach einer gut zweistündigen Pause trafen die Thurgauerinnen auf ein Team, gegen welches sie in dieser Saison noch nie gespielt hatten. Das Aufeinandertreffen mit den Hurricanes Glarnerland sollte nicht die letzte Premiere an diesem Heimturnier gewesen sein. Beim deutlichen 6:0-Sieg feierte Torhüterin Deborah Rutz nicht nur ihren ersten Shutout, der Erfolg gegen die Gäste aus dem Glarnerland war zugleich der höchste Sieg in der laufenden Saison. Nach acht Minuten ging der Gastgeber durch Captain und Spieltrainerin Katja Böllenrücher mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause erhöhten Stricker (11.) und Verteidigerin Denise Fuchs (15.) auf 3:0. Im Gegensatz zur ersten Heimpartie kehrten die Thurgauerinnen aggressiv auf den Platz zurück und sorgten nach sieben Minuten durch Schmid, welche kurz darauf verletzt ausfiel, für die Entscheidung. Stricker (37.) mit ihrem siebten Saisontreffer und Janine Hagen (37.) verschönerten kurz darauf das Torverhältnis des UHC Wängi. Und weil der UHC Nesslau Sharks in seinen Spielen Punkte liegen liess (2:2 gegen Rheintal Gators Widnau und 1:5 gegen den UHC D. B. Disentis) eroberte der UHC Wängi mit seinen beiden Heimsiegen den zweiten Tabellenrang zurück. Leader Wesen gewann zwar das erste Spiel gegen die Hurricanes Glarnerland ebenfalls mit 6:0, kam dann aber gegen den UHC Tägerwilen nicht über ein torloses Remis hinaus. Damit bleiben die Frauen des UHC Wängi nach ihrer Heimrunde mit lediglich einem Punkt Rückstand der erste Verfolger des Aufstiegsaspiranten. Absolut verdient durften sich die Thurgauerinnen am Ende mit viel Applaus und einer Welle von ihren zahlreichen Zuschauern verabschiedeten und wünschen allen Fans des UHC Wängi eine besinnliche Adventszeit und schöne Festtage.

UHC Wängi - Rheintal Gators Widnau   5:2 (2:0, 3:2)
Tore: 6. Stamm 1:0; 14. Stark 2:0; 24. Rheintal Gators Widnau 2:1; 26. Rheintal Gators Widnau 2:2; 27. Ullmann 3:2; 36. Hagen 4:2; 37. Stricker 5:2.

UHC Wängi - Hurricanes Glarnerland   6:0 (3:0, 3:0)
Tore: 9. Böllenrücher 1:0; 11. Stricker 2:0; 15. Fuchs 3:0; 28. Schmid 4:0; 37. Stricker 5:0; 38. Hagen 6:0.

UHC Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Hagen, Kradolfer, Kühne, Stamm, Stark, Stricker, Ullmann, V. Wiedemann. Captain: Bollenrücher.

 


 

Trotz Niederlage weiter top

Am dritten Meisterschafts-Wochenende mussten die Frauen des 2-Liga-Grossfeld-Teams des UHC Wängi ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen Leader und Aufstiegsfavorit Weesen unterlagen die Thurgauerinnen mit 1:4. Im zweiten Spiel ging die Mannschaft von Spieltrainerin Katja Böllenrücher nach einem 4:3-Erfolg zum vierten Mal in dieser Saison als Sieger vom Platz.

Deborah Rutz, 13.11.11

Nesslau- Bereits vor dem ersten Spiel an diesem Sonntag war klar: Der Auftakt in den dritten Spieltag würde ein harter Brocken werden für die Spielerinnen des UHC Wängi. Mit dem UHC Weesen wartete nicht nur der Leader, sondern auch ein noch – wie der UHC Wängi – unbesiegtes Team. Vier Spiel, vier Siege und ein Torverhältnis von plus 13, dies die eindrückliche Bilanz der Gäste vom Walensee. Das Ziel der Wängenerinnen war nicht von Beginn an mit offensivem Hockey zu überzeugen, sondern in erster Linie defensiv solid zu stehen. Das gelang den Thurgauerinnen gut und das junge Team kam in der ersten Viertelstunde zu der einen oder anderen guten Möglichkeit. Ein Tor wollte aber auf beiden Seiten nicht gelingen. Kurz vor der ersten Pause änderte sich das allerdings schlagartig. Nach einem schnellen Gegenangriff (16.) und zwei Stellungsfehlern des UHC Wängi (18./20.) stand es plötzlich 3:0 für den Leader.

Erste Niederlage verarbeitet

Mit diesem zu deutlichen Rückstand ging es in die erste Pause. Es war klar, dass diese Mannschaft trotz eindrücklicher Bilanz durchaus schlagbar ist. Dementsprechend motiviert stiegen die Thurgauerinnen in die zweite Spielhälfte. Bereits nach gut zwei Minuten musste sich Torhüterin Deborah Rutz zum vierten Mal an diesem Sonntagvormittag geschlagen geben. Kurz nach Wiederbeginn wurden die Aufhol-Träume des UHC Wängi somit abrupt gebremst. Trotz deutlichem Rückstand und nun überragender Defensiv-Leistung des UHC Weesen liessen sich die Thurgauerinnen nicht entmutigen und kamen kurz vor Spielende noch zu einem Torerfolg. Stefanie Bannwart erzielte von der Mittellinie aus in der 39. Minute den verdienten Ehrentreffer. Am Ende unterlagen die Wängenerinnen dem Leader aus Weesen deutlich mit 1:4 und ärgerten sich vor allem über die Tatsache, dass der Aufstiegsfavorit durchaus zu schlagen gewesen wäre. Nichtsdestotrotz musste Böllenrücher mit dem jungen Team die erste Niederlage in dieser Saison verarbeiten.

Vierter Saisonsieg

Trotz dem Kräfte raubenden ersten Spiel startete der UHC Wängi mit erfrischendem Hockey in die zweite Partie gegen die Kadetten Schaffhausen. Bereits nach sechs Minuten gingen die Thurgauerinnen durch einen Treffer von Susanne Stricker mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Böllenrücher auf 2:0. Trotz viel offensiver Laufarbeit gelang es den Frauen den UHC Wängi nicht, diesen Vorsprung lange zu halten und die Gäste aus Schaffhausen verkürzten in der 12. Minute auf 1:2. Die Thurgauerinnen liessen sich dadurch nicht beeindrucken. Janine Hagen stellte mit ihrem ersten Treffer an diesem Sonntag den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (15.). Die gut 100 Zuschauer konnten, nicht zuletzt dank dem erneuten Anschlusstreffer der Kadetten Schaffhausen in der 19. Minute, auf eine spannende zweite Hälfte hoffen. Kurz nach der Pause erschwerte Hagen (23.) mit ihrem zweiten Tor in dieser Partie die Aufgabe der Schaffhauserinnen. Zwar wurde es nach dem erneuten Anschlusstreffer in der 36. Minute noch einmal spannend, wirkliche Torgefahr vermochten die Kadetten aber nicht mehr zu generieren. Am Ende siegte der UHC Wängi knapp, aber absolut verdient mit 4:3 und sicherte sich im fünften Spiel die Punkte Nummer acht und neun.

Weihnachtsfest vor heimischem Publikum

Als Tabellen-Dritter – punktgleich mit dem Zweitplatzierten UHC Nesslau Sharks – empfangen die Frauen des UHC Wängi am Sonntag, 18. Dezember, ihre Gegner (11:50 Uhr, Rheintal Gators Widnau/15:30 Uhr, Hurricanes Glarnerland) in der Dammbühl-Halle in Wängi. Die junge Mannschaft freut sich auf die anstehende Heimrunde und hofft auf das zahlreiche Erscheinen der Fans. Unterstützen sie die Frauen des UHC Wängi am Sonntag, 18. Dezember in der Dammbühl in Wängi, bevor es dann in die verdienten und hoffentlich besinnliche Weihnachtspause geht.

UHC Wängi - UHC Weesen   1:4 (0:3, 1:1)
Tore: 16. UHC Wesen 0:1, 18. UHC Wesen 0:2, 20. UHC Wesen 0:3, 23. UHC Wesen 0:4, 39. Bannwart 1:4.

UHC Wängi - Kadetten UHC Schaffhausen   4:3 (3:2, 1:1)
Tore: 7. Stricker 1:0, 9. Böllenrücher 2:0, 12. Kadetten UHC Schaffhausen 2:1, 15. Hagen 3:1, 19. Kadetten UHC Schaffhausen 3:2, 23. Hagen 4:2, 36. Kadetten UHC Schaffhausen 4:3.

Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Hagen, Jerg, Kühne, Stamm, Stark, Stricker. Captain: Bollenrücher.

 


 

Zweifache Doppeltorschützinnen

Die Frauen des 2. Liga Grossfeld-Teams des UHC Wängi unterstrichen ihre gute Form am zweiten Meisterschafts-Wochenende in Disentis. Im ersten Spiel sicherten sich die Thurgauerinnen im Kantons-Derby gegen Tägerwilen einen 3:2-Startsieg. In einer hartumkämpften zweiten Partie gegen Aufstiegsaspirant Disentis erspielten sich die Wängenerinnen einen weiteren Punkt.

Deborah Rutz, 23.10.11

Disentis - Es war keine leichte Aufgabe, welche am zweiten Meisterschaftswochenende auf das Frauenteam des UHC Wängi wartete. Die Saisonspiele drei und vier fanden im fernen Disentis statt und mit dem UHC Tägerwilen sowie dem Heimklub warteten gleich zwei Mitfavoriten. Captain und Spieltrainerin Sandra Ausderau musste zudem mit lediglich neun Spierlinnen ins Engadin reisen.

Mit nicht einmal zwei kompletten Blöcken und einem angeschlagenen Torhüter machten sich die Wängenerinnen nach kurzen Einwärmen auf, ihren erfolgreichen Saisonstart zu bestätigen. Die Partie begann aber alles andere als erfolgreich für den UHC Wängi. Bereits in der zweiten Minute ging Tägerwilen mit 1:0 in Führung. Es schien, als ob die Wängenerinnen dieses frühe Gegentor gebraucht hätten, um endgültig in Disentis anzukommen und die Anfahrtsmüdigkeit abzulegen. Nur 40 Sekunden nach dem ersten Treffer lag der Ball bereits wieder im Tor. Dieses Mal allerdings auf der anderen Seite, und dies ohne gefährlichen Wängener Abschluss. Die Tägerwilerinnen erzielten das 1:1-Ausgleichstor nämlich selber.

Dritter Saisonsieg

Kurz vor der Pause ging Tägerwilen wieder in Führung, daraufhin neutralisierten sich die beiden Teams weitgehend. Beide Mannschaften kamen zu mehreren Abschlüssen, die ganzen grossen Torchancen blieben aber aus. Zumindest bis zum Energieanfall von Tamara Kühne, die zuerst in der 23. Minute nach einem sehenswerten Zuspiel von Ausderau das Skore erneut ausglich. Nur fünf Minuten später, nach einem Pass von Denise Fuchs, brachte Kühne die Frauen des UHC Wängi zum ersten Mal an diesem Spieltag in Führung.

In den letzten zehn Minuten des Spiels konzentrierte sich das Team von Spieltrainerin Ausderau in erster Linie auf ihre defensiven Arbeiten und liess dem Gegner kaum noch Raum vor dem eigenen Tor. Durch konsequentes Forechecking und Dauerbelagerung der gegnerischen Spielhälfte brachte der UHC Wängi den knappen Eintorevorsprung über die Zeit und sicherte sich im dritten Spiel der Saison den dritten Sieg.

Ein Punkt wie ein Sieg

Bereits vor der zweiten Partie war klar, dass der Heimklub an diesem Spielwochenende einer der Topfavoriten war. Die Gäste aus dem Thurgau brauchten erneut einen Moment um sich im Spiel zurechtzufinden, und prompt ging der UHC Disentis nach drei Minuten in Führung. Das Heimteam, welches ihre erste Partie gegen die Rheintal Gators Widnau mit 3:2 gewonnen hatte, spielte in der eigenen Halle souverän auf und setzte die Wängenerinnen früh unter Druck. Die Thurgauerinnen wurden vor allem bei Standartsituationen gefährlich. Gut zwei Minuten vor der ersten Pause gelang Ausderau nach einem Freistoss von Gehrig der überraschende, aber nicht unverdiente Ausgleich.

Danach drehte das Heimteam erneut auf. Mit zwei Treffern nach einer guten halben Stunde schien die Partie frühzeitig entscheiden. Susanne Stricker machte nach einem Timeout mit zwei Toren zum 3:3-Ausgleich die Überraschung im Center da sport e cultura perfekt. Zum zweiten Mal an diesem Meisterschaftssonntag gelang es den Wängenerinnen, nicht nur ein Rückstand aufzuholen, sondern die Punkte mit konzentrierter defensiver Arbeit über die Zeit zu retten.

Bleibt zu hoffen, dass das junge Team diesen souveränen Auftritt auch am nächsten Spieltag in Nesslau (13. November), unter anderem gegen Leader Weesen,  aufrechterhalten kann, und vor allem, dass dann Spieltrainerin Ausderau wieder auf die komplette Mannschaft zählen kann.

UHC Wängi - UHC Tägerwilen   3:2 (1:2, 2:0)
Tore UHC Wängi: 3. Eigentor Tägerwilen 1:1, 23. Kühne 2:2, 28. Kühne 3:2.

UHC Wängi - UHC D.B. Disentis   3:3 (1:1, 2:2)
Tore UHC Wängi: 27. Ausderau 1:1, 36. Stricker 2:3, 38. Stricker 3:3.

Wängi: Rutz; Bannwart, Fuchs, Gehrig, Hagen, Kühne, Stricker, Valérie Wiedermann, Jana Widermann. Captain: Ausderau.

 


 

Gelungener Saisonstart für den UHC Wängi

Die Frauen des UHC Wängi besiegen in der neuen 2.-Liga-Grossfeld-Saison die Nesslau Sharks in einer packenden Partie mit 4:3. Im zweiten Spiel bezwingen die Thurgauerinnen die Rheintal Gators Widnau knapp, aber absolut verdient mit 2:1.

Deborah Rutz, 25.09.11

Schwanden - Mit einer Doppelrunde in Schwanden (Glarus) starteten die Damen des UHC Wängi auf dem Grossfeld in die neue 2.-Liga-Saison. Gleich zu Beginn der Meisterschaft kam es zum Spitzenspiel gegen die Nesslau Sharks. Die Togenburgerinnen hatten in der ersten Cup-Runde den Erstligisten aus Wil überraschend deutlich mit 4:1 bezwungen und mussten sich erst in der zweiten Runde Schweizer Meister und Cupsieger Red Ants Rychenberg Winterthur geschlagen geben (0:8). Vergangene Saison haben die Frauen der Nesslau Sharks aufgrund ihres dünnen Kaders noch auf dem Kleinfeld gespielt und starten – genau wie Wängi – ebenfalls mit einigen Neuzugängen in die junge 2.-Liga-Saison.

Schneller Start in die neue Saison

Wängi zeigte keinerlei Anlaufschwierigkeiten und startete mit viel Tempo in die Partie. Die Thurgauerinnen waren zu Beginn des Spiels mit mehr Defensivarbeit beschäftigt als ihnen lieb war. Das Team, angeführt von Captain Sandra Ausderau, zeigte eine solide Leistung und vermochte die gegnerischen Angriffe früh zu unterbinden. Für die Thurgauerinnen, die mit der Zeit immer besser ins Spiel fanden, kam es nach gut 10 Minuten noch besser, als Ausderau die Wängenerinnen mit der ersten guten Möglichkeit in Führung brachte. Dieser Vorsprung hielt bis kurz vor der Pause, bis die Nesslauerinnen nach einem harmlosen Abschluss von der Mittellinie das Skore egalisierten. Das 1:1 war zu diesem Zeitpunkt verdient. Die Togenburgerinnen hatten mehrere hochkarätigen Chancen, scheiterten aber mehrere Male an Torhüterin Deborah Rutz oder der Torumrandung. Trotzdem war der Gegentreffer zu diesem Zeitpunkt ärgerlich, da er haltbar gewesen wäre.

Bis am Ende hart umkämpft

Nach der Pause agierte Nesslau weiterhin mit viel Power, kam zu mehreren guten Abschlussmöglichkeiten und auch zur erstmaligen Führung. Der UHCW liess sich nach dem Rückstand nicht gehen, im Gegenteil: Je länger die Partie dauerte, desto besser fanden die Thurgauerinnen ins Spiel und nach einer halben Stunde erzielte Janine Hagen mit einem sehenswerten Treffer den neuerlichen Ausgleich. Als Nesslau fünf Minuten vor dem Ende der Partie erneut mit 3:2 in Führung ging, fragten sich wohl einige der anwesenden Zuschauer, ob das junge Team aus Wängi darauf noch einmal eine Antwort finden würde. Es fand eine, und was für eine. Nach einem Timeout und Umstellungen in den einzelnen Blöcken kamen die Thurgauerinnen gut eineinhalb Minuten vor der finalen Sirene durch Tina Schmid zum Ausgleich. Als Tamara Kühne nur wenige Sekunden vor dem Ende sogar noch das 4:3 erzielte, gab es kein Halten mehr. Die Damen des UHC Wängi konnten den ersten Sieg der noch jungen Saison feiern.

Gut gestartet, dann etwas nachgelassen

Mit viel Selbstvertrauen und Ehrgeiz startete das Team unter Spieltrainerin Schmid nach der Pause in die zweite Partie des Tages gegen Rheintal Gators Widnau. Von Beginn weg waren die Wängenerinnen die bessere Mannschaft und gingen nach sechs Minuten durch Ausderau verdient mit 1:0 in Führung. Die Rheintalerinnen hatten sich zu diesem Zeitpunkt noch keine nennenswerte Torchance erarbeitet. Trotzdem ging es nach 20 Minuten nur mit einem knappen Ein-Tore-Vorsprung in die Pause. Danach benötigten die Wängenerinnen dank Susanne Stricker erneut lediglich sechs Minuten, um das Skore zu erhöhen. In der Folge spielten nur noch die Thurgauerinnen, ein Tor gelang ihnen aber nicht. Im Gegenteil: Zwei Minuten vor dem Spielende kamen die Rheintal Gators zum 1:2-Anschlusstreffer. Für den Ausgleich reichte es nicht mehr, der UHC Wängi gewann auch das zweite Spiel verdient mit 2:1 und konnte sich nach den beiden Partien über einen erfolgreichen Saisonstart freuen. Am 23. Oktober geht es bei der nächsten Doppelrunde in Disentis mit den Spielen gegen den UHC Tägerwilen sowie das Heimteam darum, die gute Leistung zu bestätigen.

UHC Wängi - UHC Nesslau Sharks   4:3 (1:1, 3:2)
Tore UHC Wängi: Ausderau 1:0, Hagen 2:2, Schmid 3:3, Kühne 4:3.

Rheintal Gators Widnau - UHC Wängi   1:2 (0:1, 1:1)
Tore UHC Wängi: Ausderau 0:1, Stricker 0:2.

Wängi: Rutz; Fuchs, Gehrig, Hagen, Kradolfer, Kühne, Stamm, Stark, Stricker, Ullmann, Schwager, Schmid. Captain: Ausderau.

 


 

Lange gut mitgehalten

Im Sechzehntelfinalspiel des Swiss Mobiliar Cup sind die Frauen des UHC Wängi erwartungsgemäss am NLB-Vertreter Waldkirch St. Gallen gescheitert. Bis zur Spielmitte konnten die Thurgauerinnen das Geschehen offen gestalten, ehe die Partie doch noch den erwarteten Verlauf nahm. Am Ende setzte sich Waldkirch standesgemäss mit 7:1 durch.

Deborah Rutz

Wängi - Nach dem umkämpften und am Schluss verdienten 5:4-Sieg in der ersten Cuprunde auswärts in Tägerwilen (2. Liga) stand für die Frauen des UHC Wängi, deren Saisonstart in der 2. Liga auf dem Grossfeld mit einem jungen Team noch bevorsteht, bereits vor dem eigentlichen Saisonbeginn der Saisonhöhepunkt bevor. In den Sechzehntelfinals gastierte der NLB-Vertreter Waldkirch St. Gallen in der Dammbühlhalle. Zu Beginn hielten die Wängenerinnen das Spiel erstaunlich offen und erspielten sich dank schnellem Passspiel auch die eine oder andere Tormöglichkeit. Die Gäste taten sich lange schwer und mussten trotz einiger Torchancen lange auf den ersten Treffer warten. Gut zwei Minuten vor der ersten Pause gelang Waldkirch St. Gallen dank einem satten Schuss ins obere Eck die Führung. Das 1:0 zur Pause ging in Ordnung, auch wenn das Heimteam bis dahin mehr als gut mitspielte, so waren es doch die St. Gallerinnen, welche die besseren Chance hatten.

Mit dem Anschlusstreffer zu neuem Mut

Nach dem ersten Seitenwechsel wehrte sich Wängi weiterhin mehr als ansprechend und liess auch den Kopf nicht hängen, als der zweite Gegentreffer hingenommen werden musste. Bei Spielhälfte gelang Rahel Jerg, die nach dem Spiel dank einer herausragenden Leistung zu recht als besten Spielerin des Heimteams ausgezeichnet wurde, auf Zuspiel von Sabi Kradolfer der vielumjubelte Anschlusstreffer. In der Folge hatten die Thurgauerinnen ihre beste Phase des Spiels und mehr als einmal den Ausgleichstreffer auf dem Stock. Da dieser nicht fallen wollte kam es, wie es in solchen Spielen gegen routinierte Mannschaften oft kommt. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Überlegenheit der Oberklassigen immer deutlicher, was Tore für die St. Gallerinnen mit sich brachte. Beim Stande von 4:1 für den NLB-Vertreter wurden das letzte Mal die Seitengewechselt.

Guten Mutes in die neue Saison

Im letzten Abschnitt wurden dann vor allem die konditionellen Unterschiede der beiden Teams sichtbar und die Gäste überzeugten je länger das Spiel dauerte, durch die effiziente Ausnutzung ihrer wenigen, dafür guten, Torchancen. Am Ende stand ein 1:7 aus der Sicht von Wängi auf der Anzeigetafel. Trotz des klaren Verdikts gab es Applaus von den zahlreich erschienenen Zuschauern, die sichtlich Spass am Gebotenen hatten. Am 24. September startet das Team des UHC Wängi in Schwanden (Glarus) in die neue 2.-Liga-Spielzeit, wenn die Mannschaft in der Saison so aufspielt wie im Rahmen des diesjährigen Schweizer Cups, dann darf vom UHC Wängi einiges erwartet werden. Trotz Cup-Niederlage präsentierte sich das Team in guter Verfassung und durfte sich nach der Schlusssirene zu recht feiern lassen.